Gruppenstunde

Ausflüge der Wölflinge

Besuch im Walderlebnispfad Spessart

Die Kinder der Meute Polarfuchs aus Ettlingen trafen sich in den Ferien, um den Walderlebnispfad in Spessart zu erkunden. Sie folgten dem Weg, der mit Holz-Wildschweinen beschildert war durch zwölf Stationen. Um den Rundweg von 2,5km gut zu meistern, suchten sich viele der Wölflinge einen Wanderstecken. Und so ging es von einer Station zur nächsten. In zwei Gruppen wurde der schnellste Weg zur Mitte des Waldlabyrinths gesucht und  dort gemeinsam eine Süßigkeitenrunde eingelegt. Nach der Baumwippe und einer „Erdwand“, auf der man die unterschiedlichen Erdschichten erkennen konnte, gingen die Mädchen und Jungen weiter.

 

Leider konnten die Wölflinge den Barfußpfad aufgrund des schlechten Wetters nicht ausprobieren. Umso mehr begeisterte dann die nächste Station „Jägersitz“: Hier waren um die Aussichtplattform herum elf Holztiere im Wald versteckt. Jedes Kind versuchte, Hase, Waldkautz, Reh, Dachs und die anderen Tiere zu entdecken. Manche waren gar gut getarnt oder weit entfernt. Welcher Wölfling hatte hier die schärfsten Augen?

 

Weiter ging es mit Blick ins Albtal („Nein, das ist nicht die Autobahn, nur die Bundesstraße!“) zum “Xylophon” aus unterschiedlich langen Rundhölzern. Hier spielten einige Wölflinge „Alle meine Entchen“, andere sammelten Bucheckern zu essen. Durch den Urwald (mehrere umgestürzte Bäume) kamen die Mädchen und Jungen noch zur Weitsprunggrube: Links der Grube waren Markierungen, welches Tier wie weit springen kann. Einige schafften es so weit wie das Wiesel oder noch weiter. Laut den Schildern kommen am weitesten der Hirsch und der Mensch (aber beim Mensch ist der Weltrekort angegeben, das hatte dann doch keiner ganz geschafft). Am Ende des Ausfluges nahm jeder Wölflinge seinen Wanderstecken als Erinnerung und fürs nächste Mal mit nach Hause.

 

Tiergehege Muggensturm

Die Meute Sioniwölfe aus Ettlingenweier verbrachten einen Nachmittag im Tiergehege Muggensturm. Hier gibt es vor allem Afrikanische Zwergziegen, Schafe und andere Kleintiere zu sehen. Manche Tiere konnten die Kinder sogar streicheln. Anschließend erkundeten die Mädchen und Jungen den dazugehörigen Spielplatz, bis es wieder nach Hause ging.

Allerlei Abenteuer unserer Wölflinge als „Gallier“

Die Mädchen und Jungen erleben derzeit die wöchentlichen Gruppenstunden als Gallier. Einige Meuten, wie die Meute Steinmarder, waren erfolgreich auf Pferdefang und haben ihre wilden Vierbeiner gezähmt und eingeritten. Wer war wohl im anschließenden Hindernisrennen der Schnellste und Geschickteste?

Bleistiftmännchen…

Wer sich einen Gallier als Bleistiftmännchen fertigen wollte, war bei den Wölflingen der Meute Sioniwölfe genau richtig. Voll Freude gingen die Kinder zunächst ans Ausschneiden und Zusammenkleben der Kleider. Manche Stücke waren schon mühevolle Kleinarbeit, doch die Ergebnisse waren sehenswert: Einige der Gallier trugen neben Helm und Ledergewand auch Schild und Streitaxt, andere hatten Bogen und Pfeile als Miniatur-Waffen.

Ihr nächstes Abenteuer, die Rettung des im Gebirge abgestürzten Händlers, haben die Kinder bereits mit Bravour bestanden. Nun freuen sie sich auf die Ereignisse bis zu ihrem Pfingstlager.

… und Wildschweinjagd

Die Wölfinge der Meute Polarfuchs folgten in ihrer letzten Gruppenstunde zunächst Waldläuferzeichen, die Kundschafter ihnen zu Wildschweinspuren gelegt hatten. Leise schlichen sich die Mädchen und Jungen weiter. Mit Pfeil und Bogen bewaffnet hofften sie auf einen guten Jagderfolg. Und da stand die Rotte schon vor ihnen im Gebüsch!
Zwar traf nicht gleich jeder Schuß ins „Schwarze“, doch zum Glück waren die Wildschweine aus Karton und konnten nicht davonlaufen

Neue Spielidee Gallier – fast wie bei Asterix und Obelix

Kinder als Gallier auf Wildschweinjagd

Kinder als Gallier auf Wildschweinjagd

Mit den Freunden auf Wildschweinjagd gehen, einander helfen beim Schild und Schwert basteln, gemeinsam Abenteuer erleben und anschließend in froher Runde feiern – dies alles werden die Kinder unserer Meuten in den wöchentlichen Gruppenstunden des nächsten Halbjahres erleben.

Die Mädchen und Jungen versetzen sich in ihrer Phantasie um ungefähr 2000 Jahre zurück ins friedliche Gallien. Die Römer sind noch weit weg, und so lernen unsere Wölflinge das kulturelle Leben im Dorf kennen. Passend zur Jahreszeit bereiten manche Meuten für das Frühlingsfest einen Wintergeist vor, der aus Stroh und Hanf gebunden wird und mit zahlreichen Verzierungen geschmückt ist. So ausgerüstet geht es zum gemeinsamen Fest, bei dem sich die Meuten zunächst in verschiedenen Wettbewerben messen, bevor feierlich der Winter verbrannt wird.