Lager

Feuer in der Ritterburg!

Die Mädchen und Jungen der Meute Silberlöwe erlebten auf ihrem Hauslager als Pagen ihre Abenteuer: Gerade als sie alles zum großen Festmahl richteten, stürmte ein Wächter in den Rittersaal und rief: “Es brennt am unteren Haupttor!“ Sogleich rannten unsere Pagen dorthin und halfen, den Brand zu löschen.

Alles steht hoch in Flammen

Alles steht hoch in Flammen

Endlich war alles gelöscht! Der Burgherr lobte unsere tapferen Pagen und erhob sie als Anerkennung in den Knappenstand.

 

Nun durften sie auch das Burgwappen tragen, das sie gleich am nächsten Tag auf ihr Gewand malten.

 

Osterlager: Vom Pagen zum Knappen…

Die Wölflinge der Meute Buntspecht leben in ihrer Phantasie in der Ritterwelt. Vorerst sind sie jedoch noch Pagen und helfen der Burgherrin.

„Bei einem Gastmahl in unserer Burg wurde der Frau von Herzog Otto, unserem Gast, der Schmuck gestohlen. Wir fanden heraus, daß es eine Elster war, die den Schmuck von einem Silbertablett am Burgfenster gestohlen hatte. Wir suchten das Nest, bauten eine Strickleiter und konnten so den Schmuck zurückholen. Unser Burgherr war erleichtert, daß er den Herzog versöhnen konnte, indem er den Diebstahl aufklärte. Für diese besondere Tat wurden wir deswegen auch zu Knappen ernannt – und bastelten uns neben einem Stockschwert auch einen Umhang mit dem Herrenalber Wappen.“

 

“Die Bremer Stadtmusikanten” als Schattenspiel

Die Bremer Stadtmusikanten vertreiben die Räuber aus dem Haus

Die Bremer Stadtmusikanten vertreiben die Räuber aus dem Haus

Noch einen Punkt hatten sich die Buntspechte für ihr Osterlager vorgenommen: ein Schattenspiel mit dem Stück „Die Bremer Statdmusikanten“. Bereits zuvor hatten sie aus Karton Figuren ausgeschnitten. Nun begannen die Proben. Neben dem Text und den passenden Bewegungen übten die Kinder besonders die deutliche Aussprache und Betonung. Beim Bunten Abend zum Lagerabschluß konnten die Buntspechte den übrigen Meuten stolz das Ergebnis der ausdauernden Arbeit vorstellen, und es gab viel Beifall für die gelungene Vorstellung.

 

Schiff Ahoi!

So hieß es auf dem Frühjahrslager der Sippe Kimbern aus Malsch. Die Pfadfinder hatten sich vorgenommen, eigene Schiffe aus Holz zu bauen. Sie trafen sich, um mit Hammer, Säge, Raspel, Bohrmaschine, Leim und noch einigen anderen Werkzeugen ihre Schiffsträume Wirklichkeit werden zu lassen.

Arbeiten mit Beitel und Holzhammer

Arbeiten mit Beitel und Holzhammer

So gab es vor dem Stapellauf einiges zu tun. Die Form war auszusägen und mit der Raspel in eine schöne Schiffsform zu bringen, das Steuerrad musste ausgesägt werden und die Reling genagelt und mit schöner Schnur verbunden werden. „Welche Säge muss ich denn für das Steuer verwenden?“, „Kannst du mir bitte zeigen, wie ich die Kajüte zusammenleimen muss?“, „Schau her, wenn du es so machst, geht es viel leichter.“ Begleitet von munterem Klopfen flogen die Holzspäne. Bei dieser eifrigen Arbeit entstand eine sehr ansehnliche Flotte, und den stolzen Erbauern stand die Freude über ihr Werk im Gesicht.

 

Die Jungen und Mädchen hatten dabei weit mehr gelernt, als nur mit Hammer und Säge umzugehen, nämlich wie gut die Arbeit von der Hand geht, wenn man sich gegenseitig hilft und gemeinsam schafft.