Lager

Jagd auf Shir Khan

Kaum kann man das Fell sehen

Die Kinder der Meute Silberlöwe waren auf ihrem Herbstlager als Wölfe unterwegs. Im Spiel erlebten sie die berühmten Abenteuer aus dem “Dschungelbuch” mit Mowgli mit. Sie wollten in dieser Spielidee den gefährlichen Tiger Shir Khan jagen und aus dem Dschungel vertreiben.

Doch wo sollten sie nach dem Tiger suchen, der sich in letzter Zeit sehr versteckt hielt? Die Jungen und Mädchen begaben sich zur weisen Schlange Kaa, die immer einen Rat wußte. Bei ihr erfuhren die Wölfe, daß sie in das Waldstück nahe einer alten Burgruine gehen mußten. Dort lauschten sie und hörten ein kleines Vögelchen rufen – ein älterer Pfadfinder pfiff im Wald mit einer kleinen Pfeife, deren Ruf die Kinder folgten.

Bald fanden sie auch schon die ersten Abdrücke der großen Tatzen auf dem Waldboden und folgten dieser Spur. “Oh, da hinten sehe ich sein Fell!” rief eines der Kinder. So umzingelten die Wölfe den “Tiger” – der in ein schön präpariertes Fell gewickelt war – und griffen das scheinbar schlafende Tier an.

Der Tiger wird eingekreist…

…und der Kampf beginnt.

Mit lautem Geheul wurde Shir Khan unsanft aufgeweckt und mit einer brennenden Fackel erschreckt. Ein Wolf zündete dem Tiger den extra präparierten Schwanz an, worauf dieser jammernd die Flucht in eine andere Gegend ergriff. Stolz auf ihren gemeinsam errungenen Sieg, denn keiner der Wölfe hatte sich feige versteckt, zogen die Kinder zum Festmahl.

Da kommt schon die Fackel…

Mit brennendem Schwanz ergreift Shir Kahn die Flucht.

Wer hat als schnellstes die Zutaten für das Stockbrot?

„Gleich haben wir´s geschafft!“ – noch einmal kräftig in die Pedale getreten und schon war der Lagerplatz erreicht. Die Jungen und Mädchen der Sippe Vandalen aus Langensteinbach stiegen müde, aber stolz, diese Anstrengung gemeistert zu haben, von ihren Fahrrädern. Traditionsgemäß fuhr die Gruppe mit dem Rad zum Pfingstlager, die Älteren dabei wie immer mit ihrem gesamten Lagergepäck.

Bald darauf kamen die Gruppen aus den umliegenden Orten an. Nach einer Stärkung ging es an den Zeltaufbau und an das Ausheben der Feuerstellen. Jetzt hieß es nur noch Holz sammeln, damit alles für das Kochen über offenem Feuer und für eine  Singerunde am Abend vorbereitet war. Schnell war der erste Tag vergangen, und während die Regentropfen eines einsetzenden Wolkenbruchs auf das Zeltdach trommelten, schliefen die Jungen und Mädchen erschöpft und müde, aber voll Vorfreude auf den nächsten Tag, bald ein.

Ein großes Organisationsspiel bildete den Höhepunkt dieses Pfingstlagers. Hierbei traten verschiedene Gruppen gegeneinander an, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Dabei legten die Pfadfinder einen Druckverband an einer Platzwunde an, bestimmten die Kontinente auf einer Weltkarte und zeichneten eine Windrose. Auf der anderen Seite konnten die Jungen und Mädchen ihre Geschicklichkeit beim Bau einer Seilbahn unter Beweis stellen. Mit dieser  mußten zehn Tannenzapfen über eine bestimmte Strecke transportiert werden, wobei für die Seilverbindung jeweils nur zwei Meter lange Seile verwendet werden durften. Es bestand also die Gefahr, dass der Zapfen auf den Boden fiel, wenn die Pfadfinder nicht auf die Verbindungsstellen der Seile achteten. Hatte man eine Aufgabe richtig gelöst, so bekam man auf der Karte einen Punkt eingezeichnet, an dem ein Gutschein für Mehl, Speck, Käse oder eine andere Stockbrot-Zutat lag. „Ja, ich weiß, wo die Stelle ist!“, rief ein Pfadfinder. Schnell rannten drei Pfadfinder der Gruppe los, um diesen Gutschein zu suchen. Dabei waren sie so unauffällig wie möglich, um den gegnerischen Gruppen das Versteck nicht zu verraten. Nach erfolgreichem Wettkampf saßen alle Pfadfinder ums Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und unterhielten sich munter über die gelösten Aufgaben.

Der schöne Abend klang mit einer Singerunde aus, und am nächsten Tag hieß es dann nur noch Zelte abbauen und wieder nach Hause fahren. So verging das Pfingstlager wieder viel zu schnell, doch das gemeinsame Sommerlager steht ja schon vor der Tür.

 

Osterlager der Schömberger Sippe Adler

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Das Osterlager der Sippe Adler aus Schömberg fand im Pfadfinderheim in Grunbach statt. Gemeinsam mit einer anderen Sippe sollte ein Boot mit eigenem Antrieb gebaut werden. Um die einzelnen Bauteile zu bekommen, hatten die Gruppen einige Aufgaben zu bewältigen: Unter anderem mußte jede Gruppe eine große Strickleiter bauen und diese auch hinaufkletterten. Andere Aufgaben waren der Bau einer Schleuder für Tennisbälle, Aufgaben aus dem Bereich der Geographie und Denksportaufgaben und ein Sackhüpf-Wettbewerb.

Als die Pfadfinderinnen und Pfadfinder so die einzelnen Teile für das Boot zusammen hatten, wurde dieses in windeseile zusammengebaut. Mit dem Boot sollte ein Transport über einen See vorgenommen werden: passend zur Jahreszeit waren dies Ostereier, welche in einem Waldstück versteckt waren. Die Jungen und Mädchen waren alle eifrig dabei möglichst viele der wertvollen Schokoeier zu finden. Mit den fertig gestellten Booten wurde eifrig an Ideen gefeilt, wie man die Ostereier trocken auf dem Boot über den See bekommt: Dabei entwickelten die Jugendlichen die unterschiedlichsten Ideen und Strategien. Bis  zum Sonnenuntergang waren so alle Eier sicher – und zumeist auch trocken – über den See gebracht worden.

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Beim Basteln eines der Boote

Beim Basteln eines der Boote

Vorbereitungen am See

Vorbereitungen am See

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See