Meute

Speere selbst basteln

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Meuten Polarfuchs aus Ettlingen und die Sioniwölfe, um Speere zu basteln. Bereits in der Gruppenstunde zuvor hatten sie als „Gallier“ Eisenerz im Rennofen zu Roheisen verarbeitet und dann zum Schmied gebracht. Dieser hatte Speerspitzen daraus geschmiedet, die sich die Kinder abholten.

Die Speerspitzen (aus Holz) mußten noch geschliffen werden, damit sie scharf wurden. Sorgfältig bearbeiteten die Wölflinge die Schräge mit der Feile und glätteten zum Schluß alle Flächen mit Schleifpapier. Der Schaft bestand aus einem langen Stab, dessen Ende einen Schlitz besaß. In diesen leimten die Kinder die fertige, dunkelgrau angemalte Spitze und umwanden sie fest mit Schnur. Und schon war der Speer fertig!

Auf ging es jetzt in den Wald zur Jagd! So leise wie möglich, die Speere in der Hand, folgten die Kinder den Tierspuren. Durchs Dickicht schlichen sie bis zur Lichtung, und da sahen sie sie: zwei Wildschweine. Die Jäger pirschten sich bis auf Schußweite heran, dann flogen die ersten Speere.

Das gezielte Werfen mit den Speeren erwies sich zunächst als schwierig, doch unter der Anleitung der Großen hatten auch die Kleinsten bald die richtige Technik heraus, und so traf jeder mindestens einmal die laubgefüllten Säcke, die die Wildschweine darstellten. Stolz zogen die Wölflinge mit ihrer Beute heimwärts und freuten sich schon auf die Wildschwein-Würstchen zum Abendessen.

Ausflüge der Wölflinge

Besuch im Walderlebnispfad Spessart

Die Kinder der Meute Polarfuchs aus Ettlingen trafen sich in den Ferien, um den Walderlebnispfad in Spessart zu erkunden. Sie folgten dem Weg, der mit Holz-Wildschweinen beschildert war durch zwölf Stationen. Um den Rundweg von 2,5km gut zu meistern, suchten sich viele der Wölflinge einen Wanderstecken. Und so ging es von einer Station zur nächsten. In zwei Gruppen wurde der schnellste Weg zur Mitte des Waldlabyrinths gesucht und  dort gemeinsam eine Süßigkeitenrunde eingelegt. Nach der Baumwippe und einer „Erdwand“, auf der man die unterschiedlichen Erdschichten erkennen konnte, gingen die Mädchen und Jungen weiter.

 

Leider konnten die Wölflinge den Barfußpfad aufgrund des schlechten Wetters nicht ausprobieren. Umso mehr begeisterte dann die nächste Station „Jägersitz“: Hier waren um die Aussichtplattform herum elf Holztiere im Wald versteckt. Jedes Kind versuchte, Hase, Waldkautz, Reh, Dachs und die anderen Tiere zu entdecken. Manche waren gar gut getarnt oder weit entfernt. Welcher Wölfling hatte hier die schärfsten Augen?

 

Weiter ging es mit Blick ins Albtal („Nein, das ist nicht die Autobahn, nur die Bundesstraße!“) zum “Xylophon” aus unterschiedlich langen Rundhölzern. Hier spielten einige Wölflinge „Alle meine Entchen“, andere sammelten Bucheckern zu essen. Durch den Urwald (mehrere umgestürzte Bäume) kamen die Mädchen und Jungen noch zur Weitsprunggrube: Links der Grube waren Markierungen, welches Tier wie weit springen kann. Einige schafften es so weit wie das Wiesel oder noch weiter. Laut den Schildern kommen am weitesten der Hirsch und der Mensch (aber beim Mensch ist der Weltrekort angegeben, das hatte dann doch keiner ganz geschafft). Am Ende des Ausfluges nahm jeder Wölflinge seinen Wanderstecken als Erinnerung und fürs nächste Mal mit nach Hause.

 

Tiergehege Muggensturm

Die Meute Sioniwölfe aus Ettlingenweier verbrachten einen Nachmittag im Tiergehege Muggensturm. Hier gibt es vor allem Afrikanische Zwergziegen, Schafe und andere Kleintiere zu sehen. Manche Tiere konnten die Kinder sogar streicheln. Anschließend erkundeten die Mädchen und Jungen den dazugehörigen Spielplatz, bis es wieder nach Hause ging.

Glück auf!

Einen Ausflug ins Bergwerk „Glück auf“ bei Neuenbürg unternahm die Büchenbronner Pfadfindergruppe „Meute Baghira“ letzten Samstag.

Mit Helm und Umhang ausgerüstet ging es unter kundiger Führung hinein in den Stollen. Die Kinder erfuhren vom Handwerk des Bergmanns und dessen Strapazen bei harter Arbeit mit „Schlegel und Eisen“.  Ohne elektrisches Licht, nur beim Licht einer kleinen Lampe, die die Leuchtkraft einer Feuerzeugflamme hatte, wurden damals „Sohlen“ und “Schächte” in den Berg gehauen, um Eisenerz und Schwerspat zu  gewinnen. Schon durch diese in reiner Handarbeit getriebenen Gänge zu laufen, war für die kleinen und großen Zuhörer  beeindruckend, und sie lauschten interressiert den Erklärungen.

Wieder zurück am Tageslicht gab es das Modell eines „Rennofens“ zu bewundern, wie er vor über 2000 Jahren in der Keltenzeit verwendet worden war. Die Kinder hörten, wie mit Hilfe eines solchen Ofens das Metall vom Stein getrennt wurde und es anschließend herausrann – deshalb der Name „Rennofen“ von „rinnen“.

Zum Abschluß der Unternehmung suchten die Pfadfinder noch eifrig nach Eisenerzspuren an den Buntsandsteinbrocken rings um das Bergwerk. Sie wurden auch tatsächlich fündig und brachten zahlreiche schöne Erinnerungsstücke mit nach Hause.

Da die Büchenbronner  „Baghiras“ ihre Spiele und Abenteuer in diesem Halbjahr in der Zeit der Kelten erleben, war dieser Bergwerksbesuch besonders lehrreich. Schließlich wollen sie sich auf dem bevorstehenden Lager einen Speer basteln, und der hatte bei den Kelten schon eine Metallspitze.