Meute

Waldrandputzede in Rotensol und Dorfputzete in Karlsbad

Müll sammeln bei der Dorfputzete 2012

Müll sammeln bei der Dorfputzete 2012

An diesem Wochenende waren die Pfadfinder und Wölflinge aus Bad-Herrenalb und Karlsbad im Einsatz bei den alljährlichen Putzaktionen Ihrer Heimat-Gemeinden:

38 Pfadfinder und Wölflinge waren bei der Waldrandputzede in Neusatz-Rotensol; allerlei Dinge “die da nicht hingehören” fanden die Pfadfinder im Wald: neben einem ausgerissenen Leitpfosten, allerlei Papier und sonstigem Unrat auch Schrottteile eines Autos. Alles wurde fleissig gesammelt und in die Müllsäcke gestopft, welche vom Bauhof der Stadt Bad-Herrenalb dann abgefahren wurden. Perfekt organisiert wurde die Waldrandputzede in diesem Jahr vom Abteilungskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bad-Herrenalb Markus Merkle, der auch am Ende der Aktion mit dem Ergebnis sehr zufrieden war. So lud er anschließend die Helfer der Pfadfinder und der anderen beteiligten Vereine ins Feuerwehrhaus ein, wo es Getränke und einen leckeren Wurstsalat mit frischem Brot für alle gab.

In Karlsbad halfen 50 Pfadfinder und Wölflinge bei der dortigen Dorfputzete: Die Wölflinge der Meute Silberlöwe sammelten mehrere Säcke voll Müll rund um die St. Barbara und dem “Römertürmchen” ein. Die restlichen sammelten in dem Gebiet zwischen Kurfürstenbad, Freibad, Reha-Klinik, Freiwilliger Feuerwehr, Hundesportplatz und dem Friedhof. Insgesamt füllten die Kinder und Jugendlichen über 20 Müllsäcke und fanden neben einem abgerissenen Straßenschild auch u.a. einen alten und kaputten Gartenstuhl und ein ganzes Bündel voll alter Zeitungen. Am Ende der Aktion hatten die Helfer der Pfadfinder und der anderen Vereine einen ganzen Müllcontainer voll gesammelt. Ortsvorsteher Roland Rädle, der ebenfalls selbst bei der Aktion mithalf, war sehr erfreut über die rege Beteiligung an der erfolgreichen Aktion. Alle Helfer versammelten sich anschließend im Vereinsheim des Hundesport-Vereins Langensteinbach und bekamen neben heißen Bockwürstchen und leckeren frischen Weckchen kühle Getränke.

Das 6. Pfadfindergesetz lautet:

Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.

Und so steht für alle Beteiligten an diesen erfolgreichen Aktionen fest: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Dorfputzete 2012

Dorfputzete 2012

Waldputzaktion 2012

Dorfputzete 2012

 

Neue Spielidee Gallier – fast wie bei Asterix und Obelix

Kinder als Gallier auf Wildschweinjagd

Kinder als Gallier auf Wildschweinjagd

Mit den Freunden auf Wildschweinjagd gehen, einander helfen beim Schild und Schwert basteln, gemeinsam Abenteuer erleben und anschließend in froher Runde feiern – dies alles werden die Kinder unserer Meuten in den wöchentlichen Gruppenstunden des nächsten Halbjahres erleben.

Die Mädchen und Jungen versetzen sich in ihrer Phantasie um ungefähr 2000 Jahre zurück ins friedliche Gallien. Die Römer sind noch weit weg, und so lernen unsere Wölflinge das kulturelle Leben im Dorf kennen. Passend zur Jahreszeit bereiten manche Meuten für das Frühlingsfest einen Wintergeist vor, der aus Stroh und Hanf gebunden wird und mit zahlreichen Verzierungen geschmückt ist. So ausgerüstet geht es zum gemeinsamen Fest, bei dem sich die Meuten zunächst in verschiedenen Wettbewerben messen, bevor feierlich der Winter verbrannt wird.

Winterlager der Meuten

In den Faschingsferien trafen sich alle Meuten des Stammes Cherusker, in Grunbach zu ihrem Winterlager.
Die Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren, genannt Wölflinge, hatten im vergangenen halben Jahr die Geschichte des legendären Piraten „Klaus Störtebeker“ nachgespielt. Dabei hatten die Jungen und Mädchen viel über die Geschichte der Seeräuber um das Jahr 1400 erfahren und im Kampf gegen dänische Schiffe die Ostsee unsicher gemacht.

Das letzte große Abenteuer dieser Spielidee war die Versorgung der von den Dänen belagerten Stadt Stockholm. Der rechtmäßige König von Schweden hatte dazu die Piraten um ihre Unterstützung gebeten, und so beluden alle Wölflingsgruppen ihre Schiffe mit Lebensmitteln für die Bewohner der Stadt. Sie eroberten sich Seekarten und kundschafteten die Gegend um Stockholm aus, wo viele dänische Schiffe und kleine Inseln den Weg zur Stadt versperrten.
Im abschließenden Spiel fuhren die Wölflinge auf kleinen Booten zwischen den vielen Schären, die auf dem Boden markiert waren, hindurch. Die Boote waren kleine aus Seilen geknotete Ringe, in die immer zwei bis drei Wölflinge stiegen. Damit sollten die wichtigen Lebensmittel – in Form von bedruckten Zetteln – in die Stadt gebracht werden. Doch da ging es zunächst wild durcheinander: Einer verhedderte sich im Seil und flog hin, der nächste wurde von einem Dänen erwischt und mußte umkehren. Doch mit viel Ausdauer und Geschick gelang es immer mehr Booten, zwischen allen Hindernissen hindurchzuschlüpfen.
Da rief einer der Piratenkapitäne: „Jetzt noch mal alle zusammen“, und alle Boote versuchten es gleichzeitig. Endlich gelang den Wölflingen der Durchbruch.

Wölflinge beim großen Seeräuber-Abschlußspiel
Der Bürgermeister von Stockholm dankte den mutigen Piraten für ihren Einsatz, indem er sie mit seinem Stadtschatz belohnte: Eine Kiste voller Gold und Edelsteine. Und jeder Wölfling durfte sich sogar einen Taler oder eine Perle mit nach Hause nehmen.