Meute

Ein Nachmittag im Geriatriezentrum St. Josef, Walldürn

Am Freitag Nachmittag besuchten die Kinder der Meute Eichhörnchen des Pfadfinderstammes Wildenburg Walldürn einige Bewohner des Geriatriezentrums St. Josef Walldürn, um mit einem kleinen Programm den Sommeranfang zu begehen. Zunächst begrüßten die Kinder die Bewohner des Geriatriezentrums mit einem Lied.

Einige Lieder werden zum Besten gegeben

Einige Lieder werden zum Besten gegeben

Die Kinder hatten in den wöchentlichen Gruppenstunden das Märchen vom Vogelkopp als Theaterstück einstudiert. Dieses wurde dann mit Hilfe von selbstgebastelten Requisiten und Verkleidungen vorgeführt.

Hier sind drei der Vögelein

Hier sind drei der Vögelein

Das große Finale

Das große Finale

Einige Kinder aus der Meute Eichhörchen bereicherten das Programm mit Instrumentalbeiträgen auf der Klarinette, der E-Gitarre, der Flöte, dem Keyboard und der Gitarre. Andere wiederum hatten Gedichte auswendig gelernt, die sie nun vortragen konnten.  Die Bewohner hatten sichtlich Freude  an den Darbietungen, aber auch die Kinder waren stolz auf ihre Beiträge und freuten sich, damit anderen Menschen eine Freude machen zu können.

Mmmh, da kommen die leckeren Brezeln mit Hagelzucker

Mmmh, da kommen die leckeren Brezeln mit Hagelzucker

Ein wirklich schöner Tag für die Senioren

Ein wirklich schöner Tag für die Senioren

Am Tag zuvor hatten die Kinder bereits in der Backstube Müssig mit viel Spaß Kaffeegebäck für die älteren Leute gebacken. Die Wölflinge verteilten nach den Vorführungen die selbstgebackenen  Süßstückchen auf den Tischen der Bewohner.

Ausruhen nach getaner Arbeit

Ausruhen nach getaner Arbeit

Am Ende der Vorführungen wurden die Kinder von Alltagsbetreuerin Frau Knüttel noch mit Getränken versorgt und für das soziale Engagement und ihre Bemühungen mit Geschenken verabschiedet. Für alle kleinen Gäste im Geriatriezentrum stand fest, dass sie am Weihnachtsbazar – wie in den beiden letzten Jahren auch –  gerne wieder mit einem neuen Krippenspiel im Geriatriezentrum St. Josef zu Gast sein wollen.

 

Besuch in der Backstube Müssig

In Peter Müssigs Bäckerei

gibt’s so manche Leckerei…
…das durften auch die Kinder der Meute Eichhörnchen des Pfadfinderstammes Wildenburg  in Walldürn und einige jugendliche Helfer aus der Sippe Leopard am Donnerstagnachmittag erfahren. Die Kinder wollten einmal mit einem echten Bäcker in einer richtigen Backstube backen. Es sollte Kaffeegebäck entstehen, das die Kinder bei einem Besuch im Geriatriezentrum St. Joseph den Bewohnern mitbringen wollten.

Die Törtchen werden belegt.

Die Törtchen werden belegt.

Hier wird der Teig ausgerollt.

Hier wird der Teig ausgerollt.

Der Teig war von Bäckermeister Peter Müssig, der die Kinder herzlich begrüßte, bereits fertig vorbereitet und musste nur noch einmal durchgeknetet werden. Gar nicht so einfach, wie die Kinder bald feststellten. Doch der Bäckersohn Felix konnte das schon und half kräftig mit. Eine Maschine teilte den Teig in gleichmäßige Stücke, und dann konnte jeder Wölfling selbst ans Werk gehen: Da wurde gerollt, gewalzt, lange Würste gemacht und zu Brezeln geformt und sogar Zöpfe aus dem Teig geflochten. Mit jeder neuen Portion Teig wurden die Backwerke schöner. Ein paar Kinder verfeinerten die Süßen Stückchen noch mit Kirschen, Äpfeln und Nüssen, andere streuten Streusel oder Hagelzucker auf das Gebäck. So entstanden schnell zehn Bleche voll Leckereien zum Verschenken, die aber leider erst am nächsten Tag gebacken werden sollten, damit die älteren Herrschaften auch alles frisch bekämen.

Leckere Brezeln werden gelegt - aber süße, denn...

Leckere Brezeln werden gelegt – aber süße, denn…

...dazu gibt es Hagelzucker

…dazu gibt es Hagelzucker

Zum Glück war noch genug Teig übrig, mit dem sich jeder Wölfling ein Probierstückchen formen und verzieren durfte. Bäckermeister Müssig schob die Probierstückechen in den Ofen und hatte dann noch eine Überraschung für die jungen Pfadfinder bereit:
Backen macht bekanntlich durstig und so hatte Peter Müssig Getränke gerichtet, die die Kinder freudig begrüßten. Während der Getränkepause konnten die Kinder zuschauen, wie die Probierstücke im großen Ofen aufgingen.

Alle dürfen mitmachen.

Alle dürfen mitmachen.

So sieht also der Backofen aus.

So sieht also der Backofen aus.

Peter Müssig hatte natürlich auf alle Fragen der Kinder eine Anwort: „Wofür wird diese Maschine benutzt?“ „Wann muss ein Bäcker aufstehen?“ „Wo werden die Brötchen gebacken?“ Ein köstlicher Duft zog durch die Backstube…
Kurz darauf konnten die Kinder feststellen: Das Gebäck roch nicht nur sehr gut, sondern schmeckte auch richtig lecker. Das „selbst gebackene Süß-Stückchen“ war für die Wölflinge der Meute Eichhörnchen natürlich etwas ganz Besonderes.
Der Nachmittag in der Backstube von Peter Müssig hat allen Kindern sehr viel Spaß gemacht und wer weiß – vielleicht hat ja eines der Kinder seinen Traumberuf dabei gefunden?

Es war ein sehr schöner Nachmittag.

Es war ein sehr schöner Nachmittag.

Vielen Dank an Bäckermeister Peter Müssig und sein Team von der Backstube Müssig für diesen schönen Nachmittag.

Indianer auf dem Kriegspfad!

Die Kinder der Nöttinger Meute Sonnendachs erleben derzeit ihre Abenteuer als Indianer. Ein Höhepunkt war das Lager am letzten Wochenende. Diebe hatten den Indianern die Pferde gestohlen. Nun suchten die Mädchen und Jungen nach Spuren.

Am Samstagnachmittag wurde es spannend: Ein Indianer hatte in der Nähe frische Pferdespuren im Wald entdeckt. “Da haben die Diebe bestimmt unsere Pferde entlanggeführt!” folgerte ein Junge. Vorsichtig schlichen die Indianer weiter – da sah man gleich darauf ein Gatter mit den gestohlenen Pferden und von fremden Indianern bewacht.

Indianer auf dem Kriegspfad

Indianer auf dem Kriegspfad

Auf in den Kampf!

Im folgenden großen Spiel steckte sich jeder Indianer ein Seil als Schwänzchen ein und versuchte dann, das Gatter aufzuknoten, die Pferde loszubinden und in Sicherheit zu bringen. Wer sein Seil im Kampf gegen die Diebe verlor, mußte sich an einem Mal freimachen. Tapfer kämpften unsere Indianer, einige versuchten, den Wächter abzulenken, während andere die (Stecken-) Pferde befreiten. Endlich waren alle Pferde zurückerobert, und nun stürzten unsere Krieger auf die Diebe und jagten sie davon. Im Triumphzug ritten die Mädchen und Jungen auf ihren Pferden nach Hause und erhielten dort für diese tapfere Tat ihre zweite Kriegerfeder.