Meute

Die Propeller-Maschine

Eine Propeller-Maschine?? – Was ist denn das? Dies fragten sich neulich einige Kinder in der Gruppenstunde der Büchenbronner Meute Baghira.

Doch schnell war das Rätsel gelöst. Denn unter vielen „Oh-“ und „Ah-“ Rufen durften die Kinder zuschauen, wie sich ein einfaches Rundholzstäbchen, bestückt mit einem Holzflügel, in  die Lüfte schraubte.

Kräftig an der Schnur ziehen und....

Kräftig an der Schnur ziehen und….

...hui - geht es hoch hinaus

…hui – geht es hoch hinaus

In der nächsten Gruppenstundemachten sich die Kinder mit Feuereifer an den Bau einer eigenen Propeller-Maschine. Sie sägten, schmirgelten und leimten, eine Antriebsschnur wurde eingefädelt – und dann hinaus zum Jungfernflug!

Hui – wie schön war es, den sich drehenden Propeller bei seinem Steigflug zu sehen!

Viel zu kurz war die Zeit für`s Ausprobieren – aber jeder durfte ja sein Gebasteltes als Eigentum mit nach Hause nehmen.

Wie viele Runden wohl jeder Propeller zur Freude der jungen Pfadfinder inzwischen daheim gedreht hat?

Winterlager der Meuten des Stammes Cherusker Teil I

Vom 13. bis 17. Februar trafen sich die Meuten des Stammes Cherusker zum gemeinsamen Winterlager im Grunbacher Pfadfinderheim Hirsch. Mit dabei waren auch die Meute Silberlöwe aus Langensteinbach und die Meute Rotfuchs aus Gräfenhausen.

Gleich nach ihrer Ankunft gingen beide Meuten zusammen zum Grunbacher Schlittenhang, der sich ganz in der Nähe des Feuerwehrhauses befindet. Wer keinen Schlitten dabei hatte, konnte eine Tüte zum Rutschen benutzen, die auch mindestens genau so schnell war.

Nach und nach trauten sich die Wölflinge immer weiter nach oben. Wichtig war, daß diejenigen, die das Ende der Piste erreichten, schnell zur Seite gingen, damit die Nächsten rutschen konnten. Einige Wölflinge wollten ein Wettrennen veranstalten und starteten nebeneinander. Sie rauschten also schnell den Hang hinunter und trafen sich lachend wieder unten.

Einmal veranstaltete sogar die ganze Meute ein Rennen. Da aber alle annähernd gleichzeitig am Ziel ankamen, war es schwierig zu erkennen, wer als Erster das Ziel erreichte:

Kurz vor dem Start - Der letzte Wölfling erklimmt den Hang

Kurz vor dem Start – Der letzte Wölfling erklimmt den Hang

Auf die Plätze - fertig -los. Die Wölflinge rauschen den Berg hinunter

Auf die Plätze – fertig – los. Die Wölflinge rauschen den Berg hinunter


Nach ca. einer halben bis ganzen Stunde liefen die beiden Meuten wieder zurück zum Pfadfinderheim. Das Mittagessen erwartete sie. Nach dem Mittagessen erfuhren die Wölflinge, daß auch Marco Polo in der Stadt sein soll.

Basar in Persien

”Wann beginnt der Basar?” ”Ist es noch weit bis dorthin?”“Was gibt es dort alles zu kaufen?” Das fragten sich die Kinder der Meute Polarfuchs aus Ettlingen. Die kleinen Pfadfinder im Grundschulalter, genannt “Wölflinge”, erleben gerade die Abenteuer des Entdeckers “Marco Polo”.

In ihrer Spielidee haben sie bereits eine lange Reise hinter sich. Sie begannen ihre Entdeckungsfahrt im mittelalterlichen Venedig, genau wie Marco Polo vor über 700 Jahren es tat. Sie segelten übers Mittelmeer und zogen mit Karawanen durchs Zweistromland. Nun haben sie Persien erreicht. Hier wollten die Wölflinge im bunten Treiben des Basars Handel treiben.

Schon von fern hörten die Mädchen und Jungen das geschäftige Leben des Marktes. Sicherlich würden sie für ihre Perlen und Edelsteine, die sie sich in den letzten Gruppenstunden verdient hatten, einige schöne Sachen bekommen. Im dichten Gedränge des Basars besuchten sie die Stände der verschiedenen Händler. Was gab es da nicht alles zu kaufen: Gewürze, Lederbeutel, Kerzen, Schmuck, Zinnteller und vieles mehr. Sogar ein Händler aus China war auf dem persischen Basar. “Gewürze, Gewürze!”, rief der eine Händler. “Kaufen sie meinen wunderschönen Schmuck!“, schallte es von der einen Ecke des Marktes. Da fiel den Kindern die Auswahl sichtlich schwer.

Basar in Persien

Basar in Persien

Doch hatte man etwas ganz besonders Schönes entdeckt, ging es ans Handeln. Wie auf einem persischen Markt üblich, verlangten die Händler erst einen viel zu hohen Preis: “Für zwei Edelsteine würde ich die Dose kaufen, aber drei sind mir zu viel!” so einigte sich der Junge mit dem Händler und beide waren zufrieden mit dem getätigten Geschäft. Schließlich hatte jeder Wölfling etwas gefunden und trug seine Schätze stolz vom Markt. Dann verglichen die Kinder ihre Einkäufe, denn jeder hatte etwas anderes erstanden.

In den nächsten Gruppenstunden werden die Kinder weiter den Spuren Marco Polos folgen, der entlang der Seidenstraße bis nach China führt. In China wollen sie dann den mächtigen Herrscher Chinas, Kublai Kahn, besuchen. Doch bis zu diesem Ziel werden wohl noch einige Abenteuer und Entdeckungen auf sie warten.