Meute

Jagd auf Shir Khan

Kaum kann man das Fell sehen

Die Kinder der Meute Silberlöwe waren auf ihrem Herbstlager als Wölfe unterwegs. Im Spiel erlebten sie die berühmten Abenteuer aus dem “Dschungelbuch” mit Mowgli mit. Sie wollten in dieser Spielidee den gefährlichen Tiger Shir Khan jagen und aus dem Dschungel vertreiben.

Doch wo sollten sie nach dem Tiger suchen, der sich in letzter Zeit sehr versteckt hielt? Die Jungen und Mädchen begaben sich zur weisen Schlange Kaa, die immer einen Rat wußte. Bei ihr erfuhren die Wölfe, daß sie in das Waldstück nahe einer alten Burgruine gehen mußten. Dort lauschten sie und hörten ein kleines Vögelchen rufen – ein älterer Pfadfinder pfiff im Wald mit einer kleinen Pfeife, deren Ruf die Kinder folgten.

Bald fanden sie auch schon die ersten Abdrücke der großen Tatzen auf dem Waldboden und folgten dieser Spur. “Oh, da hinten sehe ich sein Fell!” rief eines der Kinder. So umzingelten die Wölfe den “Tiger” – der in ein schön präpariertes Fell gewickelt war – und griffen das scheinbar schlafende Tier an.

Der Tiger wird eingekreist…

…und der Kampf beginnt.

Mit lautem Geheul wurde Shir Khan unsanft aufgeweckt und mit einer brennenden Fackel erschreckt. Ein Wolf zündete dem Tiger den extra präparierten Schwanz an, worauf dieser jammernd die Flucht in eine andere Gegend ergriff. Stolz auf ihren gemeinsam errungenen Sieg, denn keiner der Wölfe hatte sich feige versteckt, zogen die Kinder zum Festmahl.

Da kommt schon die Fackel…

Mit brennendem Schwanz ergreift Shir Kahn die Flucht.

Auf dem Basar von Bagdad

Zu einer Wochenendfreizeit trafen sich einige Gruppen am Grunbacher Pfadfinderheim, um im Spiel Abenteuer auf Marco Polos Spuren zu erleben.

Kaum angekommen erfuhren die Mädchen und Jungen, daß ein Dieb auf dem Basar in Bagdad gerade sein Unwesen trieb. Schon am nächsten Tag konnten sie diesen jedoch überführen und vor den “Kadi” bringen.

Nun stand dem zweiten Höhepunkt des Lagers nichts mehr im Weg: dem Besuch des Basars! Hier wurde dann nach Herzenslust gefeilscht und gehandelt. Jedes Kind hatte seine vorher im spielerischen Handel erworbenen „Edelsteine“ mitgebracht, die es gegen wunderschöne Muscheln, kleinen Zierat,  bunt gefärbte Schafwolle, Notizblöckchen und Stifte, Kerzen oder vieles andere mehr eintauschen konnte.

Auf dem Basar.

Stolz und zufrieden zogen die Kinder vom Basar zurück zum Pfadfinderheim, wo der Tag mit einer vergnüglichen Spielerunde und anschließendem gemeinsamen Singen ausklang.

Spiel und Spaß auf dem Kartoffelfest in Oberweier

Als besondere Attraktion erlebte die Meute Steinmarder aus Oberweier im Rahmen ihrer Gruppenstunde das Kartoffelfest. Der Obst- und Gartenbauverein Oberweier lädt hierzu jährlich alle Kinder im Grundschulalter ein, um ihnen den Genuss regionaler, natürlich belassener Nahrungsmittel näherzubringen. Auch unsere Pfadfinder waren eingeladen, sich nicht nur mit Spielstationen am Fest zu beteiligen, sondern auch selbst mit den Kindern mitzufeiern.

Voll Begeisterung tobten sich die Wölflinge zunächst im gemeinsamen Spiel mit den Oberweirer Kindern aus. Anschließend versammelten sich die Kinder um eine kleine Saftpresse, anhand der ein Mitglied des Obst- und Gartenbauvereins anschaulich die Herstellung von Apfelsaft erläuterte. Nachdem die zuvor zerkleinerten Äpfel in die Presse gefüllt worden waren, durften die Kinder selbst Hand anlegen und den Hebel der Presse bedienen. „Das ist ja ganz schön anstrengend!“ stellten sie fest. Doch die Mühe lohnte sich, denn nach getaner Arbeit erfrischten sich die Kinder am selbstgepressten Saft. Sie waren sich einig: „So schmeckt Apfelsaft am besten!“

Ebenso genossen die Kinder im Anschluss die von den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins frisch zubereiteten Kartoffelpuffer mit Apfelmus und setzten sich gemütlich ans Lagerfeuer, wo knusprige Kartoffeln geröstet wurden.

So gestärkt konnten die Kinder nun bei den Spielstationen ihre Geschicklichkeit beweisen. Auf eine ruhige Hand kam es beim Fische-Angeln an, wohingegen beim Kartoffelsackschleudern und Zielwerfen Treffsicherheit gefragt war. Und der Wald bei der idyllisch gelegenen Waldsaumhalle lud ebenfalls zum Spielen und Hütten Bauen ein.

Am Ende dieser Gruppenstunde waren sich alle Wölflinge einig: „Zu diesem schönen Fest kommen wir nächstes Jahr gerne wieder!“