Osterlager

Bastelarbeit Waldhäuser der Sippe Kimbern aus Ettlingen

Ein Sperrholzhäuschen reich verziert mit Moos, Steinen, Blättern und Früchten des Waldes bastelten sich die Mädchen und Jungen der Sippe Kimbern aus Ettlingen auf ihrem Lager in Karlsbad. Zunächst hatten die Jugendlichen das Bastelmaterial aus der Natur im Wald selbst gesammelt, bevor es dann im Pfadfinderheim ans Sägen der Wände und Dachplatten mit der Laubsäge ging. Dadurch, daß manche Kinder hatten bereits zuvor mit einer Laubsäge gebastelt hatten, konnten sie den anderen gut mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Anstrengung des Sägens wurde von den Jugendlichen hervorragend gemeistert – wenn nach langem Sägen endlich wieder ein Teil ausgesägt war, sah man ein strahlendes Kindergesicht voll Stolz auf die getane Arbeit blicken.

Pfadfinderin beim Dekorieren ihres Waldhäuschens

Voll Eifer und unter lustigem Geplauder schmirgelten einige Pfadfinder ihre fertigen Teile, während die Geübteren schon beim Kleben ihres Häuschens waren. Länger als einen Nachmittag waren die Mädchen und Jungen konzentriert am Werken, Anstreichen und Dekorieren. Die einen verzierten ihre Dächer mit Moos und Früchten, andere legten kleine Gärten mit Wegen und Bäumen an. Die Ergebnisse der schön verzierten Häuschen waren beeindruckend.

Osterlager der Straubenhardter Pfadfinder

 

Das Osterlager der Sippe Skiren aus Straubenhardt fand dieses Jahr gemeinsam mit der Sippe Helvekonen und Burgunder aus Birkenfeld statt. Es führte die Pfadfinder der drei Gruppen ins Heim des Stammes Cherusker in Karlsbad. Als die Jugendlichen alle eingetroffen waren ging es zunächst zur Ruine der St. Barabara-Kapelle, die um 1330 von Mönchen des Klosters Bad-Herrenalb errichtet und im Laufe der langen Geschichte zerstört und wieder aufgebaut worden war. Nachdem ausgiebig gespielt worden war, erkundeten die Pfadfinder den Turm der Kapelle; von hier sollten am Folgetag die selbst gebastelten Fallschirmspringer starten.

 

Aussägen eines Fallschirmspringers

Aussägen eines Fallschirmspringers

Am nächsten Morgen wurde dann auch eifrig mit der Laubsäge gearbeitet: Zunächst wurden die Fallschirmspringer-Männchen ausgesägt, dann mit Schleifpapier geschmirgelt und zum Schluß angemalt. Dann wurden die Fallschirme und die Schnüre geschnitten und alles zusammengeklebt. Für die älteren Pfadfinder ging es in dieser Zeit in die Werkstatt: sie wollten sich für Ihren Schreibtisch einen Stifteständer bauen. Auch hier wurde gesägt, gebohrt und geschliffen, aber auch mit dem Stechbeitel und der Raspel gearbeitet.

Während die jüngeren Pfadfinder dann vom Turm der St. Barbara Ihre Fallschirmspringer starteten, klebten und dübelten die Älteren Ihre Stifteständer fertig. Nach dem Abendessen wurde es dann noch einmal richtig spannend: nach Einbruch der Dunkelheit teilten sich die Pfadfinder in zwei Mannschaften: die eine mußte sich in einem bestimmten Gebiet verstecken, die andere mußte die Versteckten suchen und so schnell wie möglich finden. Die schnellste Mannschaft hatte bereits nach 1 Minute und 18 Sekunden die andere Mannschaft gefunden – allerdings mußte sie auch nach über 18 Minuten die Suche in einer weiteren Runde aufgeben und sich geschlagen geben.

 

Arbeiten mit der Raspel

Hier wird der Stifteständer geraspelt

Einer der Fallschirmspringer kurz vor der Landung

Fallschirmspringer kurz vor der Landung

Ein Fallschirmspringer nach der Landung

Ein Fallschirmspringer nach der Landung

Ein anderer Fallschirmspringer nach der Landung

Ein anderer Fallschirmspringer nach der Landung

Ein Pfadfinder arbeitet mit dem Stechbeitel

Ein Pfadfinder arbeitet mit dem Stechbeitel am Stifteständer

Stifteständer für den Schreibtisch

Selbst gebastelter Stifteständer für den Schreibtisch

Noch ein Stifteständer

Noch einer der selbst entworfenen und gebastelten Stifteständer

Auch dieser Springer ist erfolgreich gestartet

Erfolgreicher Start eines Fallschirmspringers vom Turm der St. Barbara

Einer der selbstgebastelten Stifteständer

Selbst entworfener Stifteständer eines Pfadfinders