Pfadfinder

Winterlager 2016 der Sippen

In den Weihnachtsferien trafen sich Sippen der Stämme Cherusker, Wapiti und Inka in ihrem Pfadfinderheim, um dort einige Tage gemeinsam verbringen.

Höhepunkt einiger Sippen war der Bau eines mannshohen Heißluftballons. Dieser konnte durch heiße Luft aufgetrieben weit in die Höhe steigen. „Schau nur! Er ist schon über alle Bäume hinaus!“ riefen die Jungen und Mädchen sich begeistert zu.

Da hebt der erste Ballon ab - weitere sind schon am Start

Da hebt der erste Ballon ab – weitere sind schon am Start

Den krönenden Abschluss bildete der alljährliche „Bunte Abend“. Jede Gruppe studierte über das Lager hinweg eine Vorführung ein. Die einen zeigten verblüffende physikalische Experimente – ganz wie früher in der „Knoff-Hoff-Show“. Andere spielten Märchen aus Tausendundeiner Nacht oder trugen Gedichte und Clown-Sketche vor.
Zuletzt wurden die neuen Halstücher und Abzeichen an all diejenigen verliehen, die meist seit einem ganzen Jahr dafür gearbeitet hatten. Da stand ihnen der Stolz auf diese Leistung in die Gesichter geschrieben.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen: „Gut Pfad, bis zum nächsten Lager!“

Gesellige Unterhaltung ist doch das schönste Programm!

 

  1. Weierer Dorffest der ARGE Ettlingenweierer Vereine

 

Am 10. und 11. Juli fand unser Dorffest in Ettlingenweier statt. Auftakt war wie immer der Faßanstich am Freitagabend. Zur Einstimmung spielte der Musikverein und die Kinder der Erich-Kästner-Schule sangen und tanzten. Danach brachte es unsere Ortsvorsteherin, Frau Führinger in ihrer Eröffnugsrede so schön auf den Punkt:

„Unser Fest hat kein großes Programm. Das brauchen wir auch nicht, denn unser Programm ist die Unterhaltung!“

Damit sprach sie den Festbesuchern aus dem Herzen. Wie schön ist es, einmal im Jahr alte Freunde, Nachbarn, Bekannte oder frühere Schulfreunde zu treffen. Menschen, die man lange nicht mehr gesehen hat und mit denen man einfach mal wieder „schwätzen“ kann. Man staunt, wie groß die Kinder geworden sind und freut sich, mit der Oma zusammen eine Bratwurst zu essen.

Nach dem Faßanstich kamen nicht nur die Erwachsenen mit kühlem Freibier auf ihre Kosten. Wie immer freuten sich auch die Kinder über den kostenlosen, selbstgepreßten Apfelsaft.

 

Besonders für die Kinder war dieses Mal auch sonst einiges geboten. Der Tischtennis-Verein hatte dieses Jahr erstmalig eine Tischtennisplatte aufgebaut. Dort wurde es immer wieder spannend, wer beim Rundlauf bis zum Schluß durchhält. Die Jugendfeuerwehr bot erfrischendes Zielschießen mit der Wasserspritze an. Der Kindergarten sang erst mit seinem Chor und schminkte dann wieder die Kleinsten. Bald bevölkerten niedliche Feen und Marienkäfer das Fest.

Wir Pfadfinder bastelten mit den Kindern und führten Spielestationen und eine Olympiade durch. Da polterte es beim Dosenwerfen und mancher Festbesucher freute sich, daß er ein paar erfrischende Spritzer abbekam, wenn unsere Wasserflaschen über die Straße schossen. Am Ende freuten sich die geschicktesten Olympiadeteilnehmer bei der Preisverleihung über ihre Gewinne.

Großer Spaß beim Dosenwerfen

Großer Spaß beim Dosenwerfen

Für das leibliche Wohl war, wie immer aufs beste gesorgt. Dabei hatten es die Gringelkartoffel vom Musikverein und die „Amlett mit Schleggs“ von Frau Führinger und Frau März den Pfadfindern besonders angetan. Aber auch viele andere Vereine legten sich ins Zeug. Ob Calamares beim Fußballverein, Speckbrötle von der Kirchengemeinde oder Käsespätzle von der GroKaGe. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Und nach dem guten Essen saßen am Freitag, wie am Samstag Abend die Leute beisammen und das „Weißt Du noch…?“ und das „Hab ich Dir schon erzählt…?“, war bis tief in die Nacht zu hören.

Und das ist eigentlich auch das besondere an unserem Dorffest. Wir brauchen kein großes Programm. Unser Fest bringt die Generationen an einen Tisch und die Menschen wieder näher zusammen.

Hier geht`s rund!

Die Bruchhausener Sippe Langobarden hatte zur Bastelstunde eingeladen, in der jeder einen ganz besonderen Kreisel basteln durfte. Dieser hatte nämlich außer dem eigentlichen Kreisel eine besondere Startvorrichtung, in die der Kreisel eingelegt wurde. Eine Schnur wurde um den Stab des Kreisels gewickelt — „Wofür ist das denn gut?“ fragte eines der Mädchen. Doch gleich darauf wusste sie es, denn der Gruppenleiter zog stark an der Schnur, und der Kreisel begann sich rasend schnell zu drehen. Dann hüpfte er aus der Startvorrichtung und tanzte eine Weile über den glatten Boden. „Hui, ist der schnell!“ Weit über eine Minute lang drehte sich das Spielzeug auf der Stelle.
„Schau mal, ich habe bunte Linien darauf gemalt, die schillern, wenn er sich dreht“, rief einer der älteren Jungen begeistert. Andere taten es ihm gleich.
Zum Schluss ging jeder – stolz auf seinen neuen Besitz – nach Hause, um dort gleich für die Kreisel-Wettbewerbe der nächsten Gruppenstunde zu üben.