Pfadfinder

Elternnachmittage der Ettlinger Gruppen

An den vergangenen Wochenenden luden die Ettlinger Gruppen alle Pfadfinder, Eltern und weitere Familienangehörige zum Kaffee-Nachmittag ein. Hier konnten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihren Eltern die Lieder und Sketche vorführen, die sie auf dem Sommerlager einstudiert hatten (wir berichteten). Außerdem wurden in einem Diavortrag viele Bilder des letzten Sommerlagers gezeigt, was vor allem die Eltern freute – besonders natürlich, wenn der eigene „Sprößling“ zu sehen war.

Ein paar Begrüßungsworte zum Anfang.

Ein paar Begrüßungsworte zum Anfang.

Die Meute singt ein wildes Seefahrerlied: "Wir fahren über´s weite Meer"

Die Meute singt ein wildes Seefahrerlied: “Wir fahren über´s weite Meer”

Die Meute führt einen Sketch auf: Ein Schüler frühstückt im Unterricht...

Die Meute führt einen Sketch auf: Ein Schüler frühstückt im Unterricht…

Das Publikum muß herzlich lachen.

Das Publikum muß herzlich lachen.

Anschließend gab es eine reichhaltige Auswahl an Kuchen, die von vielen Eltern mitgebracht worden waren. Zwei ganz besonders schöne waren dabei, die hier in den Bildern gezeigt sind. Die Eltern nutzten die Gelegenheit, sich mit dem jeweiligen Gruppenleiter oder den anderen Eltern zu unterhalten, während die Jungen und Mädchen im Ettlinger „Horbachpark“ ausreichend Platz zum Spielen hatten.

Begeistert von den vielen neuen Eindrücken und der netten Atmosphäre an diesem Nachmittag baten die Eltern unbedingt um eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Zwei Pfadfinderinnen haben diesen Kuchen selber gebacken und verziert.

Zwei Pfadfinderinnen haben diesen Kuchen selber gebacken und verziert.

Hier wahr wohl sogar ein Konditor am Werk.

Hier wahr wohl sogar ein Konditor am Werk.

Ausflug in die historische Stadt Nürnberg

Während der Sommerferien machten unsere Gruppenleiter einen Ausflug nach Nürnberg. Auf dem Programm standen das Germanische Nationalmuseum, das größte kulturhistorische Museum unseres Sprachraums, sowie die Besichtigung der malerischen Stadt selbst.

Spazieren durch die historische Altstadt

Spazieren durch die historische Altstadt

Im Nationalmuseum bestaunten die Pfadfinder die Kunstschätze, Alltagsgegenstände und alle nur erdenklichen „Zeugen“ vergangener Zeiten und fremder Kulturen. Diese brachten in ihrer Vielfalt die Geschichte näher und ließen die scheinbar so fernen Epochen in greifbare Nähe rücken.

Durch die umfangreiche Ausstellung fand jeder Bereiche, die er länger anschauen wollte. So standen manche vertieft vor den Vitrinen mit Ritterrüstungen und Schwertern, andere sahen sich die Kleider der verschiedenen Epochen an. Nicht selten hörte man vor den schönen alten Puppenstuben und kleinen Figurentheatern Ausrufe wie: „Ah, damit haben die Kinder früher gespielt!“ Wieder andere durchwanderten hölzerne Wohnstuben und Küchen, wie sie in früheren Land- und Gutshäusern zu finden waren.
„Hast du die alte Komode dort drüben gesehen, mit den wundervollen Intarsien und Holzschnitzereien? Wie kunstfertig die Menschen trotz der einfachen Mittel waren, die ihnen zur Verfügung standen.“ Die Zeit im Museum verging wie im Flug, und ein überraschter Blick auf die Uhr ließ die Pfadfinder schnell zu den restlichen Bereichen eilen.

Durch enge Gassen entlang alter Gemäuer

Durch enge Gassen entlang alter Gemäuer

Auch die Stadt Nürnberg war wundervoll anzuschauen: Die vielen Fachwerkhäuser, die der Stadt zu ihrem schönen Bild verhelfen, unter anderem das Dürerhaus, die verschiedenen Kirchen und Brunnen, die gepflasterten Marktplätze und Gassen und besonders die Stadtmauer, die noch zu großen Teilen erhalten ist mit dem vorgelagerten Graben. „Stell dir nur vor, wie schwierig es für Belagerer gewesen sein muss, diese Stadt zu nehmen!“ Krönender Abschluß nach dem Besuch der Altstadt war der Blick von der Burg über die Stadt mit ihren mittelalterlichen Bauwerken bis weit ins Frankenland.

Viel Interessantes hatten die Pfadfinder gesehen und berichteten den Daheimgebliebenen davon lebhaft. Bei ihnen ist das Mittelalter nun nicht mehr nur trockene Theorie, sondern lebt durch viele Eindrücke weiter.

Das Kasperle besucht den Kindergarten St. Marien in Heidelberg

Mit den Worten: “Kinder seid ihr auch alle da?” begrüßte der Kasper die Kinder des kath. Kindergartens St. Marien in Heidelberg zu dem jährlich stattfindenden Kindergartenfest.

Neben verschiedenen musikalischen Darbietungen der Kindergartenkinder und Leckereien durch die Pfarrgemeinde bot in diesem Jahr das Kasperletheater des Pfadfinderbund Süd zusätzliche Anreize. Für die 3- bis 6 Jährigen wurden 2 Stücke aus dem Repertoire der Schauspielergruppe aufgeführt. Die erste Aufführung fand so großes Gefallen bei den kleinen (und auch großen) Zuschauern, dass man ganz gespannt auf das nächste Stück wartete.

Mit Spannung verfolgen die Kinder die Geschehnisse

Mit Spannung verfolgen die Kinder die Geschehnisse

Nachdem “Räuber und Hexe” vertrieben waren, gab es einen kräftigen Applaus für die tolle Aufführung. Und damit der Abschied nicht ganz so schwer fiel, bekam jedes Kind noch ein Ausmalbild vom Kasperle mit auf den Weg.

“Hoffentlich kommt das Kasperle bald wieder!”, so tönte es im Chor. Doch nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei Eltern, Großeltern und der Kindergartenleitung fand das Kasperletheater großen Zuspruch. Und man hofft, die Schauspieler im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.