Pfadfinderbewegung

Der Pfadfinderbund Süd zu Gast bei den Flusspfadfindern in Winterthur

Am vergangenen Wochenende besuchten einige Pfadfinder des Pfadfinderbundes Süd die Flusspfadfinder in Winterthur. So machte sich Samstag früh die kleine Gruppe von acht Pfadfindern auf den Weg in die Schweiz.
In Winterthur angekommen wurde unsere Gruppe sogleich sehr freundlich von den verantwortlichen Leitern begrüßt, und rasch war ein Gespräch im Gange. Nach diesem ersten Austausch fuhr unsere Gruppe mit den Schweizer Pfadfindern zum Lagerplatz, denn es gab noch ein paar Dinge vorzubereiten. Die Flusspfadfinder hatten viel Mühe in Planung und Vorbereitung gesteckt, sodass der restliche Aufbau schnell zu erledigen war und durch die fleißige Mithilfe unserer Pfadfinder und die gute Zusammenarbeit mit den Flusspfadfindern der Rest bald geschafft war.

Ein Schweizer Sarasani-Zelt im Hintergrund ein Deutsches Pfadfinder-Zelt (Kohte)

Ein Schweizer Sarasani-Zelt, im Hintergrund ein Deutsches Pfadfinder-Zelt (Kohte)

Als die jungen Schweizer Pfadfinder eintrafen, fanden sie alles bestens vorbereitet und es konnte bald mit dem Programm begonnen werden. Das Thema des Lagers war „Wikinger und Ritter“, wobei der erste Teil der Zeit für Wikinger und der zweite für Ritter geplant war. Die Flusspfadfinder hatten sich, vor dem Lager, eingehend mit der Wikinger- und der Ritterzeit befasst und ein umfangreiches Programm vorbereitet.

Unsere Pfadfinder durften die Flusspfadfinder begleiten und kamen so auch in Kontakt mit den jungen Schweizer Pfadfindern, die sehr interessiert daran waren, was “die Deutschen Pfadfinder so für Spiele spielen”. So wurden zusammen Schweizer und Deutsche Spiele gespielt, abends am Lagerfeuer wurde gemeinsam gesungen, und es fand ein reger Austausch untereinander statt.

Mit unserer Schweizer Gastgeber-Gruppe

Leider mußten unsere Pfadfinder bereits am Sonntag Abend die Schweizer Pfadfinderbrüder wieder verlassen: Schuld daran sind die unterschiedlichen Ferienzeiten. Während bei uns die Schule am Montag wieder weiter ging, haben die Schweizer Pfadfinder derzeit Herbstferien.

 

 

Fahrten- und Volkslieder in der Seniorenresidenz Büchenbronn

Am vergangenen Sonntag trat unser Chor zur großen Freude zahlreicher Zuhörer in der Büchenbronn Seniorenresidenz „Bergdorf“ auf. Die Pfadfinder aller Altersstufen sangen zu Gitarre und Akkordeon aus ihrem Repertoire. Pfadfindertypische Fahrtenlieder wie „Wildgänse“ standen auf dem Programm ebenso wie bekannte Volkslieder, bei denen die Zuhörer teilweise mitsingen konnten.

Leider konnte die Darbietung aufgrund der Wetterlage nicht im Innenhof der Seniorenresidenz stattfinden. Sie wurde deshalb in den Versammlungsraum eines der Gebäude verlegt. Das änderte nichts daran, daß die zahlreichen Hausbewohner und auch die Gäste von außerhalb im prall gefüllten Raum nach jedem Lied begeistert Beifall klatschten.

„Eine wunderbare Abwechslung“ nannten einige Zuhörer unseren Auftritt, und andere sprachen von „schönen Erinnerungen an die eigene Zeit in der früheren Jugendbewegung“.

Pfadfinder-Kaleidoskop 2011

„In unseren Gruppen wird gespielt, gelacht, gebastelt und gesungen, auf Freizeiten und Zeltlagern Natur und Gemeinschaft erfahren, fremde Länder kennengelernt. Ein buntes Treiben worauf wir durch unser Kaleidoskop blicken wollen.“ Mit diesen Worten wurde am vergangenen Sonntag die Veranstaltung in der Kulturhalle Grunbach eröffnet, bei der unsere Gruppen ihre Arbeit und ihr Haus der Öffentlichkeit vorstellten.

Nach einem Vortrag des Stammeschores von Wapiti machten unsere Jüngsten, die Dachse aus Grunbach, den Anfang und boten einige Kinderlieder dar. Es folgte die Sippe Turmfalke, die mit einigen Sketchen das Publikum zum Lachen brachte.. Anschließend ließ die Meute Panda kein Auge trocken, als sie die Geschichte vom Kasperle im Geisterschloß in lustiger Weise in Szene setzten.

Nach einigen Liedern des Stammeschores von Cherusker stellten einige Pfadfindergruppen aus der Umgebung die Geschichte der Pfadfinderbewegung szenisch dar: die Wurzeln im deutschen Wandervogel um 1900 und den Scouts in England 1907, den Werdegang in den 20er Jahren, die Verbotszeit im 3. Reich und der Besatzungszeit sowie die Konflikte in den Studentenunruhen der 68er.

Im Wechsel der Zeiten über mehr als hundert Jahre haben sich die Ziele der Pfadfinderei, wie wir sie betreiben, jedoch nie geändert: Pfadfinder wollen zur Entwicklung junger Menschen beitragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewußte Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.

Pfadfinder-Chor am Kaleidoskop 2011

Pfadfinder-Chor am Kaleidoskop 2011

Den krönenden Abschluß bildete der gemischte Chor der Mannschaft, die vor nicht allzu langer Zeit mit überragendem Einsatz unser Grunbacher Vereinsheim „Hirsch“ saniert hat.
Nach dem bekannten mehrstimmigen Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ luden wir unsere Gäste noch in den „Hirsch“ ein, wo bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst und Schnitzelweck der Tag seinen Ausklang fand.