Sketche

Großer Applaus bei der Eröffnungsfeier der Bürgerhalle

Viel Applaus bei der Eröffnungsfeier der Bürgerhalle

Pfadfinder im Gespräch mit dem Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold

Pfadfinder im Gespräch mit dem Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold

Die Aufregung war riesig: gleich würde es losgehen! 400 Zuschauer warteten in der voll besetzten Bürgerhalle. Seit Wochen hatten die Mädchen und Jungen aus Ettlingenweier schon geprobt für den großen Festakt der Wiedereröffnung. Bald würde sich zeigen, ob die Aussprache und die Gesten so deutlich waren, daß man sie auch in der letzten Reihe noch verstehen würde. Einige Darbietungen anderer Vereine hatte man schon gesehen, schon Reden über die Sanierung der Bürgerhalle Ettlingenweier und deren neues Aussehen gehört, und nun warteten die Pfadfinder gespannt auf ihren Auftritt.

Da kam schon die Ankündigung: „Der Pfadfinderbund Süd wird uns vier Sketche vorspielen.“ Plötzlich war die Aufregung wie weggeblasen. Jetzt machte sich die Übung bezahlt, vor allem das laute Sprechen. Jeder Sketch wurde mit Gelächter und Applaus quittiert. Stolz verbeugten sich die Kinder und Jugendlichen am Ende, und auch nach dem offiziellen Programm sprach ihnen noch mancher Zuschauer ein Lob aus. Es war ein voller Erfolg!

 

Blick ins Publikum

Blick ins Publikum

Eröffnungsfeier

Eröffnungsfeier

Sketch "Bär"

Sketch "Bär"

Sketch "Bär"

Sketch "Bär"


 

Winterlager des Stammes Wapiti

Die Pfadfinder des Stammes Wapiti führten in den Weihnachtsferien gemeinsam ihr Winterlager in einem alten Dorfschulhaus in Unterscheidental im Odenwald durch. Leider meinte es das Wetter in diesem Jahr nicht so gut mit den Kindern, so daß keine wintertypischen Aktivitäten durchgeführt werden konnten. Dennoch fanden zahlreiche spannende Spiele und Unternehmungen im Freien statt.

Unsere Wölflinge nutzten diese Zeit, um im Spiel mit dem legendären Klaus Störtebeker als Piraten die “Ostsee” unsicher zu machen. Sie hatten sich dazu bereits vor dem Lager aus Holz Säbel oder Entermesser selbst gebastelt und hofften nun diese einsetzen zu können.

Die Stadt Stockholm sei von den Dänen belagert, hieß es, und der rechtmäßige König von Schweden bitte die Piraten um Unterstützung. So machten sich die Kinder auf, um zum Beispiel mitten im Wald bei einer Tannenzapfenschlacht eine dänische Schanze zu erobern oder mit dem Kompass ihr gedachtes Schiff auf dem richtigen Kurs zu halten. Der spielerische Höhepunkt ergab sich dann, als unsere Piraten in einem großen Geländespiel zwischen Schären – die im Wald mit Sei­len markiert waren – und feindlichen Schiffen hindurch die dänische Blockade durchbrachen und die Stadt Stockholm mit den dringend benötigten Lebensmitteln versorgten. So gab es danach allen Grund, bei Liedern und Geschichten die Versorgung der Stadt zu feiern.

 

Großes Abschlußfest mit Singewettstreit

Zum Abschluß des Winterlagers gab es eine große Feier, bei der zunächst im Singewettstreit verschiedene Gesangsbeiträge auf dem Programm standen. Alle Gruppen hatten das ganze Lager über fleißig geübt und trugen nun einige Fahrtenlieder vor. Dabei konnte die Büchenbronner Meute Baghira den dritten und die Sippe Gepard den fünften Platz belegen. Danach führten die Gruppen Sketche auf, ehe die Kinder die mit Spannung erwarteten Halstücher und Abzeichen erhielten, die sie sich aufgrund ihrer Leistungen während des Lagers verdient hatten.

Pfadfinder-Kaleidoskop 2011

„In unseren Gruppen wird gespielt, gelacht, gebastelt und gesungen, auf Freizeiten und Zeltlagern Natur und Gemeinschaft erfahren, fremde Länder kennengelernt. Ein buntes Treiben worauf wir durch unser Kaleidoskop blicken wollen.“ Mit diesen Worten wurde am vergangenen Sonntag die Veranstaltung in der Kulturhalle Grunbach eröffnet, bei der unsere Gruppen ihre Arbeit und ihr Haus der Öffentlichkeit vorstellten.

Nach einem Vortrag des Stammeschores von Wapiti machten unsere Jüngsten, die Dachse aus Grunbach, den Anfang und boten einige Kinderlieder dar. Es folgte die Sippe Turmfalke, die mit einigen Sketchen das Publikum zum Lachen brachte.. Anschließend ließ die Meute Panda kein Auge trocken, als sie die Geschichte vom Kasperle im Geisterschloß in lustiger Weise in Szene setzten.

Nach einigen Liedern des Stammeschores von Cherusker stellten einige Pfadfindergruppen aus der Umgebung die Geschichte der Pfadfinderbewegung szenisch dar: die Wurzeln im deutschen Wandervogel um 1900 und den Scouts in England 1907, den Werdegang in den 20er Jahren, die Verbotszeit im 3. Reich und der Besatzungszeit sowie die Konflikte in den Studentenunruhen der 68er.

Im Wechsel der Zeiten über mehr als hundert Jahre haben sich die Ziele der Pfadfinderei, wie wir sie betreiben, jedoch nie geändert: Pfadfinder wollen zur Entwicklung junger Menschen beitragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewußte Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.

Pfadfinder-Chor am Kaleidoskop 2011

Pfadfinder-Chor am Kaleidoskop 2011

Den krönenden Abschluß bildete der gemischte Chor der Mannschaft, die vor nicht allzu langer Zeit mit überragendem Einsatz unser Grunbacher Vereinsheim „Hirsch“ saniert hat.
Nach dem bekannten mehrstimmigen Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ luden wir unsere Gäste noch in den „Hirsch“ ein, wo bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst und Schnitzelweck der Tag seinen Ausklang fand.