soziales Engagement

Gemeinsam statt einsam

Vielfach gibt es für die Kinder unserer heutigen Gesellschaft kein gemeinsames Spielen mehr. Video, Computerspiele und Internet müssen oft genug den richtigen Spielkameraden ersetzen. So können die Kinder meist besser mit dem Computer umgehen als mit Gleichaltrigen. Wo lernen sie noch, sich mit Freunden auszutauschen, auseinanderzusetzen und zum Schluß wieder zu vertragen? Außer dem Miteinander und der Konfliktfähigkeit leidet auch die Phantasie der Kinder und Jugendlichen darunter, genauso wie die Fähigkeit, schöpferisch eigene Gedanken zu entwickeln und zu verwirklichen.
Wie viele Kinder gehen heutzutage noch ins Freie und erleben ihre Abenteuer? Im Wald, beim Hüttebauen oder beim Übernachten unter freien Himmel, beim Indianerspielen und Feuermachen gibt es vieles zu entdecken. Dabei bringt das Erleben mit Gleichaltrigen grundlegende Erfahrungen mit sich, die mit zu den wichtigsten für das spätere Leben als Erwachsener zählen.

Gemeinsam macht es am meisten Freude

Gemeinsam macht es am meisten Freude

Die Stufen sind hoch. Aber so lernt man, wozu man fähig ist.

Die Stufen sind hoch. Aber so lernt man, wozu man fähig ist.

Hier werden Dinge gelernt wie Zusammenhalt, Freundschaft, Toleranz gegenüber Anderen, Schutz von Schwächeren und Vertreten der eigenen Meinung. Kinder, die in der Gemeinschaft mit anderen Mädchen und Jungen diese Werte gemacht haben, werden mit Sicherheit nicht zu Eigenbrötlern, wie wir sie heute schon zu viele haben: Egoisten, die ausschließlich ihren eigenen Erfolg im Auge haben und denen Werte wie Freundschaft oder Hilfsbereitschaft fremd sind.
Jeder, der nicht nur fordern, sondern selbst etwas tun möchte, hat bei uns die Möglichkeit, diese Erfahrungen in einer Gruppe von Freunden zu gewinnen.

Waldsäuberungsaktion in Walldürn

Wer das hier wohl hingeschmissen hat?

Wer das hier wohl hingeschmissen hat?

Am 22.02.1857 wurde der Gründer der Pfadfinderbewegung, der englische Lord Baden-Powell geboren. Über 150 Jahre später lebt seine Idee einer werteverpflichteten weltweiten Gemeinschaft noch immer weiter. In den Pfadfindergesetzen heißt es ja unter anderem: Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere. Er setzt sich also für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt und den Umweltschutz ein. Zudem forderte der Gründer der Pfadfinderbewegung in seinem letzten Brief an  die Pfadfinder diese dazu auf, die Welt ein kleines bischen besser zu hinterlassen, als man sie angetroffen hatte…
Am Samstag trafen sich daher die Walldürner Wölflinge und Pfadfinder um 09.00 Uhr am Pfadfinderheim zur ersten gemeinsamen Aktion im Jubiläumsjahr „50 Jahre Stamm Wildenburg“, zur diesjährigen Waldsäuberungsaktion.

Hier am Waldrand werfen so viele etwas weg

Hier am Waldrand werfen so viele etwas weg

Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Eimern und Müllsäcken machten sich die Kinder und Jugendlichen daran, die umliegenden Wälder von achtlos weggeworfenem Müll und Unrat zu befreien. Im Vorfeld der Aktion waren durch den Revierförster bereits besonders „lohnenswerte“ Gebiete bzw. Plätze angegeben, an denen dann auch besonders viel Müll zu finden war. Selbst unseren Jüngsten, den Wölflingen wurde klar, dass da verschiedene Mitmenschen überhaupt keine Achtung vor einer sauberen und lebenswerten Umwelt haben und ihren Abfall einfach fallen lassen, egal, wo sie gerade stehen. Besonders an den Straßenrändern, wo manche Autofahrer immer wieder ihren Müll einfach aus dem Fahrzeugfenster entsorgten, wurde dies deutlich. Und wo einer einmal den Anfang mit wild entsorgtem Müll macht, da stellt dann schnell der nächste seinen Abfall dann auch noch mit dazu…
So war der „Sammelerfolg“ dann auch beachtlich. Im Lauf des Vormittags wurden neben Autoreifen, unzähligen Glasflaschen, Möbelstücken, Eimern und Kanistern auch fast 15 Müllsäcke voll sonstigen Abfällen aus den Wäldern geholt.
Als kleines Dankeschön für das Engagement für eine saubere Umwelt gab es einen Schreibblock „50 Jahre Stamm Wildenburg“ für alle fleißigen Helferinnen und Helfer.
Treffen am Parkplatz

Treffen am Parkplatz

Im Gestrüpp verfängt sich der Müll und ist schwierig zu sammeln

Im Gestrüpp verfängt sich der Müll und ist schwierig zu sammeln

Ganze Berge türmten sich am Ende

Ganze Berge türmten sich am Ende

Die fleißigen Sammler freuen sich über das Ergebnis

Die fleißigen Sammler freuen sich über das Ergebnis

Weihnachten im Geriatriezentrum Walldürn

Geriatrie_Krippenspiel_4Wie in den vergangenen Jahren auch veranstaltete das Geriatriezentrum St. Joseph in Walldürn am ersten Adventswochenende einen Weihnachtlichen Budenzauber, um so den Bewohnern dieses Alten- und Pflegeheimes etwas Advents- und Weihnachtsstimmung ins Haus zu bringen.

Auch die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg waren dieses Jahr wieder mit dabei. Zum einen hatten wir die in den Vorweihnachtszeit gebastelten Holzspielzeuge und adventlich-winterlichen Dekoartikel dabei.

Zum anderen führten die Wölflinge der Meute Eichhörnchen auch wieder ein kleines Krippenspiel auf. Unsere Jüngsten hatten in den letzten Wochen während der Gruppenstunden die Geschichte vom bockigen Weihnachtseselchen einstudiert. Eltern und Gruppenleiter hatten Kostüme, Masken und Kulissen gebastelt…

So konnten die Kinder nach der erfolgreichen “Premiere” des Krippenspiels während des Weihnachtsbazars im Pfadfinderheim vor den Eltern ein weiteres mal vor Publikum auftreten.

Die dargestellte Geschichte handelt vom Eselchen des Nikolaus, das in diesem Jahr zunächst überhaupt keine Lust hat, dem Weihnachtsmann bei der Verteilung der Geschenke behilflich zu sein.

Nach einigen Gesprächen mit anderen Tieren und Kindern besinnt sich das Eselchen allerdings und macht sich am Ende dann doch noch mit dem Nikolaus gemeinsam auf den Weg, um die Kinder zu beschenken….

Trotz etwas Lampenfieber aufgrund der ungewohnten Umgebung und dem Handicap wegen eines nicht ganz funktionierenden Mikrofons haben das unsere “Eichhörnchen” ganz prima gemacht und so den Bewohnern und Gästen des Geriatriezentrums eine kleine vorweihnachtliche Freude bereitet.

Als kleines Dankeschön hierfür bekamen die Wölflinge von den Verantwortlichen des “Adventlichen Budenzaubers” eine kleine Süßigkeit und von der Meutenführerin ein Eselchen aus Hefeteig, das allerdings nicht bockig, sondern einfach nur lecker war…

Geriatrie_Krippenspiel_1 Geriatrie_Krippenspiel_2
Geriatrie_Krippenspiel_3