Spielidee

Winterlager des Stammes Wapiti

Die Pfadfinder des Stammes Wapiti führten in den Weihnachtsferien gemeinsam ihr Winterlager in einem alten Dorfschulhaus in Unterscheidental im Odenwald durch. Leider meinte es das Wetter in diesem Jahr nicht so gut mit den Kindern, so daß keine wintertypischen Aktivitäten durchgeführt werden konnten. Dennoch fanden zahlreiche spannende Spiele und Unternehmungen im Freien statt.

Unsere Wölflinge nutzten diese Zeit, um im Spiel mit dem legendären Klaus Störtebeker als Piraten die “Ostsee” unsicher zu machen. Sie hatten sich dazu bereits vor dem Lager aus Holz Säbel oder Entermesser selbst gebastelt und hofften nun diese einsetzen zu können.

Die Stadt Stockholm sei von den Dänen belagert, hieß es, und der rechtmäßige König von Schweden bitte die Piraten um Unterstützung. So machten sich die Kinder auf, um zum Beispiel mitten im Wald bei einer Tannenzapfenschlacht eine dänische Schanze zu erobern oder mit dem Kompass ihr gedachtes Schiff auf dem richtigen Kurs zu halten. Der spielerische Höhepunkt ergab sich dann, als unsere Piraten in einem großen Geländespiel zwischen Schären – die im Wald mit Sei­len markiert waren – und feindlichen Schiffen hindurch die dänische Blockade durchbrachen und die Stadt Stockholm mit den dringend benötigten Lebensmitteln versorgten. So gab es danach allen Grund, bei Liedern und Geschichten die Versorgung der Stadt zu feiern.

 

Großes Abschlußfest mit Singewettstreit

Zum Abschluß des Winterlagers gab es eine große Feier, bei der zunächst im Singewettstreit verschiedene Gesangsbeiträge auf dem Programm standen. Alle Gruppen hatten das ganze Lager über fleißig geübt und trugen nun einige Fahrtenlieder vor. Dabei konnte die Büchenbronner Meute Baghira den dritten und die Sippe Gepard den fünften Platz belegen. Danach führten die Gruppen Sketche auf, ehe die Kinder die mit Spannung erwarteten Halstücher und Abzeichen erhielten, die sie sich aufgrund ihrer Leistungen während des Lagers verdient hatten.

Eine schöne Herbstlaterne

Pfadfinder basteln eine herbstliche Laterne

Pfadfinder basteln eine herbstliche Laterne

Auf ihrem Herbstlager traf sich unsere Sippe Markomanne mit einigen Gruppen aus der Umgebung in unserem Heim “Hirsch”.
Einer der Höhepunkte des Lagers war das Basteln einer herbstlichen, elektrisch beleuchteten Laterne. Dazu konnten sich die einzelnen Gruppen in einem Spiel eine Vielzahl von Bastelmaterialien sammeln: Holzleisten und –brettchen, Transparentpapier, Draht, Kleber, und auch Lämpchen, Kabel und Batterien zur Beleuchtung. Zusätzlich durften die Pfadfinder alles verwenden, was sie im Wald oder im Garten fanden: bunte Blätter, Efeu, Ästchen und Kastanien waren sehr beliebt.
In einem weiteren Spiel im Zusammenhang mit der Bastelarbeit gab es den „Mister X“, einen ältereren Pfadfinder, der sich irgendwo im Ort versteckt hielt und über sein Funkgerät regelmäßig seine Position durchgab. Die Mannschaften konnten diesen Funkspruch abhören und an der entsprechenden Stelle suchen. Wenn sie es schafften, den „Mister X“ zu fangen, bekamen sie dafür etwas Bastelmaterial.

Wer ist Mister X?

Wer ist wohl der gesuchte "Mister X"?

Schließlich konnten die Pfadfinder Geheimschriften und Kompaßläufe lösen oder einer Spur geheimer Zeichen folgen, an deren Ende sie nochmals etwas für ihre Laterne fanden.
Dann ging es ans Basteln: Mit Eifer brachte jeder seine Ideen ein, wie man die Laterne noch verzieren und noch schöner machen konnte. Die Jungen und Mädchen klebten buntes Transparentpapier vor die Öffnungen, so daß es von innen beleuchtet wurde. Sie löteten ein Glühbirnchen mit Batterien und einem Schalter zusammen und setzten dies in die Laterne. Es gab Laternen mit Efeu-Berankung, eine aus kleinen Holzstücken gebastelte Sitzbank, die auf dem Deckel der Laterne stand und viele weitere nette Ideen, die durch die reiche Phantasie der Kinder entstanden.
Am Abend, als es draußen schon dunkel war, setzten sich alle in den Kreis und schalteten die Laternen an. Jeder hatte sich alle Mühe gegeben und das sah man den Laternen auch an.