Stadtspiel

Der Ettlinger Hafen ist wieder in Betrieb!

Oder zumindest war er es vor kurzem, als sich einige unserer Meuten und Sippen zum Stadtspiel trafen. Es galt, Schiffe zu bauen und damit Bonbons auf dem Horbach zu transportieren. Das Material dazu war an verschiedenen Orten versteckt, so daß es sich auszahlte, wenn einer in Ettlingen gut Bescheid wußte. („Welcher ist nochmal der Narrenbrunnen?“)

Spielerklärung auf dem Rathausplatz

Spielerklärung auf dem Rathausplatz

Aus dem Georgsbrunnen mussten die Bootsteile geangelt werden

Aus dem Georgsbrunnen mussten die Bootsteile geangelt werden

Die ersten Boote werden voll beladen zu Wasser gelassen

Die ersten Boote werden voll beladen zu Wasser gelassen

Bald ist ein großer Haufen Bonbons zusammen

Bald ist ein großer Haufen Bonbons zusammen

Manche haben sogar ein Segel gebastelt - ob es damit schneller geht?

Manche haben sogar ein Segel gebastelt – ob es damit schneller geht?

Schnell noch ein wenig korrigiert

Schnell noch ein wenig korrigiert

Nach einiger Zeit war die erste Gruppe mit ihrem fertigen Schiff an Ort und Stelle und ließ es gleich zu Wasser. „Es hängt!“ „Ein Bonbon ist rausgefallen!“, so tönte es über den Spielplatz. Nach und nach trudelten auch die übrigen Mannschaften ein, und es entstand ein regelrechter Wettkampf, natürlich mit fairen Mitteln. Am Ende siegte die Mannschaft Sioniwölfe/Sweben.

Pfadfinder erkunden die Stadt Ettlingen

„Welche berühmte Person nahm 1806 und 1809 kurz im Ettlinger Schloss Quartier? – Weiß das jemand von euch?“ Alle aus der Sippe Normanne schüttelten die Köpfe. Das war aber wirklich eine der schwersten Fragen der Stadtrallye. „Wir können doch einen Passanten hier aus Ettlingen fragen, da gibt es bestimmt jemanden, der es weiß!“, schlug einer der jüngeren Pfadfinder vor, und die gute Idee wurde sofort in die Tat umgesetzt.

Denn die Zeit war knapp. Alle Ettlinger Sippen waren zur Stadtrallye gekommen und versuchten, den versteckten Schatz zu heben. Hierfür mussten die Mannschaften zuerst Hinweise finden, die in der ganzen Ettlinger Altstadt verteilt waren. Außerdem mussten Fragen zur Stadtgeschichte beantwortet werden.

Einige Passanten wussten sogar noch weitere interessante Geschichten zu erzählen

Einige Passanten wussten sogar noch weitere interessante Geschichten zu erzählen

Wo müssen wir denn als nächstes hin?

Wo müssen wir denn als nächstes hin?

Hier muss irgendwo ein Hinweis versteckt sein.

Hier muss irgendwo ein Hinweis versteckt sein.

Wie lautet das vierte Wort auf der Tafel?

Wie lautet das vierte Wort auf der Tafel?

Einer aus der Sippe Normanne hatte mittlerweile von einem Ettlinger die Antwort auf die Frage erfahren und rief den anderen zu: „Das war Napoleon! Hättet ihr das gedacht?“ Nein, das hatte keiner vermutet. Doch bei der nächsten Frage konnte gleich jemand sein Wissen einbringen: „Jetzt müssen wir zur ältesten Kirche von Ettlingen, die kenne ich! Das ist die Martinskirche. Kommt mit, hier durch die Martinsgasse geht es am schnellsten.“ Sogleich rannten alle los, schließlich gab es hier den nächsten Hinweis auf den Schatz.

Wer ist bloß diese Frau gewesen?

Wer ist bloß diese Frau gewesen?

Hier ist das Schild mit dem Wasserstand!

Hier ist das Schild mit dem Wasserstand!

Für die anschließende Aufgabe war es gut, dass man nicht alleine war, denn auf dem Aufgabenzettel stand: „Sucht in der Straße nordwestlich von eurem Standpunkt nach einer Hochwassertafel.“ Alle halfen mit beim Suchen, und so war sie schnell gefunden.
Und nun folgten noch viele andere Aufgaben: Es gab einen Parcours durch das Labyrinth auf der Schlossgartenhalle, anschließend musste eine alte Inschrift gefunden werden, dann galt es eine Statue auf dem Rathaus zu benennen. Ab und zu begegnete man kurz einer der anderen Pfadfindermannschaften. „Wie weit die wohl sind?“ fragten sich die Normannen dann, „uns fehlt nur noch ein letzter Hinweis.“ Als der gefunden war, gab es als letzte Hürde noch eine Geheimschrift von der Spielleitung. Dabei erfuhren die Jungen und Mädchen der Sippe Normanne, dass sie am schnellsten gewesen waren. Nachdem die Geheimschrift entschlüsselt war, konnten sie den Schatz in der Nähe des Ettlinger Schlosses als erste Mannschaft heben.

Bald kamen auch die anderen Mannschaften, die ebenfalls alle Aufgaben gelöst hatten. Gemeinsam hatte man einen spannenden Nachmittag verbracht und darüber hinaus viel über die eigene Heimatstadt Ettlingen gelernt.

Großes Spiel der Pfadfinder in Birkenfeld (Enzkreis)

Ein Pfadfinder markiert eine Laterne für seine Mannschaft

Ein Pfadfinder markiert eine Laterne für seine Mannschaft

Die Pfadfinder der Sippe Burgunder aus Birkenfeld hatten – zusammen mit der Sippe Skiren aus Straubenhardt – am vergangenen Freitag die benachbarten Pfadfindersippen des Stammes Cherusker zu sich nach Birkenfeld zu einem großen Spiel eingeladen: Im Neubaugebiet “Gründle” trafen sich alle und nach einer kurzen Spielerklärung ging es dann los.

Aufgabe war es, innerhalb der Spielzeit so viele Laternen im Spielgebiet wie möglich “zu erobern”. Um eine Laterne zu erobern, mußte man einen Wollfaden der eigenen Farbe um die Laterne binden. Dabei mußten die Mädchen und Jungen jedoch aufpassen, daß sie nicht von der anderen Mannschaft abgemacht wurden: Jeder Pfadfinder hatte nämlich eine Nummer auf dem Rücken und sowie diese laut gesagt wurde, mußte man zuerst im eignen Depot sich wieder frei machen.

Und weiter geht es zur nächsten Laterne in Birkenfeld

Und weiter geht es zur nächsten Laterne in Birkenfeld

Außerdem konnten beide Mannschaften während des Spiels noch verschiedene Zusatzaufgaben lösen: So gab es Zusatzpunkte, wenn die Laternen des “Magnolienweg” um 18:00 Uhr in der Hand einer Mannschaft waren. Eine weitere Aufgabe war es, heimlich eine Botschaft ins Depot der anderen Mannschaft zu transportieren, ohne dabei erwischt zu werden, oder einen Tennisball zu finden und diesen ins eigene Depot zu bringen. Nach eineinhalb Stunden Anstrengung konnte dann die Mannschaft der Sippe Skiren das Spiel mit 27 zu 17 Laternen für sich entscheiden. Auch über die Zusatzpunkte durch die Aufgaben konnte die andere Mannschaft das Spielergebnis nicht mehr ändern, sodaß die Mannschaft der Sippe Skiren mit 47 zu 22 Endstand gewann.

Nach einer gemeinsamen Abschiedsrunde verabschiedeten sich die Pfadfinder von einander: einige Sippen fahren an Pfingsten gemeinsam auf Lager, die meisten jedoch werden sich erst auf dem Sommerlager wieder sehen, auf das sich bereits alle riesig freuen.

 

Eine Pfadfinderin wurde abgemacht und bekommt eine neue Nummer

Eine Pfadfinderin wurde abgemacht und bekommt eine neue Nummer