Strickleiter

Zeltlager der Pfadfindersippen

Das verlängerte letzte Wochenende nutzten einige unserer Gruppen, darunter die Hamberger Sippe Turmfalke, zu einem Zeltlager im Nordschwarzwald. Auch wenn das Wetter sich wunderbar zeigte, waren einige Schwierigkeiten zu bewältigen. Beispielsweise kochten die Kinder das Essen im Hordentopf auf offenem Feuer, wozu natürlich erst einmal ein entsprechend aufgebautes Feuer notwendig war, das genügend Hitze entwickelte.

Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen im Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um so die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Ziel der ersten Aufgabe war es, eine Strickleiter zu bauen, um damit einen Eimer in drei Metern Höhe aufzuhängen. Bei einer weiteren Aufgabe versuchten die Kinder und Jugendlichen, mittels selbstgebauter Stelzen einen Weg von fünf Metern zurückzulegen. Mit großem Einfallsreichtum gelang es ihnen, nur mit Naturmaterialien ein Paar Stelzen zu bauen und anschließend  die Strecke zu meistern.

So saßen alle Pfadfinder nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.


 

 

Osterlager der Schömberger Sippe Adler

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Das Osterlager der Sippe Adler aus Schömberg fand im Pfadfinderheim in Grunbach statt. Gemeinsam mit einer anderen Sippe sollte ein Boot mit eigenem Antrieb gebaut werden. Um die einzelnen Bauteile zu bekommen, hatten die Gruppen einige Aufgaben zu bewältigen: Unter anderem mußte jede Gruppe eine große Strickleiter bauen und diese auch hinaufkletterten. Andere Aufgaben waren der Bau einer Schleuder für Tennisbälle, Aufgaben aus dem Bereich der Geographie und Denksportaufgaben und ein Sackhüpf-Wettbewerb.

Als die Pfadfinderinnen und Pfadfinder so die einzelnen Teile für das Boot zusammen hatten, wurde dieses in windeseile zusammengebaut. Mit dem Boot sollte ein Transport über einen See vorgenommen werden: passend zur Jahreszeit waren dies Ostereier, welche in einem Waldstück versteckt waren. Die Jungen und Mädchen waren alle eifrig dabei möglichst viele der wertvollen Schokoeier zu finden. Mit den fertig gestellten Booten wurde eifrig an Ideen gefeilt, wie man die Ostereier trocken auf dem Boot über den See bekommt: Dabei entwickelten die Jugendlichen die unterschiedlichsten Ideen und Strategien. Bis  zum Sonnenuntergang waren so alle Eier sicher – und zumeist auch trocken – über den See gebracht worden.

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Beim Basteln eines der Boote

Beim Basteln eines der Boote

Vorbereitungen am See

Vorbereitungen am See

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See


 

Turmbau auf dem Sommerzeltlager

Pfadfinder beim Turmbau

Pfadfinder beim Turmbau

Die Gruppen der zwischen 10 und 15 Jahre alten Pfadfinder zogen auf das Sommerlager, um ihre Erfahrungen beim Bau von Strickleitern oder von Backöfen aus Naturmaterial zu sammeln oder in Wettkämpfen und großen Spielen im Wald ihre Kraft und Geschicklichkeit zu messen. Dabei kommt es vor allem darauf an, daß die Jungen und Mädchen gemäß dem Motto „learning by doing“ selbst die Dinge ausprobieren dürfen, an denen sie letztlich ihre Grenzen kennenlernen und wachsen können.

So bauten die Sippe Normannen und die Sippe Vandale gemeinsam einen etwa vier Meter hohen, zweistöckigen Turm. In tiefe Löcher wurden die vier Eckpfeiler in den Boden versenkt und dann nach und nach mit weiteren Holzstangen und fester Schnur zwei Ebenen daran befestigt, die später eine ganze Gruppe tragen sollten. Die Pfadfinder hatten sich vorher genau überlegt, wo diagonale Streben zur Versteifung der ganzen Konstruktion angebracht werden mußten und wie dick sie die einzelnen Stangen zu wählen hatten, damit der Turm nicht unter der Last einstürzte.

Während die Jüngeren am Boden die Leitern zusammenbanden, schwangen sich die Älteren in luftige Höhen, um die ersten Stangen für die beiden Stockwerke zu befestigen. Nach drei Tagen Arbeit, bei der jeder mitgeholfen und mit den anderen zusammengearbeitet hatte, war der Turm fertiggestellt, und die ganze Gruppe kletterte nach oben. „Oh, ist das eine tolle Aussicht hier oben!“ rief der erste, der oben angekommen war.