Turmbau

Turmbau auf dem Sommerzeltlager

Pfadfinder beim Turmbau

Pfadfinder beim Turmbau

Die Gruppen der zwischen 10 und 15 Jahre alten Pfadfinder zogen auf das Sommerlager, um ihre Erfahrungen beim Bau von Strickleitern oder von Backöfen aus Naturmaterial zu sammeln oder in Wettkämpfen und großen Spielen im Wald ihre Kraft und Geschicklichkeit zu messen. Dabei kommt es vor allem darauf an, daß die Jungen und Mädchen gemäß dem Motto „learning by doing“ selbst die Dinge ausprobieren dürfen, an denen sie letztlich ihre Grenzen kennenlernen und wachsen können.

So bauten die Sippe Normannen und die Sippe Vandale gemeinsam einen etwa vier Meter hohen, zweistöckigen Turm. In tiefe Löcher wurden die vier Eckpfeiler in den Boden versenkt und dann nach und nach mit weiteren Holzstangen und fester Schnur zwei Ebenen daran befestigt, die später eine ganze Gruppe tragen sollten. Die Pfadfinder hatten sich vorher genau überlegt, wo diagonale Streben zur Versteifung der ganzen Konstruktion angebracht werden mußten und wie dick sie die einzelnen Stangen zu wählen hatten, damit der Turm nicht unter der Last einstürzte.

Während die Jüngeren am Boden die Leitern zusammenbanden, schwangen sich die Älteren in luftige Höhen, um die ersten Stangen für die beiden Stockwerke zu befestigen. Nach drei Tagen Arbeit, bei der jeder mitgeholfen und mit den anderen zusammengearbeitet hatte, war der Turm fertiggestellt, und die ganze Gruppe kletterte nach oben. „Oh, ist das eine tolle Aussicht hier oben!“ rief der erste, der oben angekommen war.