Umweltschutz

Erfolgreiche Waldputzaktion

Am vergangenen Samstag gestalteten unsere Schömberger Gruppen die diesjährige Waldputzede. Nachdem die sonst Anfang April durch die Gemeinde organisierte Aktion dieses Jahr nicht stattfand, haben es sich die Pfadfinder zur Aufgabe gesetzt, trotzdem den Wald um Schömberg herum zu säubern.

Erste Sammelaktivitäten im Kurpark.

Erste Sammelaktivitäten im Kurpark.

Die Hütte an der Schillereiche wird gesäubert.

Die Hütte an der Schillereiche wird gesäubert.

Präsentation der bei der Schillereiche gesammelten Menge.

Präsentation der bei der Schillereiche gesammelten Menge.

Mit viel Fleiß und Engagement suchten auch unsere Jüngsten Müll und Unrat. Die erste Aufgabe für unsere gut 3 Dutzend Pfadfinder war die Säuberung des südlichen Ortsrandes mit der Schillereiche, die zweite führte uns ins Tal des Eulenbachs. Die Älteren nahmen sich die Straße nach Langenbrand vor. Aus den Hecken wurde so mancher „Schatz“ geborgen. Und oft ertönte der Ausspruch: „Wie können die Menschen das einfach so in den Wald werfen.“ Oft nur wenige Schritte von einem Mülleimer lagen regelrechte Müllkippen. Schnell wurde ein Sack nach dem anderen gefüllt. Selbst noch verpackte Matratzen wurden gefunden.

Das alles kam auf dem Rückweg zum Jugendhaus noch zusammen.

Das alles kam auf dem Rückweg zum Jugendhaus noch zusammen.

Besonderen Spaß allerdings machte die „Bergung“ eines Reifens unterhalb des Kurparks. Mit gemeinsamen Kräften und vielen Umwegen wurde dieses Fundstück durch den Kurpark zum Jugendzentrum hinaufgerollt. Auch Mitglieder des Jugendzentrums beteiligten sich an der Aktion.

Der Ausklang der Waldputzede fand dann bei strahlendem Wetter am Jugendhaus statt, wo die Touristik und Kur Schömberg allen Teilnehmern noch Pizza spendierte.

Beim Vesper nach getaner Arbeit.

Beim Vesper nach getaner Arbeit.

Viele Passanten, die unterwegs auf die fleißigen Sammler aufmerksam geworden waren, zollten den Kindern und Jugendlichen große Anerkennung für deren Selbstlosigkeit.

Krötenzaun am Rippberger Sommerberg

Am Samstag waren die Walldürner Pfadfinder wieder einmal in Sachen Umweltschutz unterwegs. Zusammen mit Edda und Horst Hennig aus Rippberg, die bereits seit Jahren die Rippberger Kröten für den NABU Deutschland betreuen, ging es an den Aufbau der Krötenzäune am Rippberger Sommerberg.

Viele fleißige Helfer sind im Einsatz

Die Schubkarre erleichtert den Transport des Materials

Nachdem das Wetter am Wochenende zuvor noch einen weißen – verschneiten – Strich durch die geplante Aufbauaktion gemacht hatte, war Petrus den Pfadfindern und dem NABU heute etwas gnädiger gestimmt. Schnee gab es diesmal zwar keinen, aber von “frühlingshaften“ Temperaturen war auch keine Rede…
Kurz nach 9 Uhr ging es los. Die Hennigs hatten bereits das Material bereitgelegt, die Pfadfinder der Sippe Leopard und weitere Helfer vom Stamm Wildenburg stellten ihre Arbeitskraft. Nach kurzer Einweisung durch Edda Hennig ging es gleich ans Werk. Da viele fleissige Helfer dabei waren, konnten wir uns in Arbeitsgruppen aufteilen.

Es geht voran, der Zaun wird immer länger...

Während der erste den Maschendraht hält, steckt ein anderer die Nägel in den Boden

Eine Mannschaft rollte die Maschendrahtzäune aus, eine andere richtete den Zaun aus und steckte ihn mit Erdnägeln und Befestigungseisen fest. Andere wiederum dichteten den Zaun mit Holzstäben, Steinen und Laub ab, so dass keine Kröten untendrunter durchschlupfen können. Schnell waren die ersten Meter verlegt. Nach kurzer Zeit waren die Arbeitsgruppen eingespielt, so dass an mehreren Stellen gleichzeitig gebaut werden konnte. Viel schneller als erwartet war dann auch die Arbeit getan.

Ein ganzes Stück des Zauns ist bereits fertiggestellt...

Und fertig ist der Zaun

Zum Abschluß gab es einen kleinen Imbiss, den Frau Hennig organisiert hatte: Kaffee, Tee oder Saftschorle sowie belegte Brötchen und Mandarinen.
In den nächsten Wochen werden die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg dann auch wieder in bzw. nach der Abenddämmerung die Zäune ablaufen und die Kröten, die auf ihrer Wanderung dort aufgehalten werden, auflesen und sicher zu Ihrem Laichgewässer bringen. Kleine Info zum Schluß: Im Jahr 2012 waren über 2300 Kröten (Hinwanderer) in und an den Rippberger Fangzäunen eingesammelt worden und konnten dann – ohne von Autos oder LKWs überfahren zu werden – unbeschadet an den See gelangen.

Waldsäuberungsaktion in Walldürn

Wer das hier wohl hingeschmissen hat?

Wer das hier wohl hingeschmissen hat?

Am 22.02.1857 wurde der Gründer der Pfadfinderbewegung, der englische Lord Baden-Powell geboren. Über 150 Jahre später lebt seine Idee einer werteverpflichteten weltweiten Gemeinschaft noch immer weiter. In den Pfadfindergesetzen heißt es ja unter anderem: Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere. Er setzt sich also für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt und den Umweltschutz ein. Zudem forderte der Gründer der Pfadfinderbewegung in seinem letzten Brief an  die Pfadfinder diese dazu auf, die Welt ein kleines bischen besser zu hinterlassen, als man sie angetroffen hatte…
Am Samstag trafen sich daher die Walldürner Wölflinge und Pfadfinder um 09.00 Uhr am Pfadfinderheim zur ersten gemeinsamen Aktion im Jubiläumsjahr „50 Jahre Stamm Wildenburg“, zur diesjährigen Waldsäuberungsaktion.

Hier am Waldrand werfen so viele etwas weg

Hier am Waldrand werfen so viele etwas weg

Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Eimern und Müllsäcken machten sich die Kinder und Jugendlichen daran, die umliegenden Wälder von achtlos weggeworfenem Müll und Unrat zu befreien. Im Vorfeld der Aktion waren durch den Revierförster bereits besonders „lohnenswerte“ Gebiete bzw. Plätze angegeben, an denen dann auch besonders viel Müll zu finden war. Selbst unseren Jüngsten, den Wölflingen wurde klar, dass da verschiedene Mitmenschen überhaupt keine Achtung vor einer sauberen und lebenswerten Umwelt haben und ihren Abfall einfach fallen lassen, egal, wo sie gerade stehen. Besonders an den Straßenrändern, wo manche Autofahrer immer wieder ihren Müll einfach aus dem Fahrzeugfenster entsorgten, wurde dies deutlich. Und wo einer einmal den Anfang mit wild entsorgtem Müll macht, da stellt dann schnell der nächste seinen Abfall dann auch noch mit dazu…
So war der „Sammelerfolg“ dann auch beachtlich. Im Lauf des Vormittags wurden neben Autoreifen, unzähligen Glasflaschen, Möbelstücken, Eimern und Kanistern auch fast 15 Müllsäcke voll sonstigen Abfällen aus den Wäldern geholt.
Als kleines Dankeschön für das Engagement für eine saubere Umwelt gab es einen Schreibblock „50 Jahre Stamm Wildenburg“ für alle fleißigen Helferinnen und Helfer.
Treffen am Parkplatz

Treffen am Parkplatz

Im Gestrüpp verfängt sich der Müll und ist schwierig zu sammeln

Im Gestrüpp verfängt sich der Müll und ist schwierig zu sammeln

Ganze Berge türmten sich am Ende

Ganze Berge türmten sich am Ende

Die fleißigen Sammler freuen sich über das Ergebnis

Die fleißigen Sammler freuen sich über das Ergebnis