Umweltschutz

Waldsäuberungsaktion der Buchener Pfadfinder

Waldsäuberung Buchen

Am Samstag trafen sich einige der Wölflinge und Pfadfinder der Gruppen Waschbär, Luchs und Sioniwölfe, um das Waldgebiet vom Kleinen Roth in Richtung Waldschwimmbad von Müll und Unrat zu befreien und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Gleich zu Beginn drückte Revierförster Bernhard Linsler, auch im Namen der Stadt Buchen, der Gruppe  seinen Dank für die Bereitschaft aus, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, was in der heutigen Zeit nicht mehr so oft vorkäme.
Derart gelobt zogen die eifrigen Pfadfinder mit Eimern, Greifern und Mülltüten ausgerüstet los und hatten schon gleich am Parkplatz “Zum Kleinen Roth”  den ersten Sack gefüllt.  Die Pfadfinder staunten  dann nicht schlecht, als aus dem Wald alte Autoreifen, Blecheimer  und ganze Bündel “schnell ausgetragener” Prospekte auftauchten. Begeistert waren die Kinder und Jugendlichen bei der Sache, so dass sich manches Wettrennen um eine alte Tüte oder Glasflasche entwickelte.  Nebenbei füllten sich dabei im Lauf des Vormittags 12 Müllsäcke mit Unrat, der anschließend durch den Buchener Forst  abgeholt und entsorgt wurde.

Müllsammeln in Sindelfingen

Morgens um 10 Uhr ging es los: Warnwesten anziehen, Latexhandschuhe überstülpen, Müllsäcke gegriffen und ab.

In der Gemeinschaft geht die Arbeit leicht von der Hand.

Wir sammeln Müll.

Im Rahmen der Aktion „Saubere Stadt“ sammeln wir in unserem Gebiet. Es geht los am Stelzenhochhaus, die Leonberger Straße entlang. Hier lohnt es sich Helfer zu haben die sich gefahrenbewußt verhalten und sich ordentlich benehmen können, so daß niemand Blödsinn macht und dabei einfach auf die Straße rennt. Diese Eigenschaft ermöglicht es unserer Gruppe erst, einen solchen Bereich zu übernehmen.

Und schon bald stellen die Jungen und Mädchen unserer Gruppe fest: „Was man hier alles findet…“ – haufenweise Papierchen eines Getränkes mit Soja, seltsamerweise keine einzige Flasche dazu, Fliesen für ein halbes Bad, Radkappen, Schreibtische, Rechnungsunterlagen, eine alte Umsatzsteuererklärung…

Gegen 13 Uhr machen wir Mittag. „Das ist ja gar nicht so ohne, die Sammelei, hätte ich nicht gedacht, daß das so anstrengend ist.“ Meint einer der das erste Mal dabei ist. „Ja, Schaffe isch halt a Geschäft“ kommt es von einem anderen. „Aber es lohnt sich, da wo wir gesammelt haben, sieht es wieder richtig ordentlich aus.“

Am Ende kommt noch der Parkplatz „Gatter“ an die Reihe. Hier finden wir beinahe so viel Müll wir auf der kompletten Strecke vom Ortsschild bis hier hoch auf beiden Straßenseiten zusammen.

Viele Spaziergänger sehen uns erfreut zu und sparen nicht mit lobenden Worten. So sind wir gegen 16 Uhr mit der Arbeit fertig. Der letzte Müllsack wird verknotet, die Handschuhe ausgezogen, die Warnwesten abgelegt und es geht der Heimat entgegen. Froh und zufrieden fahren wir noch einmal die Straße entlang die wir eben vom Müll befreit haben und sind stolz auf unser Werk.

Tulpenpflanzen für das Sindelfinger Stadtjubiläum 2013

100.000 Tulpen sollen zum 750 jährigen Stadtjubiläum 2013 im Dronfieldpark Sindelfingen erblühen.

Damit dieses Mammutprojekt gestemmt werden kann, bat die Stadt die Sindelfinger Vereine um Mithilfe.

Auch wir vom Pfadfinderbund Süd e.V. – Stamm Inka folgten natürlich diesem Ruf und fanden uns im Dronfieldpark ein, um Tulpen zu pflanzen.

Die Zusammenarbeit funkioniert prima und es geht viel schneller.

Immer zwei der Jungen und Mädchen arbeiteten gemeinsam. Während einer die Hake kräftig in den Boden schlug und damit ein Loch schuf, steckte der andere eine Blumenzwiebel in die Öffnung und verschloß diese anschließend wieder, indem er den Boden über dem Loch festtrat.

Nach kurzer Zeit hörte man schon: „Oh, die Pfadfinder machen das aber geschickt“, und wir konnten sehen, wie unsere Arbeitsmethode von anderen übernommen wurde.

So kamen wir alle gemeinsam sehr gut voran und konnten nach kurzer Zeit schon den ersten Teilabschnitt der Pflanzzone verlassen und uns den weiteren Teilen zuwenden, in denen Zwiebeln gesetzt werden sollten.

Zwischendurch gaben die Veranstalter ein Vesper aus: lecker Leberkäswecken mit Ketchup und feinem Apfelsaft aus dem Kanister.

Nach der Stärkung gingen alle wieder frisch ans Werk, das Ende war ja bereits in Sicht. „Etwa 20 Stück pro Quadratmeter haben wir verteilt“, erklärte uns später Herr Speer, Leiter des „Stadtgrün“ und Organisator der Veranstaltung. Er bot sogleich für das nächste Frühjahr eine Führung an, damit wir unser Werk auch betrachten können, wenn es in voller Blüte steht. Dazu sagten wir natürlich gerne zu, denn wir waren neugierig die Blumenpracht in Blüte zu sehen.

Als wir die von der Stadt geliehenen Gerätschaften gut geputzt zurück in die Fahrzeuge der Stadt räumten, bedankten sich die beteiligten Mitarbeiter des „Stadtgrün“ für unsere Hilfe und lobten vor allem die jüngeren, die so lange fleißig durchgehalten hatten.