Umweltschutz

Pfadfinder putzen Büchenbronn

Im Rahmen der Putzaktion “Saubere Stadt” der Stadt Pforzheim zogen die Wölflinge der Meute Baghira am Montag letzter Woche mit Abfallzangen kreuz und quer durch den Wald am Schlägle, um den Stadtteil ein wenig von dem Müll und Dreck zu befreien, den einige Schmutzfinken immer wieder in der Natur entsorgen. Die Meute Eisbär reinigte währenddessen am Sonnenhof den Abenteuerspielplatz.

Oft empörten sich die Mädchen und Jungen dabei darüber, wie manche Mitmenschen mit ihrer Umwelt umgehen. Fanden sich doch bei der Aktion neben zahlreichen Weinflaschen, Dosen und leeren Tüten sogar ganze Packen von Werbezeitschriften in einem Gebüsch wieder.

Die “gesammelten Werke”.

 

Pfingsthaik an den Blautopf in Blaubeuren

Haik in Blaubeuren

Haik in Blaubeuren

Über die Pfingstfeiertage machten sich 20 der älteren Pfadfinder der Sippe Skiren aus Straubenhardt, der Sippe Vandalen aus Karlsbad und der Sippe Markomannen aus Bad-Herrenalb des Pfadfinderbund Süd auf zum Haik rund um den Blautopf in Blaubeuren.

Am Samstag Morgen ging es in aller Frühe los, sodaß die Gruppe kurz vor 8:00 Uhr in Blaubeuren eintraf. Sogleich wurde das Gepäck aufgenommen und nach einem kurzen Fußmarsch erreichte die Gruppe den Blautopf; für die Meisten war dies das erste Mal den Blautopf direkt zu sehen – bisher kannten sie ihn nur aus den Schulbüchern und von Fotos. Nachdem der Blautopf ausgiebig bestaunt worden war, umrundete die Gruppe den kleinen See und frühstückte direkt am Ufer des Blautopf.

Danach ging es endlich richtig los: ein steiler Aufstieg führte aus Blaubeuren heraus, und wenn der Wald sich hin und wieder lichtete, konnten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Aussicht auf das unter ihnen immer kleiner werdende Blaubeuren genießen. Erstes Ziel danach war die kleine Ortschaft Seißen: Hier erkundigten sich die Pfadfinder in einer kleinen Edelbrennerei nach einem Dorfbrunnen, an dem sie Wasser bekommen könnten. Der nette Herr aber lud die Pfadfinder sofort dazu ein, ihre Wasservorräte aus seinem Wasserhahn zu füllen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren natürlich sehr begeistert von dieser Hilfsbereitschaft. Aber auch das bildschöne Dörfchen an sich, die hübsche Kirche und der wunderschöne Dorfteich in Seißen fasziniert die Pfadfinder und so fiel der Aufenthalt in Seißen etwas länger als geplant aus.

Der Blautopf

Der Blautopf

Das nächste Ziel an diesem Tag war die Ruine der Günzelburg, von der man eine herrliche Aussicht hatte. Am frühen Nachmittag erreichte die Gruppe dann das letzte Ziel für den Tag: die Sontheimer Höhle. Hier erfuhren die Pfadfinder bei einer Höhlenführung allerlei über die Geschichte der Höhle, die berühmten Funde in der Höhle (neben einem fast 3000 Jahre alten männlichen Skelett wurden 14 Skelette in einer keltischen Grabstätte innerhalb der Höhle gefunden), die Geologie und die Entstehung der Schwäbischen Alb an sich. Auch über die Tierwelt in der Höhle erfuhren die Pfadfinder einiges: derzeit leben über 430 Fledermäuse in der Höhle; die seltene Mopsfledermaus -so erfuhr die Gruppe- ist in der Sontheimer Höhle jedoch leider ausgestorben.

Am nächsten Tag hatte die Gruppe sehr viel Glück: die vordere Kohlhalden-Höhle wird nur einmal im Jahr geöffnet und ausgerechnet an diesem Tag war es soweit: so konnten die Pfadfinder die schönste Tropfsteinhöhle des Haiks besuchen. Der weitere Weg führte die Pfadfinder durch eine malerisch schöne Landschaft; rechts und links vom Wege luden immer wieder kleine Höhlen ein die entdeckt und untersucht werden wollten. Gegen Abend mußte die Gruppe dann erneut eine Möglichkeit suchen um Wasser zu erhalten. Nachdem die kleine Gruppe zunächst einer riesigen Kuhherde begegnete, fragten einige Pfadfinder in dem Bauernhof nach und erhielten sofort Hilfe in Form von frischem Wasser.

Die Gruppe beim Aufstieg aus der Sontheimer Höhle

Die Gruppe beim Aufstieg aus der Sontheimer Höhle

Am letzten Tag des Haiks kamen die Pfadfinder an einer weiteren, sehr großen Höhle vorbei. Gut, daß alle ihre Taschenlampen dabei hatten, denn die Höhle war nicht nur riesengroß, sondern auch nahezu stockdunkel. Mit den Taschenlampen konnte aber auch der kleinste Winkel der Höhle untersucht und erkundet werden. Das vorletzte Ziel der Gruppe an diesem Tag war der “Bischoff” – eine weitere Höhle, die eines der Mädchen auf der Karte entdeckt hatte. Als die Gruppe nach einem steilen Aufstieg die Höhle erreicht, war die Enttäuschung leider groß: die Höhle (eigentlich eher Felsüberhang) war als Mülldeponie mißbraucht worden und war mit einem dichten Drahtgitter sowie mit Stacheldraht gesichert, sodaß eine Erkundung nicht möglich war. So machte sich die Gruppe auf den Rückweg und wollte noch zum “Felslabyrinth”, einem weitereren Punkt, der auf der Karte entdeckt worden war: auch hier hielt sich die Begeisterung sehr in Grenzen – nach einem noch steileren Aufstieg erreichte die Gruppe eine wunderschöne Felsformation, von einem Labyrinth war jedoch nichts zu entdecken. So beschloß die Gruppe, vor der Heimfahrt noch einmal den Blautopf zu besuchen, bevor es dann wieder nach Hause ging.

Der Blautopf

Der Blautopf

Die Jungen und Mädchen der Gruppe waren sich am Ende jedoch einig: hier wollen sie auch im nächsten Jahr weiter auf Erkundungtour gehen, und so ist auch schon der Haik fürs nächste Jahr “so gut wie geplant”.

Die Mühle am Blautopf

Die Mühle am Blautopf

Die Gruppe überhalb des Blautopfs

Die Gruppe überhalb des Blautopfs

Frühstück am Ufer des Blautopf

Frühstück am Ufer des Blautopf

Die Kirche in Blaubeuren

Die Kirche in Blaubeuren

Aufstieg zur Ruine Günzelburg

Aufstieg zur Ruine Günzelburg

Ausblick von der Ruine Günzelburg

Ausblick von der Ruine Günzelburg

Kirchturm in Seißen

Kirchturm in Seißen

Der Dorfteich in Seißen

Der Dorfteich in Seißen

In der Sontheimer Höhle

In der Sontheimer Höhle

Sontheimer Höhle

Sontheimer Höhle

Abstieg bis in die hinterste Kammer der Sontheimer Höhle

Abstieg bis in die hinterste Kammer der Sontheimer Höhle

Vordere Kohlhaldenhöhle

Vordere Kohlhaldenhöhle

Tropfsteine in der Vorderen Kohlhalden-Höhle

Tropfsteine in der Vorderen Kohlhalden-Höhle

Tropfsteine in der Vorderen Kohlhalden-Höhle

Tropfsteine in der Vorderen Kohlhalden-Höhle

Pfadfinder beobachten die Kuhherde

Pfadfinder beobachten die Kuhherde

Die große Kuhherde auf dem Weg zum Melken

Die große Kuhherde auf dem Weg zum Melken

Eine Höhle am Wegesrand wird erkundet

Eine Höhle am Wegesrand wird erkundet

Eine weitere Höhle wird erkundet

Eine weitere Höhle wird erkundet

In der Höhle

In der Höhle

Ohne Taschenlampen wäre es zu dunkel gewesen

Ohne Taschenlampen wäre es zu dunkel gewesen

Die wunderschöne Landschaft der Schwäbischen Alb

Die wunderschöne Landschaft der Schwäbischen Alb


 

Waldrandputzede in Rotensol und Dorfputzete in Karlsbad

Müll sammeln bei der Dorfputzete 2012

Müll sammeln bei der Dorfputzete 2012

An diesem Wochenende waren die Pfadfinder und Wölflinge aus Bad-Herrenalb und Karlsbad im Einsatz bei den alljährlichen Putzaktionen Ihrer Heimat-Gemeinden:

38 Pfadfinder und Wölflinge waren bei der Waldrandputzede in Neusatz-Rotensol; allerlei Dinge “die da nicht hingehören” fanden die Pfadfinder im Wald: neben einem ausgerissenen Leitpfosten, allerlei Papier und sonstigem Unrat auch Schrottteile eines Autos. Alles wurde fleissig gesammelt und in die Müllsäcke gestopft, welche vom Bauhof der Stadt Bad-Herrenalb dann abgefahren wurden. Perfekt organisiert wurde die Waldrandputzede in diesem Jahr vom Abteilungskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bad-Herrenalb Markus Merkle, der auch am Ende der Aktion mit dem Ergebnis sehr zufrieden war. So lud er anschließend die Helfer der Pfadfinder und der anderen beteiligten Vereine ins Feuerwehrhaus ein, wo es Getränke und einen leckeren Wurstsalat mit frischem Brot für alle gab.

In Karlsbad halfen 50 Pfadfinder und Wölflinge bei der dortigen Dorfputzete: Die Wölflinge der Meute Silberlöwe sammelten mehrere Säcke voll Müll rund um die St. Barbara und dem “Römertürmchen” ein. Die restlichen sammelten in dem Gebiet zwischen Kurfürstenbad, Freibad, Reha-Klinik, Freiwilliger Feuerwehr, Hundesportplatz und dem Friedhof. Insgesamt füllten die Kinder und Jugendlichen über 20 Müllsäcke und fanden neben einem abgerissenen Straßenschild auch u.a. einen alten und kaputten Gartenstuhl und ein ganzes Bündel voll alter Zeitungen. Am Ende der Aktion hatten die Helfer der Pfadfinder und der anderen Vereine einen ganzen Müllcontainer voll gesammelt. Ortsvorsteher Roland Rädle, der ebenfalls selbst bei der Aktion mithalf, war sehr erfreut über die rege Beteiligung an der erfolgreichen Aktion. Alle Helfer versammelten sich anschließend im Vereinsheim des Hundesport-Vereins Langensteinbach und bekamen neben heißen Bockwürstchen und leckeren frischen Weckchen kühle Getränke.

Das 6. Pfadfindergesetz lautet:

Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.

Und so steht für alle Beteiligten an diesen erfolgreichen Aktionen fest: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Dorfputzete 2012

Dorfputzete 2012

Waldputzaktion 2012

Dorfputzete 2012