Wölflinge

Eigene Brötchen aus dem Backhaus

 

„Was ist eigentlich ein Backhaus?“ – Diese Frage stellten wir Wölflinge der Meute Steinmarder uns, nachdem Herr Petzold vom Obst & Gartenbauverein Oberweier uns alle dorthin eingeladen hatte.

Kaum angekommen, stand er uns auch Rede und Antwort: Die Wände des Backhauses bestehen aus wärmespeichernden Steinplatten. Vier Stunden hatte am Morgen ein Feuer darin gebrannt, so dass sein Thermometer nun etwa 300°C anzeigte. „Aber im Feuer verbrennen die Brötchen doch!“ stellten wir besorgt fest. „Natürlich nicht.“ erklärte Herr Petzold freundlich, da Feuer, Asche und Glut aus dem Ofen ausgeräumt worden waren, als er die richtige Temperatur erreicht hatte. Soviel zur Theorie, dann machten wir uns eifrig daran, Brötchen und süße Stückchen aus Hefeteig zu formen und reichlich mit Körnern bzw. Äpfeln und Streuseln zu verzieren. Der Fantasie waren hierbei keine Grenzen gesetzt. „Ich habe ein Dinosaurier-Brötchen, und du?“ – „Ein Rennauto!“

Die Backwaren werden mit viel Liebe vorbereitet

Die Backwaren werden mit viel Liebe vorbereitet

Herr Petzold wartete nun genau den richtigen Zeitpunkt ab, um unser Gebäck vorsichtig in den Ofen zu schieben, so dass auch nichts verbrannte. Nachdem wir fleißig mit aufgeräumt hatten, durften wir von dem frischen, knusprigen Brot probieren, welches Herr Petzold bereits gebacken hatte…köstlich! Kurz darauf war es an der Zeit unser Gebäck aus dem Ofen zu holen. Selbstverständlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, sofort zu probieren und festzustellen: „Selbstgebacken schmeckt‘s am besten!“

Noch einmal möchten wir Herrn Petzold und dem Obst & Gartenbauverein Oberweier ein herzliches Dankeschön für das Engagement aussprechen, das uns diesen interessanten und schönen Nachmittag beschert hat!

Rechtzeitig auf die Spur gekommen

Ein Hilferuf erreichte die Ritter der Meute Sioniwölfe auf ihrem Wochenend-Lager: Immer wieder würden Bauern und Handwerker im Lande der Ebersteiner überfallen. Doch aus dem wirren Bericht ergab sich noch kein Bild. Also hin in die Dörfer und die Bewohner selbst gefragt! Und nun stellte sich heraus, daß alle Überfälle rund um den Fichtenhardter Wald stattgefunden hatten, in dem vermutlich das Versteck der Räuber zu finden war.

 

Gleich schmiedeten die Ritter einen Plan: Verkleidet schlossen sie sich einem Schmied an, der eine Ladung Roheisen in seine Schmiede brachte, wobei ihn der Weg am Fichtenhardter Wald entlangführte. Und richtig: Bald kamen verwegen aussehende Gestalten aus dem Wald, hielten den Wagen an und forderten das Roheisen. Die Ritter warfen ihre Verkleidung ab, holten die im Wagen verborgenen Waffen und stürzten sich in den Kampf. Ein Räuber nach dem anderen konnte besiegt und gefesselt werden, so daß schließlich alle im Burgverlies landeten. Als Anerkennung für ihre Leistung wurden diejenigen, die noch Knappen waren, zum Ritter geschlagen und erhielten ihr Schwert.

Feuer in der Ritterburg!

Die Mädchen und Jungen der Meute Silberlöwe erlebten auf ihrem Hauslager als Pagen ihre Abenteuer: Gerade als sie alles zum großen Festmahl richteten, stürmte ein Wächter in den Rittersaal und rief: “Es brennt am unteren Haupttor!“ Sogleich rannten unsere Pagen dorthin und halfen, den Brand zu löschen.

Alles steht hoch in Flammen

Alles steht hoch in Flammen

Endlich war alles gelöscht! Der Burgherr lobte unsere tapferen Pagen und erhob sie als Anerkennung in den Knappenstand.

 

Nun durften sie auch das Burgwappen tragen, das sie gleich am nächsten Tag auf ihr Gewand malten.