Wölflinge

1963 – 2013 50 Jahre Stamm Wildenburg

Zwar gingen die ersten Gruppen bzw. Pfadfinder vom Stamm Wildenburg bereits in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf Fahrt, die offizielle Anerkennung als Stamm “Wildenburg” in der damaligen Landesmark Nordbaden des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP) erfolgte jedoch erst 1963, so dass dieses Jahr als das “Geburtsjahr” unseres Stammes zugrunde gelegt wird.

Natürlich ist dieser Anlass – über 50 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit im Gedanken des Gründers der Pfadfinderei, Sir Robert Baden-Powell im Altkreis Buchen – ein Grund zum Feiern, aber auch für eine Rückschau auf dieses halbe Jahrhundert.

Im Jahr 2013 finden daher einige besondere Veranstaltungen statt, die den Wölflingen, Pfadfindern und die Eltern bereits bekanntgegeben wurden.

So ist bereits ein weiterer Eltern-Nachmittag im Frühjahr und ein Schaulager im Herbst geplant. Ein Handballturnier des PBS wird Ende Juni stattfinden…

Wir freuen uns auf diese Veranstaltungen und werden gerne an dieser Stelle darüber berichten.

 

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Weihnachten im Geriatriezentrum Walldürn

Geriatrie_Krippenspiel_4Wie in den vergangenen Jahren auch veranstaltete das Geriatriezentrum St. Joseph in Walldürn am ersten Adventswochenende einen Weihnachtlichen Budenzauber, um so den Bewohnern dieses Alten- und Pflegeheimes etwas Advents- und Weihnachtsstimmung ins Haus zu bringen.

Auch die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg waren dieses Jahr wieder mit dabei. Zum einen hatten wir die in den Vorweihnachtszeit gebastelten Holzspielzeuge und adventlich-winterlichen Dekoartikel dabei.

Zum anderen führten die Wölflinge der Meute Eichhörnchen auch wieder ein kleines Krippenspiel auf. Unsere Jüngsten hatten in den letzten Wochen während der Gruppenstunden die Geschichte vom bockigen Weihnachtseselchen einstudiert. Eltern und Gruppenleiter hatten Kostüme, Masken und Kulissen gebastelt…

So konnten die Kinder nach der erfolgreichen “Premiere” des Krippenspiels während des Weihnachtsbazars im Pfadfinderheim vor den Eltern ein weiteres mal vor Publikum auftreten.

Die dargestellte Geschichte handelt vom Eselchen des Nikolaus, das in diesem Jahr zunächst überhaupt keine Lust hat, dem Weihnachtsmann bei der Verteilung der Geschenke behilflich zu sein.

Nach einigen Gesprächen mit anderen Tieren und Kindern besinnt sich das Eselchen allerdings und macht sich am Ende dann doch noch mit dem Nikolaus gemeinsam auf den Weg, um die Kinder zu beschenken….

Trotz etwas Lampenfieber aufgrund der ungewohnten Umgebung und dem Handicap wegen eines nicht ganz funktionierenden Mikrofons haben das unsere “Eichhörnchen” ganz prima gemacht und so den Bewohnern und Gästen des Geriatriezentrums eine kleine vorweihnachtliche Freude bereitet.

Als kleines Dankeschön hierfür bekamen die Wölflinge von den Verantwortlichen des “Adventlichen Budenzaubers” eine kleine Süßigkeit und von der Meutenführerin ein Eselchen aus Hefeteig, das allerdings nicht bockig, sondern einfach nur lecker war…

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Jagd auf Shir Khan

Kaum kann man das Fell sehen

Die Kinder der Meute Silberlöwe waren auf ihrem Herbstlager als Wölfe unterwegs. Im Spiel erlebten sie die berühmten Abenteuer aus dem “Dschungelbuch” mit Mowgli mit. Sie wollten in dieser Spielidee den gefährlichen Tiger Shir Khan jagen und aus dem Dschungel vertreiben.

Doch wo sollten sie nach dem Tiger suchen, der sich in letzter Zeit sehr versteckt hielt? Die Jungen und Mädchen begaben sich zur weisen Schlange Kaa, die immer einen Rat wußte. Bei ihr erfuhren die Wölfe, daß sie in das Waldstück nahe einer alten Burgruine gehen mußten. Dort lauschten sie und hörten ein kleines Vögelchen rufen – ein älterer Pfadfinder pfiff im Wald mit einer kleinen Pfeife, deren Ruf die Kinder folgten.

Bald fanden sie auch schon die ersten Abdrücke der großen Tatzen auf dem Waldboden und folgten dieser Spur. “Oh, da hinten sehe ich sein Fell!” rief eines der Kinder. So umzingelten die Wölfe den “Tiger” – der in ein schön präpariertes Fell gewickelt war – und griffen das scheinbar schlafende Tier an.

Der Tiger wird eingekreist…

…und der Kampf beginnt.

Mit lautem Geheul wurde Shir Khan unsanft aufgeweckt und mit einer brennenden Fackel erschreckt. Ein Wolf zündete dem Tiger den extra präparierten Schwanz an, worauf dieser jammernd die Flucht in eine andere Gegend ergriff. Stolz auf ihren gemeinsam errungenen Sieg, denn keiner der Wölfe hatte sich feige versteckt, zogen die Kinder zum Festmahl.

Da kommt schon die Fackel…

Mit brennendem Schwanz ergreift Shir Kahn die Flucht.