Wölflinge

Indianerausrüstung fertiggestellt!

Die Kinder der Langensteinbacher Meute Silberlöwe erleben ihre Abenteuer zur Zeit als Indianer. Dafür haben sie sich in den vergangenen Gruppenstunden schon Bogen, Stirnband und Medizinbeutel gefertigt. Jetzt stand als Abschluß ihrer Ausrüstung noch das Indianergewand aus Stoff an.

Für ihr Gewand schnitten die Kinder zunächst die Fransen ein und nähten dann die Lederstücke mit bunter Wolle an den Ecken des Kopfausschnitts. Den jüngeren Wölflingen halfen dabei die älteren, war dieses Annähen doch etwas kniffelig. Und dann kam zum Abschluß noch eine bunte, selbstgedrehte Kordel zum Zusammenhalten – fertig!

Indianer mit Pfeil und Bogen ausgerüstet

Indianer mit Pfeil und Bogen ausgerüstet


Wo sind unsere Mustangs?

Dies fragten sich in ihrer letzten Gruppenstunde die entrüsteten “Indianer” der Meute Silberlöwe. Sie hatten ihre gerade erst gezähmten Mustangs, auf denen sie zuvor noch im Wettritt verschiedene Hindernisse überquert hatten, fest angebunden. Als sie zu ihren Pferden zurückkehren wollten, baumelten nur noch die Knotenstricke. “Die sind uns gestohlen worden!” stellte ein Junge sofort fest. “Pferde können doch keine Knoten öffnen!” So werden die Mädchen und Jungen auf ihrem Pfingstlager Ende der Ferien sofort die Verfolgung aufnehmen, um ihre Pferde zurückzuerlangen.

Wie die Bauern bei der Feldarbeit

So fühlen sich die Mädchen und Jungen der Karlsbader Gruppen am heutigen Freitag: Wie jedes Jahr rechen sie das abgemähte Gras rund um die St. Barbara-Ruine zusammen. Die älteren Pfadfinder heben mit Gabeln die Heurollen in die bereitgestellten Container, während die Jüngeren möglichst große Heurollen zusammenrechen.

Wie im Jahr davor wird die Arbeit gegen Abend geschafft sein; im letzten Jahr sagte einer der schweißgebadeten, aber stolzen Jungen: “Zum Glück haben die Bauern für ihre Wiesen heute Maschinen und müssen das nicht auch noch von Hand mit der Sense schneiden!”

Pfadfinder machen Popcorn über dem Feuer

„Hurra, wir machen Popcorn“. Da war die Freude bei den Mädchen und Jungen der Meute Igel groß, als sie erfuhren, daß sie Popcorn über einem richtigen Feuer zubereiten durften. Zuvor hatten die Kinder, die im Moment Abenteuer als Indianer erleben, in einem Spiel die letzten Maisvorräte zusammengesucht.

Erst einmal muß geschürt werden.

Erst einmal muß geschürt werden.

Gespannt wird das Ergebnis erwartet.

Gespannt wird das Ergebnis erwartet.

Nach kurzer Zeit war es so weit, das Feuer loderte, und der Topf konnte aufgesetzt werden. Peng, da flog auch schon ein Popcorn in hohem Bogen aus dem Topf heraus. „Schnell, wir müssen den Deckel auf den Topf machen“, rief ein Pfadfinder. Im Topf wurde das Prasseln immer lauter, bis es langsam abebbte und schließlich ganz verstummte.

Es sieht schon lecker aus.

Es sieht schon lecker aus.

"Hmmm, wie das duftet..."

“Hmmm, wie das duftet…”

„Hmmm, wie das duftet“, riefen alle, als der Deckel vom Topf gehoben wurde. Nachdem jeder eine Portion probiert hatte, waren sich alle Mädchen und Jungen einig: Selbstgemachtes Popcorn, und dazu noch auf einem richtigen Feuer, schmeckt am besten.