Zeltlager

Pfingstlager der Sippe Turmfalke

Das diesjährige Pfingstlager der Pfadfindersippe Turmfalke aus Steinegg führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Mit weiteren Sippen des Pforzheimer Stammes Wapiti bauten sie zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine “Zeltstadt”.
Nachdem alles aufgebaut war und Feuerholz für das abendliche Lagerfeuer gesammelt war, konnte die Sippe Turmfalke ihre geplante Bastelarbeit anfangen: einen Wurfpfeil aus Naturmaterialien, der durch geschickte Wurftechnik über 50 Meter weit fliegt.  Die Kinder und Jugendlichen der Pfadfindergruppe schnitzten, sägten und bastelten an ihren Pfeilen mit Feuereifer, bis ihre Bastelarbeiten fertiggestellt war. Nun ging es an das Üben der geeigneten Wurftechnik. Nach einigem Ausprobieren ließen die jungen Pfadfinder ihre Pfeile weit durch die Lüfte fliegen.

Die ganze Sippe beim Schnitzen.

Die ganze Sippe beim Schnitzen.

Ganz spitz soll er werden!

Ganz spitz soll er werden!

Auf zur Flugschau.

Auf zur Flugschau.

Mit einer abendlichen Singerunde am Lagerfeuer klang der Tag aus, bis die Jungen und Mädchen sich in ihren Schlafsäcken in ihren Kohten zum Schlafen legten.

Abendliche Singerunde.

Abendliche Singerunde.

Der Pfadfinderbund Süd zu Gast bei den Flusspfadfindern in Winterthur

Am vergangenen Wochenende besuchten einige Pfadfinder des Pfadfinderbundes Süd die Flusspfadfinder in Winterthur. So machte sich Samstag früh die kleine Gruppe von acht Pfadfindern auf den Weg in die Schweiz.
In Winterthur angekommen wurde unsere Gruppe sogleich sehr freundlich von den verantwortlichen Leitern begrüßt, und rasch war ein Gespräch im Gange. Nach diesem ersten Austausch fuhr unsere Gruppe mit den Schweizer Pfadfindern zum Lagerplatz, denn es gab noch ein paar Dinge vorzubereiten. Die Flusspfadfinder hatten viel Mühe in Planung und Vorbereitung gesteckt, sodass der restliche Aufbau schnell zu erledigen war und durch die fleißige Mithilfe unserer Pfadfinder und die gute Zusammenarbeit mit den Flusspfadfindern der Rest bald geschafft war.

Ein Schweizer Sarasani-Zelt im Hintergrund ein Deutsches Pfadfinder-Zelt (Kohte)

Ein Schweizer Sarasani-Zelt, im Hintergrund ein Deutsches Pfadfinder-Zelt (Kohte)

Als die jungen Schweizer Pfadfinder eintrafen, fanden sie alles bestens vorbereitet und es konnte bald mit dem Programm begonnen werden. Das Thema des Lagers war „Wikinger und Ritter“, wobei der erste Teil der Zeit für Wikinger und der zweite für Ritter geplant war. Die Flusspfadfinder hatten sich, vor dem Lager, eingehend mit der Wikinger- und der Ritterzeit befasst und ein umfangreiches Programm vorbereitet.

Unsere Pfadfinder durften die Flusspfadfinder begleiten und kamen so auch in Kontakt mit den jungen Schweizer Pfadfindern, die sehr interessiert daran waren, was “die Deutschen Pfadfinder so für Spiele spielen”. So wurden zusammen Schweizer und Deutsche Spiele gespielt, abends am Lagerfeuer wurde gemeinsam gesungen, und es fand ein reger Austausch untereinander statt.

Mit unserer Schweizer Gastgeber-Gruppe

Leider mußten unsere Pfadfinder bereits am Sonntag Abend die Schweizer Pfadfinderbrüder wieder verlassen: Schuld daran sind die unterschiedlichen Ferienzeiten. Während bei uns die Schule am Montag wieder weiter ging, haben die Schweizer Pfadfinder derzeit Herbstferien.

 

 

Wer hat als schnellstes die Zutaten für das Stockbrot?

„Gleich haben wir´s geschafft!“ – noch einmal kräftig in die Pedale getreten und schon war der Lagerplatz erreicht. Die Jungen und Mädchen der Sippe Vandalen aus Langensteinbach stiegen müde, aber stolz, diese Anstrengung gemeistert zu haben, von ihren Fahrrädern. Traditionsgemäß fuhr die Gruppe mit dem Rad zum Pfingstlager, die Älteren dabei wie immer mit ihrem gesamten Lagergepäck.

Bald darauf kamen die Gruppen aus den umliegenden Orten an. Nach einer Stärkung ging es an den Zeltaufbau und an das Ausheben der Feuerstellen. Jetzt hieß es nur noch Holz sammeln, damit alles für das Kochen über offenem Feuer und für eine  Singerunde am Abend vorbereitet war. Schnell war der erste Tag vergangen, und während die Regentropfen eines einsetzenden Wolkenbruchs auf das Zeltdach trommelten, schliefen die Jungen und Mädchen erschöpft und müde, aber voll Vorfreude auf den nächsten Tag, bald ein.

Ein großes Organisationsspiel bildete den Höhepunkt dieses Pfingstlagers. Hierbei traten verschiedene Gruppen gegeneinander an, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Dabei legten die Pfadfinder einen Druckverband an einer Platzwunde an, bestimmten die Kontinente auf einer Weltkarte und zeichneten eine Windrose. Auf der anderen Seite konnten die Jungen und Mädchen ihre Geschicklichkeit beim Bau einer Seilbahn unter Beweis stellen. Mit dieser  mußten zehn Tannenzapfen über eine bestimmte Strecke transportiert werden, wobei für die Seilverbindung jeweils nur zwei Meter lange Seile verwendet werden durften. Es bestand also die Gefahr, dass der Zapfen auf den Boden fiel, wenn die Pfadfinder nicht auf die Verbindungsstellen der Seile achteten. Hatte man eine Aufgabe richtig gelöst, so bekam man auf der Karte einen Punkt eingezeichnet, an dem ein Gutschein für Mehl, Speck, Käse oder eine andere Stockbrot-Zutat lag. „Ja, ich weiß, wo die Stelle ist!“, rief ein Pfadfinder. Schnell rannten drei Pfadfinder der Gruppe los, um diesen Gutschein zu suchen. Dabei waren sie so unauffällig wie möglich, um den gegnerischen Gruppen das Versteck nicht zu verraten. Nach erfolgreichem Wettkampf saßen alle Pfadfinder ums Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und unterhielten sich munter über die gelösten Aufgaben.

Der schöne Abend klang mit einer Singerunde aus, und am nächsten Tag hieß es dann nur noch Zelte abbauen und wieder nach Hause fahren. So verging das Pfingstlager wieder viel zu schnell, doch das gemeinsame Sommerlager steht ja schon vor der Tür.