Zeltlager

Zeltlager der Pfadfindersippen

Das verlängerte letzte Wochenende nutzten einige unserer Gruppen, darunter die Hamberger Sippe Turmfalke, zu einem Zeltlager im Nordschwarzwald. Auch wenn das Wetter sich wunderbar zeigte, waren einige Schwierigkeiten zu bewältigen. Beispielsweise kochten die Kinder das Essen im Hordentopf auf offenem Feuer, wozu natürlich erst einmal ein entsprechend aufgebautes Feuer notwendig war, das genügend Hitze entwickelte.

Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen im Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um so die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Ziel der ersten Aufgabe war es, eine Strickleiter zu bauen, um damit einen Eimer in drei Metern Höhe aufzuhängen. Bei einer weiteren Aufgabe versuchten die Kinder und Jugendlichen, mittels selbstgebauter Stelzen einen Weg von fünf Metern zurückzulegen. Mit großem Einfallsreichtum gelang es ihnen, nur mit Naturmaterialien ein Paar Stelzen zu bauen und anschließend  die Strecke zu meistern.

So saßen alle Pfadfinder nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.


 

 

Oster-Zeltlager der Ettlinger Pfadfinder

Eine kalte Nacht

Abends brennen die Lagerfeuer

 

 

Dieses Jahr stellten sich die Ettlinger Sippe Normannen und die Langobarden aus Bruchhausen einer neuen Herausforderung: Ein Zeltlager Mitte März. Wenngleich tagsüber schon sehr milde Temperaturen herrschten, so sank das Thermometer nachts bis nah an die Null Grad hinab. Das hieß für die Jungen und Mädchen, sich dick einzupacken, und dennoch fror so mancher in seinem Schlafsack. Doch die erfahreneren Pfadfinder zeigten sogleich, wie und wo man den Schlafsack geschickt zuschnüren kann, auf daß weniger Wärme entweichet. „Ich habe gar nicht mehr gefroren“, hieß es überall am nächsten Morgen.

 

Kletterpark selber gebaut

Hoch hinaus geht es auf der Schaukel

 

Am Vormittag bauten sich die Pfadfinder allein aus Seilen, Rollen und Stöcken ihren eigenen Kletterpark. Es entstand eine große Schaukel, die an zwei langen Seilen von der ganzen Gruppe angezogen werden konnte. „Eins, zwei drei…“ und schon sauste das Mädchen auf der Schaukel los. Zusätzlich spannten die Jugendlichen ein langes Seil zwischen zwei Bäumen, an dem man je nach Belieben mit Armen und/oder Beinen entlanghangeln konnte. Manche legten sich sogar auf das Seil und zogen sich darüber.

Das ist ganz schön anstrengend!

Die größte Attraktion war ein in fünf Metern Höhe angebrachter Flaschenzug, über den man sich selbst in den Baum hochziehen konnte – natürlich von einem Erwachsenen gesichert. Aus dem Blätterwerk heraus konnte man dann seinen Freunden zuwinken.

Mit dem Flaschenzug hoch in den Baum

 

„Trupp eins für Trupp zwei, bitte kommen…“

 

Dies hörten die Jungen und Mädchen am Nachmittag oft aus ihren Funkgeräten. Sie waren in einem Spiel, bei dem drei Rätsel zu lösen waren. Jedoch mußten dazu jeweils zwei Puzzleteile zusammengefügt werden, die weit entfernt zueinander lagen. Die Gruppen teilten sich daher auf und verständigten sich fortan über Funk. Am richtigen Ort angelangt wunderte sich die erste Gruppe sehr über den Zettel, den sie dort fand. Eine Tabelle voller Buchstaben ohne sinnvollen Zusammenhang war darauf. Die zweite Gruppe wußte mit dem Zettel voller Pfeilen, den sie vorfand, auch nicht mehr anzufangen.

So berichteten sie sich gegenseitig über Funk, was sie gefunden hatten, was allerdings auch nicht einfach war. „Bitte wiederholen!“, da hatte wohl einer zu undeutlich gesprochen oder die Funkverbindung war schlecht. Es kam auch vor, daß zwei Pfadfinder gleichzeitig in ihre Funkgeräte sprachen, so daß niemand etwas verstand. Doch mit etwas Übung klappte es bald ganz gut. „Ich hab´s: Die Pfeile auf dem einen Zettel zeigen den Weg durch die vielen Buchstaben auf dem anderen Zettel!“ Und richtig, sie hatten das Lösungswort gefunden.

 

Funkspruch aus dem Lager

 

Turmbau auf dem Sommerzeltlager

Pfadfinder beim Turmbau

Pfadfinder beim Turmbau

Die Gruppen der zwischen 10 und 15 Jahre alten Pfadfinder zogen auf das Sommerlager, um ihre Erfahrungen beim Bau von Strickleitern oder von Backöfen aus Naturmaterial zu sammeln oder in Wettkämpfen und großen Spielen im Wald ihre Kraft und Geschicklichkeit zu messen. Dabei kommt es vor allem darauf an, daß die Jungen und Mädchen gemäß dem Motto „learning by doing“ selbst die Dinge ausprobieren dürfen, an denen sie letztlich ihre Grenzen kennenlernen und wachsen können.

So bauten die Sippe Normannen und die Sippe Vandale gemeinsam einen etwa vier Meter hohen, zweistöckigen Turm. In tiefe Löcher wurden die vier Eckpfeiler in den Boden versenkt und dann nach und nach mit weiteren Holzstangen und fester Schnur zwei Ebenen daran befestigt, die später eine ganze Gruppe tragen sollten. Die Pfadfinder hatten sich vorher genau überlegt, wo diagonale Streben zur Versteifung der ganzen Konstruktion angebracht werden mußten und wie dick sie die einzelnen Stangen zu wählen hatten, damit der Turm nicht unter der Last einstürzte.

Während die Jüngeren am Boden die Leitern zusammenbanden, schwangen sich die Älteren in luftige Höhen, um die ersten Stangen für die beiden Stockwerke zu befestigen. Nach drei Tagen Arbeit, bei der jeder mitgeholfen und mit den anderen zusammengearbeitet hatte, war der Turm fertiggestellt, und die ganze Gruppe kletterte nach oben. „Oh, ist das eine tolle Aussicht hier oben!“ rief der erste, der oben angekommen war.