Winterlager der Sippen des Stammes Cherusker (Teil 2)

Cluedospiel auf dem Winterlager

Die Geheimschrift-Entschlüsselungs-Scheibe hilft hier sehr

Die Geheimschrift-Entschlüsselungs-Scheibe hilft hier sehr

Als die Sippen Kimbern aus Malsch und Bataver aus Ettlingen auf dem Winterlager ankamen, begann für sie sogleich das erste Spiel: Die Jungen und Mädchen – im Alter von 10 bis 15 Jahren – erfuhren, dass jemand ermordet worden war. Sie mussten herausfinden, wer es getan hatte, wo es geschehen ist und welches die Tatwaffe war. (Sie kennen vielleicht das bekannte Gesellschaftsspiel „Cluedo“?)
Zunächst teilten sie sich in sechs Mannschaften auf, um dem Verbrecher auf die Schliche zu kommen.
Sie bekamen einige Geheimschriften, die sie erst einmal lösen mussten. „TFJM“ stand dort z. B. auf einem Zettel. Die ersten Mannschaften, die die Geheimschrift entschlüsselt hatten, bekamen einen Hinweis, aus dem sie schließen konnten, welcher Täter, welcher Raum oder welche Tatwaffe es nicht gewesen sein konnte. Alternativ durften sie auch eine andere Mannschaft befragen.

Sechs Augen sehen mehr als zwei!

Sechs Augen sehen mehr als zwei!

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei den Geheimschriften verstanden die Pfadfinder recht bald, wie sie an solche Geheimschriften herangehen mussten. Nach und nach erkannten alle Mannschaften, dass man viel schneller ist, wenn man zusammenarbeitet und nicht einer alles Allein macht. Hierauf kamen die Pfadfinder sehr bald, da sie es vom sonstigen Spielen, Basteln und von allen anderen Aktivitäten auf dem Lager kannten.
Auch machte es sich bezahlt, wenn jeder aufmerksam war, wo er helfen konnte und gute Ideen mit in die Gruppe einbrachte.
Der Kreis der Verdächtigen wurde immer kleiner, bis zum Schluss nur noch eine einzige Möglichkeit übrigblieb. „Professor Bloom hat im Billardzimmer den Mord mit dem Kerzenleuchter begangen.“
Aus diesem Spiel hatten die Pfadfinder aber weit mehr gelernt, als wer der Mörder war und wie man Geheimschriften löst.