Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Pfadfinder / Sippen

Pfadfinder-Besuch aus Frankreich

Die Pfadfinderbewegung ist über die ganze Welt verbreitet. Mit wenigen Ausnahmen gibt es in jedem Land der Erde Pfadfinder. Diese weltweite Bruderschaft ist durch ihre gleichen Grundlagen, die der Gründer Baden-Powell einst festlegte, miteinander verbunden.
Nun war die Freude groß, als eine Gruppe Pfadfinder aus St. Maur, der französischen Partnerstadt Pforzheims, ihren Besuch ankündigte.

Nach dem ersten vorsichtigen Abtasten fielen die sprachlichen Barrieren zusehends durch die Aufgeschlossenheit beider Seiten und ließen Raum für einen schönen kulturellen Austausch.
Manch einer brachte sein erstes unsicheres „je m’appelle … “ über die Lippen und sah dabei ein, dass die Schulbildung doch einige Vorteile mit sich bringt.

IMGP0199

Da wurde mit Händen und Füßen, auf französisch, deutsch und englisch kommuniziert begleitet von fröhlichem Lachen. Es wurde gemeinsam gesungen und gespielt, und mit Bräuchen der einen wie der anderen Gruppe entstand ein deutsch-französisches Programm „à la bonne heure“. Selbstverständlich blieben auch Missverständnisse nicht aus und sorgten immer wieder für Erheiterung.

Die Zeit floss dahin; die Gäste machten Bekanntschaft mit dem nördlichen Schwarzwald und seinen Bewohnern, und manch neues Wort hatte sich seinen Platz im Wortschatz gesichert.
Und bald, ja bald kam der Abschied. Ein letztes „a bientôt“, „au revoir“, „bis bald“, „macht ’s gut“ und ein allseits fröhliches Händeschütteln.

Alle waren sich einig, dass es ein baldiges Wiedersehen geben sollte. Schon im Winter wird eine Gruppe deutscher Pfadfinder nach St. Maur fahren und ein Wiedersehen feiern.

Grünwinkelfest in Langensteinbach

Pünktlich um 15:00 Uhr eröffneten die Musikanten des Musikvereins Lyra das Grünwinkelfest in der Speicherstraße in Langensteinbach und begleiteten den traditionellen Fassanstich durch Ortsvorsteherin Heike Günther mit dem Badner-Lied. Das Grünwinkelfest wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Vereine, welche durch Heike Günther wieder erfolgreich ins Leben gerufen wurde, und dem Ortschaftsrat Langensteinbach organisiert.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Die Pfadfinder beteiligten sich mit einer Spielstraße. Mit 10 Spielstationen war auch für die kleinen Besucher mit der „2. Karlsbader Spielolympiade“ etwas geboten: Besonders beliebt war das „Saloon Schießen“, bei dem es darum ging, mit Wasserpistolen möglichst viele Becher umzuschießen. Aber auch der „Zitterdraht“ war sehr beliebt, bei dem mit Geschick und ruhiger Hand einen Parkour zu bewältigen war, ohne den „Zitterdraht“ zu berühren.

Wir möchten uns für das schöne Straßenfest bei allen beteiligten Vereinen bedanken: die unkomplizierte Zusammenarbeit in der Vorbereitung und Organisation, sowie das gemeinsame Miteinander in der Durchführung ist nicht selbstverständlich und hat in besonderen Maße zu der tollen Stimmung beigetragen. Ausdrücklich möchten wir uns auch bei Frau Ortsvorsteherin Heike Günther bedanken, welche sich in besonderem Maße in die Organisation eingebracht hat und ohne deren Hilfe das Fest sicher nicht so einfach durchführbar gewesen wäre.

Fußballturnier des Pfadfinderbund Süd

Ein besonderes Ereignis für alle Pfadfinder ist das zweijährliche Sportturnier, das zwischen den einzelnen Ortsgruppen – den Burgen und Stämmen – ausgetragen wird. Dieses Jahr war Fußball an der Reihe und so hatten alle Gruppen seit dem Frühjahr fleißig in Sporthallen und auf Rasenplätzen trainiert. Die besten Spieler wurden für die Mannschaft ausgewählt und in drei Altersklassen eingeteilt.

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Schon in den Vorrundenspielen schenkten sich die Mannschaften nichts. Doch auch am Spielfeldrand wurde mitgefiebert: „Wenn die jetzt 2 : 0 gewinnen, dann kommen wir eine Runde weiter…“
In der Halbfinal- und Finalrunde zahlte sich, neben der besseren Technik auch eine gute Kondition aus, denn die Temperaturen waren auf über 30 °C im Schatten gestiegen, was eine große Anstrengung für die Spieler bedeutete.

Am Ende schafften es die Mannschaften des Stammes Wildenburg sowohl in der Wölflings- als auch in der Pfadfinderstufe auf den ersten Platz. Den Sieg in der Altersstufe der über 16-jährigen errang die Ettlinger Mannschaft Fridthjof von Framnes.

Jedoch lobte der Vereinsvorstand unabhängig vom jeweiligen Ergebnis den hervorragenden Einsatz aller Spieler und hob vor allem die Fairness und Kameradschaftlichkeit hervor.