Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Karlsbad

Der Schatz im Römerturm

Die Kiste mit dem Schatz

Zwei Wochen war es her, dass unsere Pfadfindergruppe „Silberlöwe“ eine alte Botschaft gefunden hatte: Ein Schatz sei in Langensteinbach versteckt! Viele Rätsel hatten wir schon gelöst; der letzte Hinweis führte uns letzten Freitag zur St. Barbara-Ruine. An einer besonderen Stelle sei ein Stein verbaut, auf dem eine Lilie eingraviert sei!
Aufmerksam durchsuchten wir also die großen Sandsteinwände. Einige Kinder hatten sogar Taschenlampen dabei, so dass wir auch in die finsteren und vergitterten Säle hineinschauen konnten.

Und tatsächlich: Nach einiger Suche fanden wir den Stein unter der tiefen Decke eines Seitengangs. Er war so gut versteckt, dass niemand ihn in all den Jahren bemerkt hatte…

Hinter dem alten Stein war dann auch der letzte Hinweis versteckt. Auf einem vergilbten und halb vermoderten Zettel stand eine Schrift, die wir erst nach mehreren Versuchen mit vereinten Kräften entziffern konnten: „Schaut in Richtung Südosten – dort ist der Schatz versteckt!“

Doch wo war nun Südosten?

Junge mit Kompass

Südosten mit dem Kompass bestimmen.

Glücklicherweise waren wir gut ausgerüstet und hatten unsere Kompasse dabei. „Lasst uns am besten auf den Turm gehen“, meinte Leon, „dort haben wir die beste Aussicht!“ Nach einem kurzen Aufstieg waren wir alle oben und konnten bis weit in den Ort hineinblicken. Dort sahen wir in Richtung Südost ein altes Gemäuer, den Römerturm. Sofort war uns allen klar: „Dort muss der Schatz versteckt sein!“

Wir verließen schnell die St. Barbara und suchten am nahe gelegenen Römerturm. Nach einer Weile entdeckte Hannah einen alten Stein mit seltsamen Schriftzeichen. Sofort war uns klar, dass dieser Stein nicht hierher passte. Einige versuchten ihn anzuheben, doch er war zu schwer. Nur mit vereinten Kräften konnten wir den Stein wegbewegen. Und dann funkelten alle Augen: Darunter war eine alte Kiste, gefüllt mit Edelsteinen, alten Münzen und vielem mehr! Soviel glänzendes Metall hatte bisher noch niemand von uns gesehen. So freuten wir uns alle über den gefundenen Schatz und gingen überglücklich nach Hause. Welches Abenteuer uns als nächstes erwartet?

Abenteuerliche Wanderung im Nordschwarzwald

Unterwegs bei jedem Wetter

 

Typisches Aprilwetter herrschte am Ende der Osterferien, als sich die älteren Pfadfinder unserer Sippe Bataver mit befreundeten Pfadfindern zur gemeinsamen Wanderung trafen. Gestartet wurde am Freitagabend beim Dobler Wasserturm, von dort aus ging es bis zur Weithäusleshütte. Hier war das Feuermachen eine kleine Herausforderung, denn alles Holz war durch den Regen am Vormittag nass geworden. Doch schließlich brannte das Feuer und der verführerische Duft von Spaghetti Carbonara lockte alle zum Abendessen.

 

 

Nach dem Aufstehen ging es ans Rucksackpacken und danach zum Frühstück. Der Tee konnte noch in der Glut vom letzten Abend erwärmt werden und das war gut, denn in der Nacht hatte es um die Null Grad. Wieder gestärkt und munter zogen wir also einen Trampelpfad hinauf, auf dem es nicht sehr einfach war voranzukommen,

Abends am Lagerfeuer

da viele Tannen einfach den Weg verwucherten oder dicke Baumstämme darüber lagen. Kurz hielten wir an, setzten die Rucksäcke ab und genossen die Aussicht ins Tal. Bei dieser Gelegenheit gab es dann die erste Gummibärchenrunde.

Der Weg ging genauso weiter und er war wunderschön. An der Langmartskopfhütte, die wir gegen Mittag erreichten, sammelten wir gleich Holz, bevor wir uns zur Teufelsmühle aufmachten. Die Rucksäcke hatten wir an der Hütte regensicher verstaut, so ging es deutlich leichter zu Mühle. Leider konnten wir die schöne Aussicht ins Murg- und Rheintal nicht lange genießen, eine schwarze Gewitterfront kam aus dem Tal auf uns zu! Der riesige Gewitterguß mit Hagel und starkem Wind erwischte uns, bevor wir die rettende Hütte wieder erreichen konnten. Gut durchnässt waren wir dankbar, dass dort schon ein Feuer brannte.”   (Bericht eines Teilnehmers, 14 Jahre)

 

Bei der abendlichen Singerunde kam noch der Förster vorbei, er zeigte sich begeistert, dass wir uns durch den Regen und Schnee nicht abschrecken ließen und wünschte für den Rest der Wanderung besseres Wetter.

Erschöpft, aber voll neuer Eindrücke und Erfahrungen kehrten wir am Sonntagnachmittag nach Hause zurück.

Jahresaktion „Briefmarken für Bethel“ nimmt Schwung auf

Aktion Briefmarken für Bethel

Die Unterstützung hält an – inzwischen haben uns von Loffenau bis Grünwettersbach, vor allem aber natürlich aus Bad Herrenalb, weitere Briefmarkenspenden erreicht, sogar ganze Briefmarkenalben wurden abgegeben. Damit scheint unser Ziel, bis Jahresende einen ganzen Umzugskarton Briefmarken für die Behindertenwerkstätten der Bodelschwinghschen Stiftung in Bethel zu sammeln, erreichbar! Wir möchten uns daher sehr herzlich bei allen Unterstützern bedanken!

Wer also Briefmarken in jeder Form – abgelöst, mit Papier, alte Sammlungen – besitzt und sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sie das ganze Jahr an der OMV Tankstelle Inh. Sabine Pfeiffer, in der Tourist-Info der Stadt oder im evangelischen Pfarrbüro abgeben. Auf Wunsch werden Briefmarken auch gerne abgeholt; Sie dürfen sich gerne auch gerne das unten stehende Kontaktformular verwenden! Wer unsere Mitglieder kennt, darf sie auch gerne an die Kinder weitergeben – denn für fleißige Sammler in unseren Reihen haben wir auch kleine Belohnungen vorgesehen: Aufkleber, aber auch Pfadfinderbriefmarken und Buchpreise…

In der vergangenen Gruppenstunde haben wir die Briefmarken einmal gesichtet: Motive, Länderbezeichnungen und auch das zu Teilen geschichtliche Alter gaben genug zu entdecken. „Wo ist Paraguay?“ und „wieviel ist diese 1000er Briefmarke wert?“ waren nur einige der Fragen, die sich gestellt haben. Zwei Ersttagsbriefe konnten wir entdecken, auch einige Blöcke und unfrankierte Briefmarken waren dabei…

Kontakt zur Briefmarkenaktion