Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Schömberg

Ausflug zu Haien und Rochen!

Einige unserer älteren Pfadfinder machten in den Osterferien einen Ausflug ins Sea Life Speyer. Für viele war es der erste Besuch dort, und so freuten sich alle auf den bevorstehenden Tauchgang.

Was hier etwas wie Muscheln aussieht, sind in Wahrheit Rochen- und Hai-Eier

Was hier etwas wie Muscheln aussieht, sind in Wahrheit Rochen- und Hai-Eier

Und so sieht ein Baby-Rochen aus

Und so sieht ein Baby-Rochen aus

Im nächsten Baby-Becken tummeln sich zahlreiche Schildkröten

Im nächsten Baby-Becken tummeln sich zahlreiche Schildkröten

Diesen Seestern durfte man sogar vorsichtig streicheln

Diesen Seestern durfte man sogar vorsichtig streicheln

Schon an den ersten Aquarien blieb die Gruppe eine ganze Weile stehen, da sich dort einige Fische tummelten, von denen die Pfadfinder bislang noch nicht einmal gehört hatten. Aus nächster Nähe konnten sie die unterschiedlichsten Meeresbewohner beobachten, wie Seeigel, Muräne, Seenadel, Seepferdchen und noch viele mehr. Besonders interessant war die Erklärung der Mitarbeiter, die sehr viel über die verschiedenen Haiarten und Rochen erzählen konnten und dadurch den Pfadfindern die Meereswelt wunderbar nahebrachten. Noch ganz im Bann von Riesenschildkröten, Quallen, Doktorfischen und Schollen tauchten sie schließlich wieder auf.

Nein, kein Seeungeheuer - nur ein Drachenfisch

Nein, kein Seeungeheuer – nur ein Drachenfisch

Wer versteckt sich hier im Bild?

Wer versteckt sich hier im Bild?

...Richtig: Ein Krokodil

…Richtig: Ein Krokodil

Und dann gab es noch einige sehr große Fische - einen Meter lang

Und dann gab es noch einige sehr große Fische – einen Meter lang

Und in der "Schiffbruch-Bay"...

Und in der „Schiffbruch-Bay“…

...zogen die Haie ihre Kreise

…zogen die Haie ihre Kreise

Nun folgte ein Rundgang durch die herrliche Stadt Speyer mit ihren vielen wundervollen Kirchen und dem alten Stadttor. „Wie im Mittelalter!“, wurde manches andächtige Staunen begleitet.

 

Den großen Abschluss bildete der Dom, und alle waren sich einig, dass dies nicht der letzte Ausflug nach Speyer gewesen sein soll.

Hier sieht man das Innere der St. Joseph Kirche

Hier sieht man das Innere der St. Joseph Kirche

Der berühmte Dom zu Speyer

Der berühmte Dom zu Speyer

Und zuletzt noch die Gedächtniskirche

Und zuletzt noch die Gedächtniskirche

Nicht so groß wie der Dom aber mindestens so eindrücklich

Nicht so groß wie der Dom aber mindestens so eindrücklich

Sommerzeltlager 2014: 17 Tage in freier Natur

Zum gemeinsamen Sommerlager reisten Gruppen unseres Bundes in den Schwarzwald, wo eine idyllisch gelegene Wiese in der Nähe von Freudenstadt für zweieinhalb Wochen die Heimstätte war.
Eine ganze Zeltstadt bauten die Kinder auf, wobei jede Gruppe ihr eigenes Zelt dabei hatte.

Ein Teil des Zeltlagers in der Morgendämmerung.

Ein Teil des Zeltlagers in der Morgendämmerung.

Die Einrichtung der Zelte erfolgte mit Hilfe von Baumstämmen, die der Förster uns gekennzeichnet hatte, sowie Abfallbrettern aus dem nahe gelegenen Sägewerk. Mit diesen Materialien wurden mit Hilfe von Beil, Säge und anderen Holzbearbeitungswerkzeugen Tische, Bänke und Regale gebaut. Auch ganze Kochgestelle errichteten die Gruppen aus Holz, um darauf ihre Gaskocher zu plazieren, auf denen die Mahlzeiten zubereitet wurden.

Hier werden die Stangen für die Tische und Bänke zurecht gesägt

Hier werden die Stangen für die Tische und Bänke zurecht gesägt

Je nach Alter der Mitglieder führten die Gruppen verschiedene Aktivitäten durch. Die Wölflinge – Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren – versetzten sich in die Rolle der Geusen. Diese niederländischen Adligen hatten im 16. Jahrhundert geschafft, die spanische Besatzung aus dem Land zu treiben.

Geusen im Kampf gegen die Spanier

Geusen im Kampf gegen die Spanier

Beim Einheizen des Backofens.

Beim Einheizen des Backofens.

Die 11- bis 16-Jährigen, die Sippen, wiederum beschäftigten sich mit dem Bau ganzer Seilbrücken oder bauten Backöfen in den Erdboden, die sie dann zum Brot- und Kuchenbacken benutzen konnten. Einen Höhepunkt für die Sippen bildete der traditionelle Sippenwaldlauf, bei dem an mehreren Stationen auf einer etwa 10 km langen Strecke zahlreiche Aufgaben gestellt waren, die jede Gruppe in einer eng begrenzten Zeit zu lösen versuchte. Hierbei konnte jeder seine individuellen Stärken für die Gruppe einsetzen, wenn es z. B. um das Lösen eines schwierigen Rätsels, das Durchlaufen eines Hindernisparcours oder den Bau einer hohen Strickleiter ging. Dabei wuchs sowohl der Zusammenhalt der jeweiligen Gruppe als auch das Selbstvertrauen jedes Einzelnen.

An den Abenden sah man die Gruppen oft in ihren Zelten um das Lagerfeuer sitzen, wenn sie Stockbrot machten oder gemeinsam zu der Gitarre einige Pfadfinderlieder sangen.

Gemütliche Feuerrunde beim Stockbrot backen

Gemütliche Feuerrunde beim Stockbrot backen

Ein ganz besonderer Höhepunkt für alle Pfadfinder war die Verleihung der Halstücher und Abzeichen am Ende des Lagers. Um sich diese zu verdienen, wurden in den Gruppenstunden und bei gemeinsamen Aktivitäten allerlei Techniken und Kenntnisse erworben. Diese erstrecken sich von Naturkunde, Feuermachen und Knoten über Kochen und Zeichnen bis hin zur Ersten Hilfe.

Wenn die jungen Pfadfinder ihr Halstuch als Anerkennung für ihre Leistungen erhalten, sind sie mit Recht stolz und dürfen so erfahren, dass ihre Ausdauer und ihr persönlicher Einsatz nun Früchte tragen.

Pfingstlager der Pfadfindersippen

Das diesjährige Pfingstlager einiger Pfadfindersippen führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Dort bauten sie zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine Zeltstadt.

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Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen in einem Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Bei der ersten Aufgabe bauten die Pfadfinder eine Strickleiter. Auch eine Sonnenuhr sowie eine menschliche Pyramide waren verlangt. Viel Vergnügen gab es dann beim anschließenden Wassertransport, denn als Transportmittel standen ausgemusterte Dialysespritzen zur Verfügung, und so nutzte manch einer das Wasser nicht, um es zum Ziel zu bringen, sondern um die Gegner naßzuspritzen.

So saßen alle nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.

Auf schwankender Strickleiter.

Auf schwankender Strickleiter.

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

In fröhlicher Runde beim Stockbrot