Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Cherusker

Jahresaktion „Briefmarken für Bethel“ nimmt Schwung auf

Aktion Briefmarken für Bethel

Die Unterstützung hält an – inzwischen haben uns von Loffenau bis Grünwettersbach, vor allem aber natürlich aus Bad Herrenalb, weitere Briefmarkenspenden erreicht, sogar ganze Briefmarkenalben wurden abgegeben. Damit scheint unser Ziel, bis Jahresende einen ganzen Umzugskarton Briefmarken für die Behindertenwerkstätten der Bodelschwinghschen Stiftung in Bethel zu sammeln, erreichbar! Wir möchten uns daher sehr herzlich bei allen Unterstützern bedanken!

Wer also Briefmarken in jeder Form – abgelöst, mit Papier, alte Sammlungen – besitzt und sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sie das ganze Jahr an der OMV Tankstelle Inh. Sabine Pfeiffer, in der Tourist-Info der Stadt oder im evangelischen Pfarrbüro abgeben. Auf Wunsch werden Briefmarken auch gerne abgeholt; Sie dürfen sich gerne auch gerne das unten stehende Kontaktformular verwenden! Wer unsere Mitglieder kennt, darf sie auch gerne an die Kinder weitergeben – denn für fleißige Sammler in unseren Reihen haben wir auch kleine Belohnungen vorgesehen: Aufkleber, aber auch Pfadfinderbriefmarken und Buchpreise…

In der vergangenen Gruppenstunde haben wir die Briefmarken einmal gesichtet: Motive, Länderbezeichnungen und auch das zu Teilen geschichtliche Alter gaben genug zu entdecken. „Wo ist Paraguay?“ und „wieviel ist diese 1000er Briefmarke wert?“ waren nur einige der Fragen, die sich gestellt haben. Zwei Ersttagsbriefe konnten wir entdecken, auch einige Blöcke und unfrankierte Briefmarken waren dabei…

Kontakt zur Briefmarkenaktion

Basteltreffen mit französischen Pfadfindern

Fröhliches Stimmgewirr, viel Lachen und Unterhaltungen „mit Händen und Füßen“ konnte man am vorletzten Märzwochenende in unserem Büchenbronner Pfadfinderheim „Blume“ erleben. Ab Freitagabend war eine Gruppe von 14 bis 17jährigen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus dem französische Saint-Dizier zu Gast, um mit gleichaltrigen Mitgliedern zu basteln, zu spielen, zu singen und sich zu unterhalten.

Der Kontakt war in der Pforzheimer Partnerstadt Saint-Maur entstanden, wo die Pfadfinder aus Saint-Dizier auf dem Weihnachtsmarkt unsere Holzarbeiten entdeckt und bewundert hatten und Interesse gezeigt hatten, eigene Kenntnisse zu erlangen. So vereinbarte man das gemeinsame Wochenende.

Die Grundform des Rennautos wird mit der Stichsäge ausgesägt.

War der Freitagabend noch dem Kennenlernen vorbehalten, ging es am Samstag gleich mit dem Werken los: Unter Anleitung bei nicht ganz einfacher Verständigung – wer kennt schließlich das französische Wort für „Raspel“ oder „Schleifpapier“ – entstanden so im Laufe des Tages Rennautos, Tischbasketbälle und Stifteständer. Dazwischen blieb genügend Zeit für Spiele aller Art. So lernten unsere Jugendlichen das Spiel balle au prisonnier – auf deutsch Gefangenenball – kennen, das entfernte Ähnlichkeit mit unserem Völkerball hat und auf große Begeisterung stieß.

Gelungener Abschluß des Tages war das Stockbrot am Feuer – hier sahen einige Pfadfinder zum ersten Mal, wie man Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug entfachen kann – und die anschließende Sing- und Spielrunde aus gemeinsam vorhandenen Repertoire.

Viel zu schnell war das Wochenende vorbei, doch freuen sich beide Pfadfindergruppen schon aufs Wiedersehen!

à la prochaine (Bis zum nächsten Mal)

 

Winterlager der Meuten vom Stamm Cherusker

Gemeinsam verbrachten alle Meuten unseres Stammes Cherusker am Ende der Faschingsferien ihr diesjähriges Winterlager. Das Lager war der Höhepunkt des letzten halben Jahres, in dem die Kinder Abenteuer als Wikinger erlebten. Im Vordergrund stand dabei das Leben von Leif Eriksson, der um das Jahr 1000 die Überfahrt in das bis dato noch unbekannte Amerika wagte. Die Kinder lernten dabei das Leben auf dem Land und auf den Schiffen kennen, übten Seemannsknoten und fanden heraus, wie man sich auf See mit und ohne Kompass orientieren konnte. Spannende Gefahren zu Land und auf See – Stürme, Schiffsbrüche und das Aufeinandertreffen mit wilden Tieren brachten dabei viel Kurzweil.

Nachdem die Überfahrt von Grönland über das felsige „Heluland“, das dicht bewaldete „Markland“ zu dem fruchtbaren „Vinland“ – so die von den Wikingern vergebenen Namen – geglückt war, wurde auf dem Winterlager das neu entdeckte Land erkundet und die ersten Siedlungen im Wald mit selbst gebastelten Hütten gegründet. Den Abschluß bildete ein großes Fest im Wikingerdorf!

Neben den Abenteuern als Wikinger war auch das Geschick beim Basteln gefragt. Einige bastelten sich ein eigenes Rennauto aus Holz. Nachdem die Autos fertig waren, wurde natürlich ein großes Wettrennen veranstaltet.