Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Cherusker

Basteltreffen mit französischen Pfadfindern

Fröhliches Stimmgewirr, viel Lachen und Unterhaltungen „mit Händen und Füßen“ konnte man am vorletzten Märzwochenende in unserem Büchenbronner Pfadfinderheim „Blume“ erleben. Ab Freitagabend war eine Gruppe von 14 bis 17jährigen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus dem französische Saint-Dizier zu Gast, um mit gleichaltrigen Mitgliedern zu basteln, zu spielen, zu singen und sich zu unterhalten.

Der Kontakt war in der Pforzheimer Partnerstadt Saint-Maur entstanden, wo die Pfadfinder aus Saint-Dizier auf dem Weihnachtsmarkt unsere Holzarbeiten entdeckt und bewundert hatten und Interesse gezeigt hatten, eigene Kenntnisse zu erlangen. So vereinbarte man das gemeinsame Wochenende.

Die Grundform des Rennautos wird mit der Stichsäge ausgesägt.

War der Freitagabend noch dem Kennenlernen vorbehalten, ging es am Samstag gleich mit dem Werken los: Unter Anleitung bei nicht ganz einfacher Verständigung – wer kennt schließlich das französische Wort für „Raspel“ oder „Schleifpapier“ – entstanden so im Laufe des Tages Rennautos, Tischbasketbälle und Stifteständer. Dazwischen blieb genügend Zeit für Spiele aller Art. So lernten unsere Jugendlichen das Spiel balle au prisonnier – auf deutsch Gefangenenball – kennen, das entfernte Ähnlichkeit mit unserem Völkerball hat und auf große Begeisterung stieß.

Gelungener Abschluß des Tages war das Stockbrot am Feuer – hier sahen einige Pfadfinder zum ersten Mal, wie man Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug entfachen kann – und die anschließende Sing- und Spielrunde aus gemeinsam vorhandenen Repertoire.

Viel zu schnell war das Wochenende vorbei, doch freuen sich beide Pfadfindergruppen schon aufs Wiedersehen!

à la prochaine (Bis zum nächsten Mal)

 

Winterlager der Meuten vom Stamm Cherusker

Gemeinsam verbrachten alle Meuten unseres Stammes Cherusker am Ende der Faschingsferien ihr diesjähriges Winterlager. Das Lager war der Höhepunkt des letzten halben Jahres, in dem die Kinder Abenteuer als Wikinger erlebten. Im Vordergrund stand dabei das Leben von Leif Eriksson, der um das Jahr 1000 die Überfahrt in das bis dato noch unbekannte Amerika wagte. Die Kinder lernten dabei das Leben auf dem Land und auf den Schiffen kennen, übten Seemannsknoten und fanden heraus, wie man sich auf See mit und ohne Kompass orientieren konnte. Spannende Gefahren zu Land und auf See – Stürme, Schiffsbrüche und das Aufeinandertreffen mit wilden Tieren brachten dabei viel Kurzweil.

Nachdem die Überfahrt von Grönland über das felsige „Heluland“, das dicht bewaldete „Markland“ zu dem fruchtbaren „Vinland“ – so die von den Wikingern vergebenen Namen – geglückt war, wurde auf dem Winterlager das neu entdeckte Land erkundet und die ersten Siedlungen im Wald mit selbst gebastelten Hütten gegründet. Den Abschluß bildete ein großes Fest im Wikingerdorf!

Neben den Abenteuern als Wikinger war auch das Geschick beim Basteln gefragt. Einige bastelten sich ein eigenes Rennauto aus Holz. Nachdem die Autos fertig waren, wurde natürlich ein großes Wettrennen veranstaltet.

Großes Handballturnier im Sommer

Wie in den vergangenen Jahren soll im Frühsommer dieses Jahres ein Sportturnier des Pfadfinderbund Süd stattfinden. In allen Altersstufen treten hierbei die Mannschaften aus den verschiedenen Gruppen im Handball gegeneinander an. Aus diesem Grund treffen sich einige Mädchen und Jungen jetzt mit Mitgliedern anderer Gruppen zum Training der Wölflingsmannschaften, während sich die sportbegeisterten Zwölf- bis Fünfzehnjährigen sich an den Mannschaften der Pfadfinderstufe beteiligen.

Das Einüben von Ausdauer, Wurfgeschick, Taktik und gemeinsamem Zusammenspiel wird also in den kommenden Wochen das Training begleiten; die Versierteren üben bald das Dribbeln und das gezielte Aufsetzen des Balles beim Torschuß. Und am meisten Freude bereitet das Training selbstverständlich, wenn es gleich im Spiel stattfindet.