Wer will mit uns Trapperabenteuer erleben?

Nächte in der Wildnis, abenteuerliche Begegnungen mit dem Grizzlybären, Erfolg bei der Jagd auf Schneehasen oder lebhafter Tauschhandel auf dem Trappermarkt – manches davon hören die Kinder unserer Meuten nur in Erzählungen. Viele Erlebnisse des Trapperlebens vor 150 Jahren lassen sich aber auch hier bei uns nachempfinden: So bauten die Wölflinge in den letzten Wochen an einer Trapper-Blockhütte im nahegelegenen Wald.

Eifrig trugen die Kinder herabgefallene Zweige herbei und stutzten mit Werkzeug Äste zurecht. Letztendlich entstand so ein gemütlicher Unterschlupf, um dem es sich herrlich spielen läßt – Verstecken, Fangen, über Hindernisse klettern,… Hier warten sicher noch weitere Abenteuer auf unsere Meute!

Und wie die „echten“ Trapper im Herbst Vorräte für den Winter anlegten, konnte sich die Kinder die Hosentaschen mit den Früchten einer wild wachsenden Esskastanie füllen. So macht das Trapperleben Freude!

Selbstgefertigte Ausrüstung unserer Trapper

„Wir fertigen uns eigene Messer aus Holz!“ Diese Ankündigung rief laute Begeisterung bei den „Trappern“ unserer Meuten hervor. Kurz darauf waren alle Kinder mit vorgefertigten Messern, Raspeln und Schleifpapier beschäftigt. Eifrig bearbeiteten sie den Griff, bis er schön glatt in der Hand lag, und schärften die Schneide. „Ob wir die Messer beim Kampf gegen den Bären benützen wollen?“ überlegten die Kinder.

Die Mädchen und Jungen der Ettlinger Meute Polarfuchs erweiterten ihre Ausrüstung um selbstgenähte Taschen: Hierin wollen sie Fellstücke und alle gefundenen Schätze aufbewahren. Und so saßen die Wölflinge mit Nadel und Faden da, nähten Knöpfe an die Tasche und befestigten einen stabilen Tragegurt. Wenn ihnen jetzt das Jägerglück lacht, sind die Taschen sicher bald gefüllt…

Auf Spurensuche

Die Kinder der Meute Rotfuchs entdeckten in ihrer letzten Gruppenstunde allerlei Spuren. Welches Tier war dort entlanggelaufen? Ein Fuchs oder ein Reh? Hier durfte jeder Wölfling seine Kenntnisse einbringen. „Ich weiß es, das sind die Spuren eines Bibers! Wer genau hinsieht, kann die Schleifspur seines Schwanzes erkennen!“ rief ein Zweitklässler aufgeregt. Für die Jagd war es dieses Mal zu spät, aber das wollen die Kinder gleich in der nächsten Gruppenstunde nachholen.

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