Pfadfinder / Sippen

Ferienspiele in Walldürn

Auch beim diesjährigen Ferienprogramm der Stadt Walldürn war der Pfadfinderstamm Wildenburg wieder mit dabei.
Dieses Jahr hatten die Pfadfinder im und am Wald um das Pfadfinderheim herum mehrere Spielstationen zum Thema Indianer vorbereitet.
Zunächst galt es, ein Tipi aufzuräumen und dabei gleiche Gegenstände in Form eines Memory zu finden. Mit Hilfe eines Schlepp-Schlittens (Travois genannt) transportierten die kleinen Krieger Ausrüstungsgegenstände – gar nicht so einfach den unförmigen Schlitten auf dem Weg zu halten, wie so mancher feststellen konnte…
Nach einem Hindernislauf, bei dem auch ein Wassergraben mit einer Seilbrücke überquert werden musste, ging es dann beim Tierspuren suchen  etwas ruhiger zu. Schnell waren die ersten Spuren gefunden und die Kinder überlegten, zu welchem Tier diese Spuren wohl gehören.
Ein echter Indianer übt sich natürlich im Umgang mit Pfeil und Bogen. Zwei große Zielscheiben warteten auf die tapferen kleinen und größeren Krieger…
Auch ein Stinktier hatte sich in seinem Bau versteckt und sollte schnellstmöglich vertrieben werden…

... zwei Bären ... ... den Pfeil aufgelegt, gezielt ... ein Schuss ...

… zwei Bären …
… den Pfeil aufgelegt, gezielt … ein Schuss …

Weit mehr als 40 Kinder waren gekommen und hatten an den Spielstationen, die von Pfadfinderinnen und Pfadfindern der Walldürner Gruppen betreut wurden, viel Spaß. Auch einige Wölflinge – zum Teil selbst nicht älter als so mancher Teilnehmer – halfen bei der Durchführung schon fleißig mit.
Der Nachmittag verging wie im Flug und die Kinder hatten an den Spielstationen viel Spaß.

Viele Kinder waren gekommen...

Viele Kinder waren gekommen…

Für die erfolgreiche Teilnahme gab es anschließend noch eine Urkunde für jedes der Kinder.

Sommerlager 2013

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Sommerlager 2013 – heute geht es endlich los!

Heute geht es endlich los in unser Sommerlager. Wir freuen uns auf 17 Tage im Zelt bei Lagerfeuer, Gesang, Spielen und Abenteuer.

Während des Sommerlagers haben auch unsere Computer Urlaub (die bleiben Zuhause und erholen sich dort von uns). Deswegen bitten wir um Verständnis, daß wir in dieser Zeit keine Berichte auf unserer Homepage veröffentlichen und auch keine Emails oder Telefonanrufe beantworten können.

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Pfadfinder erkunden die Stadt Ettlingen

„Welche berühmte Person nahm 1806 und 1809 kurz im Ettlinger Schloss Quartier? – Weiß das jemand von euch?“ Alle aus der Sippe Normanne schüttelten die Köpfe. Das war aber wirklich eine der schwersten Fragen der Stadtrallye. „Wir können doch einen Passanten hier aus Ettlingen fragen, da gibt es bestimmt jemanden, der es weiß!“, schlug einer der jüngeren Pfadfinder vor, und die gute Idee wurde sofort in die Tat umgesetzt.

Denn die Zeit war knapp. Alle Ettlinger Sippen waren zur Stadtrallye gekommen und versuchten, den versteckten Schatz zu heben. Hierfür mussten die Mannschaften zuerst Hinweise finden, die in der ganzen Ettlinger Altstadt verteilt waren. Außerdem mussten Fragen zur Stadtgeschichte beantwortet werden.

Einige Passanten wussten sogar noch weitere interessante Geschichten zu erzählen

Einige Passanten wussten sogar noch weitere interessante Geschichten zu erzählen

Wo müssen wir denn als nächstes hin?

Wo müssen wir denn als nächstes hin?

Hier muss irgendwo ein Hinweis versteckt sein.

Hier muss irgendwo ein Hinweis versteckt sein.

Wie lautet das vierte Wort auf der Tafel?

Wie lautet das vierte Wort auf der Tafel?

Einer aus der Sippe Normanne hatte mittlerweile von einem Ettlinger die Antwort auf die Frage erfahren und rief den anderen zu: „Das war Napoleon! Hättet ihr das gedacht?“ Nein, das hatte keiner vermutet. Doch bei der nächsten Frage konnte gleich jemand sein Wissen einbringen: „Jetzt müssen wir zur ältesten Kirche von Ettlingen, die kenne ich! Das ist die Martinskirche. Kommt mit, hier durch die Martinsgasse geht es am schnellsten.“ Sogleich rannten alle los, schließlich gab es hier den nächsten Hinweis auf den Schatz.

Wer ist bloß diese Frau gewesen?

Wer ist bloß diese Frau gewesen?

Hier ist das Schild mit dem Wasserstand!

Hier ist das Schild mit dem Wasserstand!

Für die anschließende Aufgabe war es gut, dass man nicht alleine war, denn auf dem Aufgabenzettel stand: „Sucht in der Straße nordwestlich von eurem Standpunkt nach einer Hochwassertafel.“ Alle halfen mit beim Suchen, und so war sie schnell gefunden.
Und nun folgten noch viele andere Aufgaben: Es gab einen Parcours durch das Labyrinth auf der Schlossgartenhalle, anschließend musste eine alte Inschrift gefunden werden, dann galt es eine Statue auf dem Rathaus zu benennen. Ab und zu begegnete man kurz einer der anderen Pfadfindermannschaften. „Wie weit die wohl sind?“ fragten sich die Normannen dann, „uns fehlt nur noch ein letzter Hinweis.“ Als der gefunden war, gab es als letzte Hürde noch eine Geheimschrift von der Spielleitung. Dabei erfuhren die Jungen und Mädchen der Sippe Normanne, dass sie am schnellsten gewesen waren. Nachdem die Geheimschrift entschlüsselt war, konnten sie den Schatz in der Nähe des Ettlinger Schlosses als erste Mannschaft heben.

Bald kamen auch die anderen Mannschaften, die ebenfalls alle Aufgaben gelöst hatten. Gemeinsam hatte man einen spannenden Nachmittag verbracht und darüber hinaus viel über die eigene Heimatstadt Ettlingen gelernt.