Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Buchen

Hockeyturnier der Sippen

Für unsere Meutenhelfer war es ein intensives Wochenende: erst das Wölflingslager und im Anschluss das Hockeyturnier, bei dem fünf Mannschaften aus Buchen, Unterscheidental und Walldürn um den goldenen Wanderpokal kämpften. In den ersten Begegnungen wurde sich noch vorsichtig an den Gegner herangetastet oder mit dem eigenen Positionsspiel experimentiert, bis sich die Mannschaften warm gespielt hatten und das Turnier in seine heiße Phase überging.

Im vierten Spiel dann der Überraschungssieg des Tages: die bis dahin erfolglosen Delphine schlugen die bis dahin ungeschlagenen Wanderfalken mit 10:4 und bewiesen mal wieder, dass sich durchhalten lohnt: das gute Torverhältnis sicherte ihnen den Einzug ins furiose kleine Finale, das sie am Ende auf dem dritten Platz verließen.

Auch das Spiel um Platz 1 war an Spannung kaum zu überbieten. Die in der Vorrunde unbezwungenen Luchse II lagen schon bald 0:1 hinter den Wanderfalken zurück, bis ihnen der Ausgleich gelang. Ein zweites Mal rissen die Walldürner die Führung an sich, dann der Ausgleichstreffer der Buchener zum 2:2, nur um Sekunden später wieder 2:3 hinten zu liegen. Gegen Ende drehte sich das Spiel aber deutlich, sodass die Luchse II nach ihrem Sieg (11:6) den Wanderpokal für sich in Anspruch nehmen durften.

Den Schlusspunkt des Turniers bildete das große Abschlussspiel, zu dem noch einmal letzte Kräfte mobilisiert wurden. Die brauchte man auch, waren doch drei Bälle gleichzeitig im Spiel. Mit einem knappen Unentschieden ging dann auch das letzet Spiel des Tages zu Ende.

Der Pokal verbleibt jetzt ein Jahr bei der Buchener Mannschaft, bis im nächsten Jahr alle Mannschaften wieder die Chance haben, ihn den Titelverteidigern abzuluchsen – im wahrsten Sinne

Einsatz für Natur und Umwelt

Mit Eimer und Warnweste ausgerüstet zum Krötensammeln

Auch in diesem Frühjahr waren die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg wieder im Einsatz für die Natur und die Umwelt.

Zum einen haben die Pfadfinder in Rippberg die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit mit dem NABU bei der Aktion Krötenzaun fortgesetzt. Hier bauten die Pfadfinder den Hinwandererzaun für die Kröten am Sommerberg auf. Die einen rollten das Maschendrahtgeflecht aus, die nächsten formten hieraus ein liegendes „U“ und steckten dies mit Erdnägeln fest. Eine weitere Gruppe dichtete den Zaun dann noch nach unten ab. Da die meisten Helfer schon geübt im Zaunaufbau waren, ging der Arbeitseinsatz hierfür schnell vorbei.

Die Sammelausbeute

In der Folgezeit waren die Pfadfinder dann an 2 Tagen in der Woche abends unterwegs, um in der Dämmerung die Zäune abzugehen und die dort aufgehaltenen Kröten einzusammeln. Ausgerüstet mit Warnweste, Taschenlampe und Sammeleimer war das gerade für die Jüngeren eine spannende Sache. Denn auch ein paar Wölflinge waren ganz begeistert dabei und freuten sich über jede Kröte oder jeden Frosch, der gefunden wurde. Je nach Witterung waren das nur wenige, einmal aber auch über 200 Kröten am Abend. Insgesamt waren in diesem Jahr leider nur sehr wenige Kröten unterwegs, vielleicht lag das ja auch am letztjährigen „Jahrhundertsommer“? Mittlerweile ist der Zaun wieder abgebaut und wartet in seinem Lager auf den Einsatz im nächsten Jahr.

 

Ein Nistkasten wird aufgehängt

Zum anderen waren einige der vor Jahren aufgehängten Nistkästen für höhlenbrütende Singvögel rings um das Pfadfinderheim „in die Jahre gekommen“. In Absprache mit dem zuständigen Förster haben die Pfadfinder daher zunächst einmal die bestehenden Nistkästen gesäubert. Hier freuten sich die Kinder über jeden „benutzten“ Nistkasten. So manche „altgediente“ Nisthilfe wurde aber gleich abmontiert und durch neue selbstgebastelte Nistkästen ersetzt. Nun haben die Vögel wieder einige neue bzw. gereinigte Nisthilfen zur Verfügung.

Schon der Gründer der Pfadfinderbewegung, der englische Lord Robert Baden-Powell, trug den Pfadfindern die Achtung vor der Natur und der Schöpfung auf. Das brachte er mit dem Pfadfindergesetz: „Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere“ zum Ausdruck. Durch solche Aktionen lernen die Kinder bei den Pfadfindern, dass auch schon die Jüngeren etwas für die Natur und die Umwelt tun können.

Besuch im Römerkastell Saalburg

Am 28.04.2019 haben wir mit unseren Nachwachsenden das auf den antiken Fundamenten wieder aufgebaute  Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg im Taunus besichtigt.  Dieses am Limes, der Grenze zwischen dem römischen Reich und Germanien, gelegene Kastell wurde in der wilhelminischen Zeit rekonstruiert und gibt einen guten Einblick in das Leben der römischen Legionäre ca. 200 nach Christus.

Zunächst hatten wir eine lehrreiche und interessante Führung, während der uns einiges Bekannte, aber auch einiges Neue über die Römer, die Legionäre und den Limes kurzweilig erzählt wurde.

Anschließend hatten wir die Möglichkeit, unsere Zielsicherheit mit dem Reflexbogen zu beweisen. Die Zielscheibe war bald mit gefiederten Pfeilen gespickt.

Zum Ende unserer Führung konnten wir noch die Bildung eines „Schildkrötenpanzers“ ausprobieren.

Nun war Gelegenheit, das Kastell und die Ausstellung noch einmal auf eigene Faust zu erkunden und sich Fundstücke wie Keramik, Waffen- und Ausrüstungsteile anzusehen. Einige von uns würfelten dann auch mit Knochen und bekamen aufgrund der gewürfelten „Hubbel“ von einer freundlichen Museumsmitarbeiterin  eine Prophezeihung für die Zukunft, die meist doch für große Erheiterung sorgte…