Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Wölflinge / Meuten

Auf den Spuren von Harald Blauzahn und Leif Eriksson

Unsere Wölflinge spielen zur Zeit das Leben der Wikinger nach. In ihrer Phantasie befinden sich die Kinder im kalten Skandinavien rund tausend Jahre vor unserer Zeit und lernen das damalige Leben kennen. Handwerk, Viehzucht und Ackerbau erfahren die Kinder spielerisch. Die Phantasie ermöglicht dabei einen Besuch beim Gerber, bei dem man die frisch abgezogenen Ziegenfelle verarbeiten lassen kann, genauso wie beim Schmied, den die Kinder in Bildern, Geschichten, Gedichten und Spielen bei seiner Arbeit kennenlernen.

Auf dem Herbstlager, einem gemeinsam verbrachten Wochenende im Grunbacher Pfadfinderheim, durften unsere jungen Wikinger nun den Markt von Haithabu aufsuchen. Für den im Ostseeraum früher tatsächlich gefundenen Bernstein – bei uns in Form kleiner Kunststoffperlen – konnten sie manches erhandeln, was die weit her gereisten Händler dabei hatten. Natürlich brauchen Wikinger auch Waffen und Schiffe, und so konnten sich die einen auf dem Lager ihre Streitäxte oder Schwerter basteln, während die anderen mit der Laubsäge und Leim ganze Modellschiffe erbauten.

Die kommenden Wochen werden uns nach Wikingerart spielerisch nun eher aufs Meer hinausführen. Segel setzen mit den neu gelernten Knoten, auf gedachten Rahen herumklettern und vieles mehr kann man schließlich auch auf dem Spielplatz oder im Wald. Da werden Fahrten an die westeuropäischen Küsten sicher ebenso dazugehören wie die weiten Reisen durch Sturm und Nebel nach Westen.

Grünwinkelfest in Langensteinbach

Pünktlich um 15:00 Uhr eröffneten die Musikanten des Musikvereins Lyra das Grünwinkelfest in der Speicherstraße in Langensteinbach und begleiteten den traditionellen Fassanstich durch Ortsvorsteherin Heike Günther mit dem Badner-Lied. Das Grünwinkelfest wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Vereine, welche durch Heike Günther wieder erfolgreich ins Leben gerufen wurde, und dem Ortschaftsrat Langensteinbach organisiert.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Die Pfadfinder beteiligten sich mit einer Spielstraße. Mit 10 Spielstationen war auch für die kleinen Besucher mit der „2. Karlsbader Spielolympiade“ etwas geboten: Besonders beliebt war das „Saloon Schießen“, bei dem es darum ging, mit Wasserpistolen möglichst viele Becher umzuschießen. Aber auch der „Zitterdraht“ war sehr beliebt, bei dem mit Geschick und ruhiger Hand einen Parkour zu bewältigen war, ohne den „Zitterdraht“ zu berühren.

Wir möchten uns für das schöne Straßenfest bei allen beteiligten Vereinen bedanken: die unkomplizierte Zusammenarbeit in der Vorbereitung und Organisation, sowie das gemeinsame Miteinander in der Durchführung ist nicht selbstverständlich und hat in besonderen Maße zu der tollen Stimmung beigetragen. Ausdrücklich möchten wir uns auch bei Frau Ortsvorsteherin Heike Günther bedanken, welche sich in besonderem Maße in die Organisation eingebracht hat und ohne deren Hilfe das Fest sicher nicht so einfach durchführbar gewesen wäre.

Fußballturnier des Pfadfinderbund Süd

Ein besonderes Ereignis für alle Pfadfinder ist das zweijährliche Sportturnier, das zwischen den einzelnen Ortsgruppen – den Burgen und Stämmen – ausgetragen wird. Dieses Jahr war Fußball an der Reihe und so hatten alle Gruppen seit dem Frühjahr fleißig in Sporthallen und auf Rasenplätzen trainiert. Die besten Spieler wurden für die Mannschaft ausgewählt und in drei Altersklassen eingeteilt.

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Schon in den Vorrundenspielen schenkten sich die Mannschaften nichts. Doch auch am Spielfeldrand wurde mitgefiebert: „Wenn die jetzt 2 : 0 gewinnen, dann kommen wir eine Runde weiter…“
In der Halbfinal- und Finalrunde zahlte sich, neben der besseren Technik auch eine gute Kondition aus, denn die Temperaturen waren auf über 30 °C im Schatten gestiegen, was eine große Anstrengung für die Spieler bedeutete.

Am Ende schafften es die Mannschaften des Stammes Wildenburg sowohl in der Wölflings- als auch in der Pfadfinderstufe auf den ersten Platz. Den Sieg in der Altersstufe der über 16-jährigen errang die Ettlinger Mannschaft Fridthjof von Framnes.

Jedoch lobte der Vereinsvorstand unabhängig vom jeweiligen Ergebnis den hervorragenden Einsatz aller Spieler und hob vor allem die Fairness und Kameradschaftlichkeit hervor.