Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Altersstufen

Staudammbau an der Pfinz

“Schaut mal, hier sind noch mehr Steine zum Löcherstopfen!” “Oje, paß auf, gleich reißt der Staudamm ein!” Mit viel Eifer und Tatendrang waren die Kinder unserer Ittersbacher Meute Uhu dabei, an der Pfinz einen Staudamm zu bauen. Zum Glück hatte es die Tage zuvor soviel geregnet, daß das Flüsschen genügend Wasser führte.

Nun schien endlich wieder die Sonne, und die Mädchen und Jungen stiefelten mit bloßen Füßen im Wasser herum. Da schadete es nichts, wenn das Wasser hochspritzte – vielstimmiges Lachen ertönte und erst nach einer kleinen Wasserschlacht wurde der Staudamm weitergebaut.

Am Ende der Gruppenstunde hatten die Kinder sich ein kleines “Schwimmbad” angestaut: Fürs erste Bad war es leider doch noch zu kühl, aber vielleicht klappt es, wenn der Sommer endlich richtig ankommt!

Der Schatz im Römerturm

Die Kiste mit dem Schatz

Zwei Wochen war es her, dass unsere Pfadfindergruppe „Silberlöwe“ eine alte Botschaft gefunden hatte: Ein Schatz sei in Langensteinbach versteckt! Viele Rätsel hatten wir schon gelöst; der letzte Hinweis führte uns letzten Freitag zur St. Barbara-Ruine. An einer besonderen Stelle sei ein Stein verbaut, auf dem eine Lilie eingraviert sei!
Aufmerksam durchsuchten wir also die großen Sandsteinwände. Einige Kinder hatten sogar Taschenlampen dabei, so dass wir auch in die finsteren und vergitterten Säle hineinschauen konnten.

Und tatsächlich: Nach einiger Suche fanden wir den Stein unter der tiefen Decke eines Seitengangs. Er war so gut versteckt, dass niemand ihn in all den Jahren bemerkt hatte…

Hinter dem alten Stein war dann auch der letzte Hinweis versteckt. Auf einem vergilbten und halb vermoderten Zettel stand eine Schrift, die wir erst nach mehreren Versuchen mit vereinten Kräften entziffern konnten: „Schaut in Richtung Südosten – dort ist der Schatz versteckt!“

Doch wo war nun Südosten?

Junge mit Kompass

Südosten mit dem Kompass bestimmen.

Glücklicherweise waren wir gut ausgerüstet und hatten unsere Kompasse dabei. „Lasst uns am besten auf den Turm gehen“, meinte Leon, „dort haben wir die beste Aussicht!“ Nach einem kurzen Aufstieg waren wir alle oben und konnten bis weit in den Ort hineinblicken. Dort sahen wir in Richtung Südost ein altes Gemäuer, den Römerturm. Sofort war uns allen klar: „Dort muss der Schatz versteckt sein!“

Wir verließen schnell die St. Barbara und suchten am nahe gelegenen Römerturm. Nach einer Weile entdeckte Hannah einen alten Stein mit seltsamen Schriftzeichen. Sofort war uns klar, dass dieser Stein nicht hierher passte. Einige versuchten ihn anzuheben, doch er war zu schwer. Nur mit vereinten Kräften konnten wir den Stein wegbewegen. Und dann funkelten alle Augen: Darunter war eine alte Kiste, gefüllt mit Edelsteinen, alten Münzen und vielem mehr! Soviel glänzendes Metall hatte bisher noch niemand von uns gesehen. So freuten wir uns alle über den gefundenen Schatz und gingen überglücklich nach Hause. Welches Abenteuer uns als nächstes erwartet?

Hockeyturnier der Sippen

Für unsere Meutenhelfer war es ein intensives Wochenende: erst das Wölflingslager und im Anschluss das Hockeyturnier, bei dem fünf Mannschaften aus Buchen, Unterscheidental und Walldürn um den goldenen Wanderpokal kämpften. In den ersten Begegnungen wurde sich noch vorsichtig an den Gegner herangetastet oder mit dem eigenen Positionsspiel experimentiert, bis sich die Mannschaften warm gespielt hatten und das Turnier in seine heiße Phase überging.

Im vierten Spiel dann der Überraschungssieg des Tages: die bis dahin erfolglosen Delphine schlugen die bis dahin ungeschlagenen Wanderfalken mit 10:4 und bewiesen mal wieder, dass sich durchhalten lohnt: das gute Torverhältnis sicherte ihnen den Einzug ins furiose kleine Finale, das sie am Ende auf dem dritten Platz verließen.

Auch das Spiel um Platz 1 war an Spannung kaum zu überbieten. Die in der Vorrunde unbezwungenen Luchse II lagen schon bald 0:1 hinter den Wanderfalken zurück, bis ihnen der Ausgleich gelang. Ein zweites Mal rissen die Walldürner die Führung an sich, dann der Ausgleichstreffer der Buchener zum 2:2, nur um Sekunden später wieder 2:3 hinten zu liegen. Gegen Ende drehte sich das Spiel aber deutlich, sodass die Luchse II nach ihrem Sieg (11:6) den Wanderpokal für sich in Anspruch nehmen durften.

Den Schlusspunkt des Turniers bildete das große Abschlussspiel, zu dem noch einmal letzte Kräfte mobilisiert wurden. Die brauchte man auch, waren doch drei Bälle gleichzeitig im Spiel. Mit einem knappen Unentschieden ging dann auch das letzet Spiel des Tages zu Ende.

Der Pokal verbleibt jetzt ein Jahr bei der Buchener Mannschaft, bis im nächsten Jahr alle Mannschaften wieder die Chance haben, ihn den Titelverteidigern abzuluchsen – im wahrsten Sinne