Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Altersstufen

Winterlager der Meuten vom Stamm Cherusker

Gemeinsam verbrachten alle Meuten unseres Stammes Cherusker am Ende der Faschingsferien ihr diesjähriges Winterlager. Das Lager war der Höhepunkt des letzten halben Jahres, in dem die Kinder Abenteuer als Wikinger erlebten. Im Vordergrund stand dabei das Leben von Leif Eriksson, der um das Jahr 1000 die Überfahrt in das bis dato noch unbekannte Amerika wagte. Die Kinder lernten dabei das Leben auf dem Land und auf den Schiffen kennen, übten Seemannsknoten und fanden heraus, wie man sich auf See mit und ohne Kompass orientieren konnte. Spannende Gefahren zu Land und auf See – Stürme, Schiffsbrüche und das Aufeinandertreffen mit wilden Tieren brachten dabei viel Kurzweil.

Nachdem die Überfahrt von Grönland über das felsige „Heluland“, das dicht bewaldete „Markland“ zu dem fruchtbaren „Vinland“ – so die von den Wikingern vergebenen Namen – geglückt war, wurde auf dem Winterlager das neu entdeckte Land erkundet und die ersten Siedlungen im Wald mit selbst gebastelten Hütten gegründet. Den Abschluß bildete ein großes Fest im Wikingerdorf!

Neben den Abenteuern als Wikinger war auch das Geschick beim Basteln gefragt. Einige bastelten sich ein eigenes Rennauto aus Holz. Nachdem die Autos fertig waren, wurde natürlich ein großes Wettrennen veranstaltet.

Winterlager der Meuten vom Stamm Wapiti

Wo liegt Vinland?

Diese Frage können die Mädchen und Jungen beantworten, die am gemeinsamen Winterlager im Odenwald teilgenommen haben. Als Wikinger erlebten die Kinder nämlich die Abenteuer des Leif Eriksson, der nach langer entbehrlicher Seefahrt von Grönland aus nach Westen gefahren war. Hier kam endlich Land in Sicht, und hier wollten die Wikinger ihre neue Siedlung errichten. Das entdeckte Land ist heute als Amerika bekannt und wurde um das Jahr 1000 von Leif Eriksson entdeckt.  Nur wo war der beste Platz? Gibt es noch andere Bewohner oder gar wilde, gefährliche Tiere?

Bauen der Unterkünfte

All das galt es herauszufinden. Hierzu untersuchten die Kinder Spuren, bauten Behelfsunterkünfte und Brücken oder begegneten auf ihren Streifzügen plötzlich den durch ältere Pfadfinder dargestellten Ureinwohnern des Landes. Eine Verständigung gelang schießlich mit Zeichensprache und mit Händen und Füßen. Und so gab der Indianer – denn als solcher war er aufgrund von Wams und Federschmuck leicht zu erkennen – Felle für die von unseren Wikingern mitgebrachten Edel- und Bernsteine. So lernten die Kinder spielerisch die inzwischen durch Ausgrabungen gesicherte Tatsache, daß bereits lange vor Kolumbus Europäer in Nordamerika Fuß gefaßt und dort zeitweilig gesiedelt hatten.

Großes Handballturnier im Sommer

Wie in den vergangenen Jahren soll im Frühsommer dieses Jahres ein Sportturnier des Pfadfinderbund Süd stattfinden. In allen Altersstufen treten hierbei die Mannschaften aus den verschiedenen Gruppen im Handball gegeneinander an. Aus diesem Grund treffen sich einige Mädchen und Jungen jetzt mit Mitgliedern anderer Gruppen zum Training der Wölflingsmannschaften, während sich die sportbegeisterten Zwölf- bis Fünfzehnjährigen sich an den Mannschaften der Pfadfinderstufe beteiligen.

Das Einüben von Ausdauer, Wurfgeschick, Taktik und gemeinsamem Zusammenspiel wird also in den kommenden Wochen das Training begleiten; die Versierteren üben bald das Dribbeln und das gezielte Aufsetzen des Balles beim Torschuß. Und am meisten Freude bereitet das Training selbstverständlich, wenn es gleich im Spiel stattfindet.