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Jahresaktion „Briefmarken für Bethel“ nimmt Schwung auf

Aktion Briefmarken für Bethel

Die Unterstützung hält an – inzwischen haben uns von Loffenau bis Grünwettersbach, vor allem aber natürlich aus Bad Herrenalb, weitere Briefmarkenspenden erreicht, sogar ganze Briefmarkenalben wurden abgegeben. Damit scheint unser Ziel, bis Jahresende einen ganzen Umzugskarton Briefmarken für die Behindertenwerkstätten der Bodelschwinghschen Stiftung in Bethel zu sammeln, erreichbar! Wir möchten uns daher sehr herzlich bei allen Unterstützern bedanken!

Wer also Briefmarken in jeder Form – abgelöst, mit Papier, alte Sammlungen – besitzt und sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sie das ganze Jahr an der OMV Tankstelle Inh. Sabine Pfeiffer, in der Tourist-Info der Stadt oder im evangelischen Pfarrbüro abgeben. Auf Wunsch werden Briefmarken auch gerne abgeholt; Sie dürfen sich gerne auch gerne das unten stehende Kontaktformular verwenden! Wer unsere Mitglieder kennt, darf sie auch gerne an die Kinder weitergeben – denn für fleißige Sammler in unseren Reihen haben wir auch kleine Belohnungen vorgesehen: Aufkleber, aber auch Pfadfinderbriefmarken und Buchpreise…

In der vergangenen Gruppenstunde haben wir die Briefmarken einmal gesichtet: Motive, Länderbezeichnungen und auch das zu Teilen geschichtliche Alter gaben genug zu entdecken. „Wo ist Paraguay?“ und „wieviel ist diese 1000er Briefmarke wert?“ waren nur einige der Fragen, die sich gestellt haben. Zwei Ersttagsbriefe konnten wir entdecken, auch einige Blöcke und unfrankierte Briefmarken waren dabei…

Kontakt zur Briefmarkenaktion

Winterlager der Meuten vom Stamm Cherusker

Gemeinsam verbrachten alle Meuten unseres Stammes Cherusker am Ende der Faschingsferien ihr diesjähriges Winterlager. Das Lager war der Höhepunkt des letzten halben Jahres, in dem die Kinder Abenteuer als Wikinger erlebten. Im Vordergrund stand dabei das Leben von Leif Eriksson, der um das Jahr 1000 die Überfahrt in das bis dato noch unbekannte Amerika wagte. Die Kinder lernten dabei das Leben auf dem Land und auf den Schiffen kennen, übten Seemannsknoten und fanden heraus, wie man sich auf See mit und ohne Kompass orientieren konnte. Spannende Gefahren zu Land und auf See – Stürme, Schiffsbrüche und das Aufeinandertreffen mit wilden Tieren brachten dabei viel Kurzweil.

Nachdem die Überfahrt von Grönland über das felsige „Heluland“, das dicht bewaldete „Markland“ zu dem fruchtbaren „Vinland“ – so die von den Wikingern vergebenen Namen – geglückt war, wurde auf dem Winterlager das neu entdeckte Land erkundet und die ersten Siedlungen im Wald mit selbst gebastelten Hütten gegründet. Den Abschluß bildete ein großes Fest im Wikingerdorf!

Neben den Abenteuern als Wikinger war auch das Geschick beim Basteln gefragt. Einige bastelten sich ein eigenes Rennauto aus Holz. Nachdem die Autos fertig waren, wurde natürlich ein großes Wettrennen veranstaltet.

Winterlager der Meuten vom Stamm Wapiti

Wo liegt Vinland?

Diese Frage können die Mädchen und Jungen beantworten, die am gemeinsamen Winterlager im Odenwald teilgenommen haben. Als Wikinger erlebten die Kinder nämlich die Abenteuer des Leif Eriksson, der nach langer entbehrlicher Seefahrt von Grönland aus nach Westen gefahren war. Hier kam endlich Land in Sicht, und hier wollten die Wikinger ihre neue Siedlung errichten. Das entdeckte Land ist heute als Amerika bekannt und wurde um das Jahr 1000 von Leif Eriksson entdeckt.  Nur wo war der beste Platz? Gibt es noch andere Bewohner oder gar wilde, gefährliche Tiere?

Bauen der Unterkünfte

All das galt es herauszufinden. Hierzu untersuchten die Kinder Spuren, bauten Behelfsunterkünfte und Brücken oder begegneten auf ihren Streifzügen plötzlich den durch ältere Pfadfinder dargestellten Ureinwohnern des Landes. Eine Verständigung gelang schießlich mit Zeichensprache und mit Händen und Füßen. Und so gab der Indianer – denn als solcher war er aufgrund von Wams und Federschmuck leicht zu erkennen – Felle für die von unseren Wikingern mitgebrachten Edel- und Bernsteine. So lernten die Kinder spielerisch die inzwischen durch Ausgrabungen gesicherte Tatsache, daß bereits lange vor Kolumbus Europäer in Nordamerika Fuß gefaßt und dort zeitweilig gesiedelt hatten.