Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Bad-Liebenzell

Mit den Wikingern viele Abenteuer erleben

Die Mädchen und Jungen unserer Meuten erleben derzeit ihre Abenteuer in der Welt der Wikinger. Zunächst lernten die Kinder die Kultur und Lebensweise dieses Nordvolkes kennen: Seefahrt, Schriftzeichen, Haus- und Ackerbau sowie den Handel in der Ostsee. Auf den Lagern kamen besondere Abenteuer hinzu: Es galt, in der Walroßjagd seinen Mut zu beweisen, den Weg in fremde Länder zu finden, mit Karte und Kompaß zu navigieren und sich durch schwere Unwetter zu kämpfen.

Wikinger in voller Ausrüstung

Auf nach Vinland!

Seit wenigen Wochen sind unsere Meuten nun mit ihrem Drachenschiff nach Westen unterwegs. Sie wollen über Island und Grönland segeln und ihre spannende Überseefahrt in einem neu von Leif Erikson entdecktem Land beenden: Vinland!; Einige der Wikingerschiffe haben die Vulkane auf Island bereits hinter sich gelassen und steuern nun Grönland an, wo sie neue Nahrungsmittel an Bord nehmen wollen. Andere Boote kämpften sich auf ihrer letzten Gruppenstunde noch durch Nebel und Stum. Wann sie die abenteuerliche Reise beenden werden, ist noch ungewiß – bestimmt warten in Vinland aber noch weitere Abenteuer auf sie!

Winterlager der Pfadfinder vom Stamm Wapiti

In der ersten Januarwoche trafen sich die Sippen vom Stamm Wapiti mit zahlreichen anderen Pfadfindergruppen, um gemeinsam das Winterlager in Büchenbronn zu verbringen.

Gleich am ersten Lagertag ging es zum großen Geländespiel. Das Spielgebiet bestand aus vier Gebieten mit mehreren Fahnen, die jeweils von einer Mannschaft verteidigt wurden. Ziel war es, zum Schluß möglichst viele Fahnen im eigenen Besitz zu haben. Dazu versuchten die Mädchen und Jungen, quer durch das gegnerische Spielfeld zu einer fremden Fahne zu gelangen, ohne dabei abgemacht zu werden, und den ebenso langen Rückweg in das eigene Spielfeld in gleicher Weise zu meistern. So konnten die Kinder ihren Mut beweisen, denn es war nicht immer ganz einfach, an den Verteidigern der gegnerischen Mannschaft vorbeizukommen.

Seifenkistenrennen

Nachdem einige Pfadfindergruppen bereits ein Vierteljahr lang an ihren

Seifenkiste auf schneeglatter Fahrbahn

Seifenkisten gebaut hatten, konnten sie auf dem Lager das Fahrwerk montieren und die Rennautos fertigstellen. Mit großer Spannung schoben die Mädchen und Jungen die Fahrzeuge nun zur Jungfernfahrt zum

nächstliegenden Hang. Dort gewannen die Kisten durch das Gefälle der Strecke schnell an Fahrt. Das Ganze bot einen lustigen Anblick, wie die bunten Wägelchen durch die Schneelandschaft brausten. Ob alleine oder zu zweit, es hieß immer: Volle Fahrt voraus! Nachdem alle vergnügt hinuntergefahren waren, wurden die Kisten wieder den Berg hinaufgeschoben und dann ging es ab ins Warme.

Auf der Suche nach Geheimdokumenten

Die Sippe Turmfalke und einige weitere hatten sich in mehrere Mannschaften aufgeteilt, die das Ziel hatten, Geheiminformationen zu besorgen. Dazu verfolgten sie Verdächtige, knackten verschlüsselte Nachrichten oder lasen gemorste Nachrichten mit. Auch konnten die Kinder verschiedene Aufgaben erfüllen, um damit Spielgeld zu bekommen, für das sie wiederum Tips zur Entzifferung der Nachrichten erwarben. Besonders Handelstüchtige kamen dabei auf die Idee, ihre eigenen Kenntnisse an gegnerische Mannschaften weiter zu verkaufen.

Auf den Spuren von Harald Blauzahn und Leif Eriksson

Unsere Wölflinge spielen zur Zeit das Leben der Wikinger nach. In ihrer Phantasie befinden sich die Kinder im kalten Skandinavien rund tausend Jahre vor unserer Zeit und lernen das damalige Leben kennen. Handwerk, Viehzucht und Ackerbau erfahren die Kinder spielerisch. Die Phantasie ermöglicht dabei einen Besuch beim Gerber, bei dem man die frisch abgezogenen Ziegenfelle verarbeiten lassen kann, genauso wie beim Schmied, den die Kinder in Bildern, Geschichten, Gedichten und Spielen bei seiner Arbeit kennenlernen.

Auf dem Herbstlager, einem gemeinsam verbrachten Wochenende im Grunbacher Pfadfinderheim, durften unsere jungen Wikinger nun den Markt von Haithabu aufsuchen. Für den im Ostseeraum früher tatsächlich gefundenen Bernstein – bei uns in Form kleiner Kunststoffperlen – konnten sie manches erhandeln, was die weit her gereisten Händler dabei hatten. Natürlich brauchen Wikinger auch Waffen und Schiffe, und so konnten sich die einen auf dem Lager ihre Streitäxte oder Schwerter basteln, während die anderen mit der Laubsäge und Leim ganze Modellschiffe erbauten.

Die kommenden Wochen werden uns nach Wikingerart spielerisch nun eher aufs Meer hinausführen. Segel setzen mit den neu gelernten Knoten, auf gedachten Rahen herumklettern und vieles mehr kann man schließlich auch auf dem Spielplatz oder im Wald. Da werden Fahrten an die westeuropäischen Küsten sicher ebenso dazugehören wie die weiten Reisen durch Sturm und Nebel nach Westen.