Pfadfinder / Sippen

Pfadfinder erstmals beim Dorffest in Oberweier

“Herbei, wer am großen Ritterturnier teilnehmen möchte!” So hieß es am am Dorffest der Oberweirer Vereine. Bei strahlendem Sonnenschein probierten die Kinder ihre Künste im Lanzenstechen mit Steckenpferd, Zielwerfen auf die feindliche Ritterburg oder beim Fackellauf durch die Hindernisse des Geheimgangs.

Achtung, gleich fliegt die Rakete los...

Achtung, gleich fliegt die Rakete los…

...paffff!...

…paffff!…

"Uiihh, fliegt die hoch!"

“Uiihh, fliegt die hoch!”

Wer nun die Turnierdisziplinen gemeistert und ordentlich geschwitzt hatte, durfte sein Glück beim Abschießen der Luftdruck-Flaschenrakete versuchen. Haushohe Schüsse gelangen und herrlich erfrischend war es, hierbei einige Spritzer Wasser abzubekommen. Zu guter Letzt konnten sich die Kinder am Schokoladenkatapult eine Stärkung verdienen und den Basteltisch besuchen. Hier entstanden mit viel Sorgfalt lustige Ritter- oder Prinzessinnenfiguren.

Ein Höhepunkt des Oberweirer Dorffestes war der Marathon als Spendenlauf für das Fischerdorf Mankoadze in Ghana. Hier beteiligten sich auch unsere Pfadfinder – große und kleine – voller Eifer.

Am Abend wurde mit großer Spannung die Siegerehrung für das Ritterturnier erwartet. Leuchtenden Auges nahmen die Kinder ihre wohlverdienten Preise und Urkunden entgegen, denn jeder wurde für seine Mühen zumindest mit einem Trostpreis bedacht.

„ Nächstes Jahr sind wir wieder dabei beim Dorffest in Oberweier, nicht wahr?“ – „Ja, klar doch!“ – So der Nachklang zum Fest in der Gruppenstunde der Oberweirer Meute Steinmarder.

Ein Ausflug mit kniffligen Aufgaben

Auf das Zeltlager einiger Ettlinger Gruppen wollte auch die Bruchhausener Sippe Langobarden zu Besuch kommen, damit sich vor allem die ganz neuen Jungen und Mädchen für einen Nachmittag das Lager kennenlernen konnten. Als die Pfadfinder am Samstag auf der Wiese ankamen, waren schon sämtliche Zelte und Feuerstellen errichtet worden, da die anderen hier ja auch schon eine Nacht geschlafen hatten.

Der Wassertransport ist in vollem Gange. Im Hintergrund ist das Lager zu sehen.

Der Wassertransport ist in vollem Gange. Im Hintergrund ist das Lager zu sehen.

Hier fließt viel klares Wasser!

Hier fließt viel klares Wasser!

So bleibt mehr Wasser im Stoff!

So bleibt mehr Wasser im Stoff!

Diese Wasserrinne ergab die meisten Punkte.

Diese Wasserrinne ergab die meisten Punkte.

Bald begann das große Wettspiel, in dem elf Mannschaften gegeneinander antraten. Jede Aufgabe brachte desto mehr Punkte, je besser oder schneller eine Gruppe sie löste. Zuerst hatten die Pfadfinder 15 Minuten Zeit, so viel Wasser wie möglich in einen Eimer auf dem Lagerplatz zu bringen. Dafür durften aber weder Töpfe noch Schüsseln oder Eimer verwandt werden – nur was man dabei hatte oder in der Gegend fand. So kramten die Jungen und Mädchen irgendwoher Plastiktüten, Regenponchos, deren Kapuzen zugeknotet wurden, und sogar Gummistiefel hervor, in denen sie das Wasser aus einem nahegelegenen Bach transportierten. Die Regensachen wurden ja zum Glück an diesem Wochenende eh nicht benötigt. Und manche behalfen sich mit Stofftüchern, die sie naß machten und im Lager wieder auswrangen. Die Besten hatten zuletzt über vier Liter pro Mann zusammen.
Bei einer Pantomime war das schauspielerische Talent der Pfadfinder gefragt. Und in einer weiteren Aufgabe bauten die Teilnehmer eine Wasserleitung. Die meisten dieser Bauten erinnerten an alte Goldgräber-Wasserleitungen, jedoch waren sie zumeist aus großen Rindestücken gebaut, die sich überlappten und so eine dichte Rinne ergaben.

Hmmm, das wird schmecken.

Hmmm, das wird schmecken.

Mit einer stimmungsvollen Singerunde klingt der Tag aus.

Mit einer stimmungsvollen Singerunde klingt der Tag aus.

Am Abend wurden im Lager die Feuer entzündet, der Brotteig gemischt und Speck angebraten. Bald saßen die einzelnen Gruppen um ihr Lagerfeuer und buken ihr Stockbrot – Hunger hatten sie nach dem anstrengenden Spiel schließlich alle. So klang der Abend mit einer gemütlichen Singerunde aus, und die Bruchhausener Pfadfinder mußten sich schon wieder auf den Heimweg machen. „Auf das nächste richtige Lager komme ich bestimmt mit!“ sagten die Jüngsten einstimmig, die erst seit kurzem zur Gruppe gehörten.

FN-Familientag in Walldürn

Am Freitag fand in Walldürn der FN-Familientag statt. Diese Veranstaltung, die von der Stadt Walldürn in Kooperation mit den Fränkischen Nachrichten (FN) organisiert wurde, sollte ein besonderer Tag für Walldürner Familien und Kinder werden.
Zusammen mit vielen anderen Walldürner Vereinen und Organisationen hatten sich auch die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg bereiterklärt, an diesem Tag dabei zu sein.
Schon morgens begannen die Verantwortlichen mit dem Aufbau der Spielstrasse „Rund um die Ritterburg“, so dass zum Start der Veranstaltung am frühen Nachmittag alles fertig vorbereitet war.
So hatten viele Kinder Spaß an den Spielstionen, die von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern der Walldürner Sippe Leopard durchgeführt wurden. Da galt es, sich im Lanzenstechen zu üben, mit der Feuerspritze einen „Burgbrand“ zu löschen, ein Ritter-Memory zu lösen und von einem „Burgturm“ über eine Rinne Bälle in Eimer zu lenken…

Der FN Familientag Turm

Der FN Familientag Turm

Kinder beim Lanzenstechen

Kinder beim Lanzenstechen

Im Zelt nebenan nutzten viele Kinder die Möglichkeit, unter Anleitung und Unterstützung durch erfahrene Pfadfinder und Gruppenleiter ein kleines, funktionierendes Katapult aus Holz zu basteln. Die Pfadfinder hatten vorbereitete Materialsätze mitgebracht, die Kinder konnten noch Rundstäbe auf die richtige Länge zusägen, die Bauteile schleifen und anschließend sorgfältig zusammenbauen. Gar nicht so einfach, alles passend zu verleimen – zum Glück waren immer helfende Hände in der Nähe…
Zum Schluss noch ein Flaschendeckel aufgeschraubt und die Spanngummis angebracht – fertig. So konnten die Kinder nach „getaner Arbeit“ ein kleines funktionstüchtiges Modell-Katapult mit nach Hause nehmen.

Katapult bauen

Katapult bauen

Auch für die Coupon-Aktion der FN hatten die Pfadfinder Werbung gemacht und konnten eine ganze Reihe von gesammelten Coupons in die bereitgestellte Sammelbox werfen.
Schlussendlich kamen ja auch genug gesammelte Coupons zusammen, so dass der Stadt Walldürn nun Spielgeräte im Wert von 3500 € zur Verfügung gestellt werden. Der Nachmittag verging wie im Flug und war für die teilnehmenden Kinder sicher ein tolles Erlebnis.

Es ist geschafft - Die Stadt Walldürn erhält einen Gutschein für Spielgeräte!!!

Es ist geschafft – Die Stadt Walldürn erhält einen Gutschein für Spielgeräte!!!