Grunbach

Herbstlager der Pfadfindersippen

Vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht wurden unsere Pfadfindersippen auf ihrem Herbstlager in Grunbach. Der Stimmung konnte dies nur zuträglich sein: Begeistert nutzten die Jugendlichen die im Herbst seltene Möglichkeit, sich mit Schneeballschlachten und Tütenrutschen im frischen Schnee zu vergnügen.

Aber auch das übrige Programm mit Basteln und Spielen kam nicht zu kurz. Nachdem am Sonntag der Schneefall vorüber war, konnten die Mädchen und Jungen die am Freitag gebastelten Drachen sogar noch steigen lassen.

Flugwettbewerb

Der Samstag wurde anderen Flugobjekten gewidmet: Das große Organisationsspiel, bei dem über 15 Mannschaften teilnahmen, war diesmal ein Flugwettbewerb. Für die unterschiedlichen Disziplinen Zielwurf, Weitwurf und Zeitflug sollte ein entsprechender Papierflieger gebaut werden. Dazu mussten die Jugendlichen zunächst verschiedene Aufgaben lösen, um die Materialien für den Bau sowie eine „Startlizenz“ zu erhalten.

Mit Feuereifer knobelten die Pfadfinder, um durch Lösen einiger Rätsel den Weg zum Flugplatz zu finden. Indem sie Fragen aus den Bereichen Naturkunde oder Geographie beantworteten, konnten sie Bastelanleitungen und Material für die Flieger erwerben. Bei anderen Aufgaben war Kreativität gefragt: So verkleideten die Jugendlichen ein Mannschaftmitglied als Pirat oder bastelten mit großer Sorgfalt Kastanientiere und Papierdrachen, um so eine Herbstdekoration zu gestalten.

Wer bastelt die schönsten Kastanientiere?

Einige Mannschaften hatten alles im Eiltempo erledigt und konnten so vor dem eigentlichen Wettbewerb eine ganze Reihe von Übungsflügen absolvieren. Die Begeisterung der Pfadfinder war groß, als sie die Flugweite der verschiedenen Modelle miteinander verglichen und mit Stoppuhren die Zeitflugeigenschaften ihrer Papierflieger testeten. Im ganzen Pfadfinderheim flogen kreuz und quer die unterschiedlichsten Flieger, und jede Mannschaft versuchte, das optimale Modell herauszufinden.

Schließlich trafen sich zur vereinbarten Zeit alle am Flugplatz, und der Wettbewerb konnte beginnen. Schnell zeigte sich, dass nicht jeder Flieger, der für einen Ziel- oder Weitwurf geeignet ist, auch ein guter Segler ist und möglichst lange in der Luft bleiben kann. Großen Applaus gab es von allen für einen Flieger, der einen Weitflugrekord aufstellte, mit dem er alle Konkurrenten weit hinter sich ließ.

 

Abends ließen die Jugendlichen gemeinsam den Tag mit Spielen und einer anschließenden Singerunde ausklingen.

Auf dem Basar von Bagdad

Zu einer Wochenendfreizeit trafen sich einige Gruppen am Grunbacher Pfadfinderheim, um im Spiel Abenteuer auf Marco Polos Spuren zu erleben.

Kaum angekommen erfuhren die Mädchen und Jungen, daß ein Dieb auf dem Basar in Bagdad gerade sein Unwesen trieb. Schon am nächsten Tag konnten sie diesen jedoch überführen und vor den “Kadi” bringen.

Nun stand dem zweiten Höhepunkt des Lagers nichts mehr im Weg: dem Besuch des Basars! Hier wurde dann nach Herzenslust gefeilscht und gehandelt. Jedes Kind hatte seine vorher im spielerischen Handel erworbenen „Edelsteine“ mitgebracht, die es gegen wunderschöne Muscheln, kleinen Zierat,  bunt gefärbte Schafwolle, Notizblöckchen und Stifte, Kerzen oder vieles andere mehr eintauschen konnte.

Auf dem Basar.

Stolz und zufrieden zogen die Kinder vom Basar zurück zum Pfadfinderheim, wo der Tag mit einer vergnüglichen Spielerunde und anschließendem gemeinsamen Singen ausklang.

Turnier und Mai-Fest bei den Galliern

Vorbereitungen zum großen gallischen Turnier

Die Kinder freuen sich über die schön geschmückten Fenster

Die Großen helfen den Kleinen

Wie alle Meuten des Pfadfinderbundes-Süd erleben die Meuten Igel aus Bad-Wildbad und Dachs aus Grunbach des Stammes Wapiti gerade spielerisch die Zeit der Gallier. Ein großes Turnier war angekündigt worden, und zu diesem Anlaß wurde das Pfadfinderheim festlich geschmückt. Die Mädchen und Jungen bastelten z.B. Blumen, Schmetterlinge und Wolken aus Papier, um damit die Fenster ihres Pfadfinderheimes zu schmücken.

 

 

 

Jeder trägt seinen Speer mit sich

In den Gruppenstunden zuvor hatten sie bereits den Schmied und sein Handwerk kennengelernt. In vielen Spielen hatten sie ihm geholfen, den Rennofen zu bestücken und in der Schmiede das Feuer anzufachen. „Dafür bekommt nun jeder von euch eine geschmiedete Speerspitze von mir“, sagte darauf der Schmied und überreichte jedem eine Speerspitze aus Sperrholz. Daraus bastelte sich jedes Kind einen eigenen Speer.

Der Druide eröffnet das Turnier

 

 

 

 

 

Die Fässer sind sehr widerspenstig

Endlich war die Zeit gekommen, um zum großen Turnierplatz zu laufen. Jeder trug stolz seinen Speer und war voller Spannung, welche Aufgaben dieses Mal gestellt werden würden. Vier Gruppen der Wölflingsstufe  (die Meuten Igel, Dachs, Biber und Buntspecht) nahmen an den Wettkämpfen teil, in denen die jungen „Gallierkrieger“ ihre Kraft und ihr Geschick unter Beweis stellen konnten. „Auf an den Start, der Wettbewerb beginnt!“, eröffnete ein Druide  feierlich die Wettkämpfe. Während beim Seilziehen die Manneskraft gefragt war, erforderte das Zielwerfen mit den Speeren viel Geschicklichkeit. Beim Faßrollen bestand die Herausforderung darin, das eigenwillige Fass auf der Strecke zu halten. Die Spannung war immer groß, wenn der Druide den Sieger einer jeden Runde verkündete.

Jeder wurde von seiner Mannschaft kräftig angefeuert

Jeder muß mit anpacken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem alle gestellten Aufgaben im Wettstreit erledigt waren, freuten sich die Kinder auf die wohlverdienten Würstchen am Lagerfeuer – was für ein Festmahl. Zwar wurde dieses durch einen kräftigen Regenguß begleitet, doch änderte das nichts an der guten Laune der Kinder. So wurde der letzte Lagerabend im frühlingshaft geschmückten Vereinsheim „Blume“ gefeiert.