Stämme

Kutscherfest 2015 in Oberweier

Wie jedes Jahr beteiligte sich der Pfadfinderbund Süd mit Spielstationen am Fahrerfest der „Kutscherfreunde Oberweier“. Die verschiedenen Kutscher- und Reitvereine boten ein sehr abwechslungsreiches Programm dar. Es gab Wettkämpfe, Hindernisreiten und sogar Voltegieren – hier turnen die Reiter auf dem Pferd. Sehr beeindruckend vor allem für die Kinder war ein römischer Streitwagen mit einem als Centurio verkleideten Fahrer, der über die Wiese dahinsauste.

Wir dürfen auf der Kutsche mitfahren

Wir dürfen auf der Kutsche mitfahren

Ein tolles Erlebnis, auf einem Pferd reiten zu dürfen

Ein tolles Erlebnis, auf einem Pferd reiten zu dürfen

Die jüngeren Pfadfinder, die den ganzen Tag über die Spielstationen betreut hatten, durften am Ende selber noch mit der Kutsche fahren und auf den Ponys und Pferden reiten. Hierfür und für die hervorragende Organisation bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Schneider und den Kutscherfreunden.

Pfadfinder-Besuch aus Frankreich

Die Pfadfinderbewegung ist über die ganze Welt verbreitet. Mit wenigen Ausnahmen gibt es in jedem Land der Erde Pfadfinder. Diese weltweite Bruderschaft ist durch ihre gleichen Grundlagen, die der Gründer Baden-Powell einst festlegte, miteinander verbunden.
Nun war die Freude groß, als eine Gruppe Pfadfinder aus St. Maur, der französischen Partnerstadt Pforzheims, ihren Besuch ankündigte.

Nach dem ersten vorsichtigen Abtasten fielen die sprachlichen Barrieren zusehends durch die Aufgeschlossenheit beider Seiten und ließen Raum für einen schönen kulturellen Austausch.
Manch einer brachte sein erstes unsicheres „je m’appelle … “ über die Lippen und sah dabei ein, dass die Schulbildung doch einige Vorteile mit sich bringt.

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Da wurde mit Händen und Füßen, auf französisch, deutsch und englisch kommuniziert begleitet von fröhlichem Lachen. Es wurde gemeinsam gesungen und gespielt, und mit Bräuchen der einen wie der anderen Gruppe entstand ein deutsch-französisches Programm „à la bonne heure“. Selbstverständlich blieben auch Missverständnisse nicht aus und sorgten immer wieder für Erheiterung.

Die Zeit floss dahin; die Gäste machten Bekanntschaft mit dem nördlichen Schwarzwald und seinen Bewohnern, und manch neues Wort hatte sich seinen Platz im Wortschatz gesichert.
Und bald, ja bald kam der Abschied. Ein letztes „a bientôt“, „au revoir“, „bis bald“, „macht ‘s gut“ und ein allseits fröhliches Händeschütteln.

Alle waren sich einig, dass es ein baldiges Wiedersehen geben sollte. Schon im Winter wird eine Gruppe deutscher Pfadfinder nach St. Maur fahren und ein Wiedersehen feiern.

Grünwinkelfest in Langensteinbach

Pünktlich um 15:00 Uhr eröffneten die Musikanten des Musikvereins Lyra das Grünwinkelfest in der Speicherstraße in Langensteinbach und begleiteten den traditionellen Fassanstich durch Ortsvorsteherin Heike Günther mit dem Badner-Lied. Das Grünwinkelfest wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Vereine, welche durch Heike Günther wieder erfolgreich ins Leben gerufen wurde, und dem Ortschaftsrat Langensteinbach organisiert.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Die Pfadfinder beteiligten sich mit einer Spielstraße. Mit 10 Spielstationen war auch für die kleinen Besucher mit der „2. Karlsbader Spielolympiade“ etwas geboten: Besonders beliebt war das „Saloon Schießen“, bei dem es darum ging, mit Wasserpistolen möglichst viele Becher umzuschießen. Aber auch der „Zitterdraht“ war sehr beliebt, bei dem mit Geschick und ruhiger Hand einen Parkour zu bewältigen war, ohne den „Zitterdraht“ zu berühren.

Wir möchten uns für das schöne Straßenfest bei allen beteiligten Vereinen bedanken: die unkomplizierte Zusammenarbeit in der Vorbereitung und Organisation, sowie das gemeinsame Miteinander in der Durchführung ist nicht selbstverständlich und hat in besonderen Maße zu der tollen Stimmung beigetragen. Ausdrücklich möchten wir uns auch bei Frau Ortsvorsteherin Heike Günther bedanken, welche sich in besonderem Maße in die Organisation eingebracht hat und ohne deren Hilfe das Fest sicher nicht so einfach durchführbar gewesen wäre.