Wildenburg

Waldsäuberungsaktion in Walldürn

Wer das hier wohl hingeschmissen hat?

Wer das hier wohl hingeschmissen hat?

Am 22.02.1857 wurde der Gründer der Pfadfinderbewegung, der englische Lord Baden-Powell geboren. Über 150 Jahre später lebt seine Idee einer werteverpflichteten weltweiten Gemeinschaft noch immer weiter. In den Pfadfindergesetzen heißt es ja unter anderem: Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere. Er setzt sich also für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt und den Umweltschutz ein. Zudem forderte der Gründer der Pfadfinderbewegung in seinem letzten Brief an  die Pfadfinder diese dazu auf, die Welt ein kleines bischen besser zu hinterlassen, als man sie angetroffen hatte…
Am Samstag trafen sich daher die Walldürner Wölflinge und Pfadfinder um 09.00 Uhr am Pfadfinderheim zur ersten gemeinsamen Aktion im Jubiläumsjahr „50 Jahre Stamm Wildenburg“, zur diesjährigen Waldsäuberungsaktion.

Hier am Waldrand werfen so viele etwas weg

Hier am Waldrand werfen so viele etwas weg

Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Eimern und Müllsäcken machten sich die Kinder und Jugendlichen daran, die umliegenden Wälder von achtlos weggeworfenem Müll und Unrat zu befreien. Im Vorfeld der Aktion waren durch den Revierförster bereits besonders „lohnenswerte“ Gebiete bzw. Plätze angegeben, an denen dann auch besonders viel Müll zu finden war. Selbst unseren Jüngsten, den Wölflingen wurde klar, dass da verschiedene Mitmenschen überhaupt keine Achtung vor einer sauberen und lebenswerten Umwelt haben und ihren Abfall einfach fallen lassen, egal, wo sie gerade stehen. Besonders an den Straßenrändern, wo manche Autofahrer immer wieder ihren Müll einfach aus dem Fahrzeugfenster entsorgten, wurde dies deutlich. Und wo einer einmal den Anfang mit wild entsorgtem Müll macht, da stellt dann schnell der nächste seinen Abfall dann auch noch mit dazu…
So war der „Sammelerfolg“ dann auch beachtlich. Im Lauf des Vormittags wurden neben Autoreifen, unzähligen Glasflaschen, Möbelstücken, Eimern und Kanistern auch fast 15 Müllsäcke voll sonstigen Abfällen aus den Wäldern geholt.
Als kleines Dankeschön für das Engagement für eine saubere Umwelt gab es einen Schreibblock „50 Jahre Stamm Wildenburg“ für alle fleißigen Helferinnen und Helfer.
Treffen am Parkplatz

Treffen am Parkplatz

Im Gestrüpp verfängt sich der Müll und ist schwierig zu sammeln

Im Gestrüpp verfängt sich der Müll und ist schwierig zu sammeln

Ganze Berge türmten sich am Ende

Ganze Berge türmten sich am Ende

Die fleißigen Sammler freuen sich über das Ergebnis

Die fleißigen Sammler freuen sich über das Ergebnis

Waldsäuberungsaktion der Buchener Pfadfinder

Waldsäuberung Buchen

Am Samstag trafen sich einige der Wölflinge und Pfadfinder der Gruppen Waschbär, Luchs und Sioniwölfe, um das Waldgebiet vom Kleinen Roth in Richtung Waldschwimmbad von Müll und Unrat zu befreien und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Gleich zu Beginn drückte Revierförster Bernhard Linsler, auch im Namen der Stadt Buchen, der Gruppe  seinen Dank für die Bereitschaft aus, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, was in der heutigen Zeit nicht mehr so oft vorkäme.
Derart gelobt zogen die eifrigen Pfadfinder mit Eimern, Greifern und Mülltüten ausgerüstet los und hatten schon gleich am Parkplatz “Zum Kleinen Roth”  den ersten Sack gefüllt.  Die Pfadfinder staunten  dann nicht schlecht, als aus dem Wald alte Autoreifen, Blecheimer  und ganze Bündel “schnell ausgetragener” Prospekte auftauchten. Begeistert waren die Kinder und Jugendlichen bei der Sache, so dass sich manches Wettrennen um eine alte Tüte oder Glasflasche entwickelte.  Nebenbei füllten sich dabei im Lauf des Vormittags 12 Müllsäcke mit Unrat, der anschließend durch den Buchener Forst  abgeholt und entsorgt wurde.

Nistkastenpflege 2013

Nistkästen 4Im Rahmen der Teilnahme am Nachhaltigkeitswettbewerb der Drogeriekette DM im Jahr 2011 hatten die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg Nistkästen gebaut und im Wald um das Walldürner Pfadfinderheim auf der Heide aufgehängt. Vor der neuen Brutzeit stand jetzt die Überprüfung und Säuberung dieser Nistkästen an. Also trafen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Walldürner Sippe Leopard am Pfadfinderheim, um dann gemeinsam nach den Nistkästen zu sehen. Zufrieden stellten die Kinder fest, dass fast alle aufgehängten Nisthilfen „Bewohner“ gefunden hatten. Die Nutzung durch die gefiederten oder pelzigen Bewohner (Siebenschläfer?) war durchaus unterschiedlich: Natürlich kamen jede Menge Nester zum Vorschein. Ein Nistkasten war bis zum Einflugloch mit Sägespänen aufgefüllt, die Einfluglöcher anderer Kästen zum Teil mit Lehm verkleinert oder mit dem Schnabel erweitert. Auch ein Wespennest (zum Glück nicht mehr bewohnt!) war dabei…
Kleinere Reparaturen an den Vogelnistkästen wurden gleich vor Ort ausgeführt, die künstlichen Bruthöhlen gesäubert und so für das kommende Frühjahr „bezugsfertig“ gemacht. Jetzt kann der Frühling und die neue Brutsaison kommen.

 

 

Nistkästen 3 Nistkästen 2
Nistkästen 1