Herbstlager

Herbstlager der Waldbronner Pfadfinder

Schnee auf dem Herbstlager

Schnee auf dem Herbstlager

Unsere Gruppe aus Waldbronn traf sich in den Ferien mit vielen anderen Gruppen im Pfadfinderheim „Hirsch“ zum gemeinsamen Herbstlager. Als die Jugendlichen nach der ersten Übernachtung aufwachten, waren sie sehr überrascht: Draußen war alles tief verschneit. Schnee auf dem Herbstlager, das hatten sie noch nicht erlebt. So gingen sie natürlich gleich nach dem Frühstück zum Spielen in den Schnee.

 
Am Nachmittag stand ein Organisationsspiel auf dem Programm. Ziel war es, Papierflieger zu bauen, die möglichst weit, möglichst zielgenau oder möglichst lange fliegen sollten. Die Jungen und Mädchen durften die Flieger aber nicht einfach so bauen, sondern mußten sich das Material sowie die Bastelanleitungen erst besorgen, indem sie

Unser Pirat

Unser Pirat war nicht der größte, sicher aber der gefährlichste

Aufgaben lösten. Beispielsweise mußten sie einen aus der Gruppe mit den Sachen, die gerade da waren, als Pirat verkleiden – da war echte Kreativität gefragt. Oder sie mußten ihr Wissen in Baumkunde unter Beweis stellen oder drei Tiere aus Kastanien bauen.
Alle arbeiteten gut zusammen, die Aufgaben waren bald geschafft, und es kam zum großen Wettbewerb. Es gab viele unterschiedliche Flieger mit jeweils anderen Flugeigenschaften, dazu hatten die Pfadfinder einen großen Satz Anleitungen mit den verschiedensten Flugtypen erhalten. Es gab Flieger mit breiten Flügeln und hervorragenden Segeleigenschaften oder pfeilschnelle „Düsenjets“. Es wurde ein spannender Wettkampf, bei dem es schließlich durch Punktgleichheit drei erste Plätze gab, darunter auch die Sippe Vandale aus Karlsbad-Langensteinbach.

 
Hinterher kam es noch zu einer großen Schneeballschlacht, nach der sich jeder auf das warme Abendessen im Haus freute.
Leider war am nächsten Tag schon Abfahrtstag, und die Sachen wurden gepackt. Doch auch wenn dieses Lager von der Temperatur her gut ein Winterlager hätte sein können, freuen sich alle schon auf das (zum Glück etwas längere) Winterlager.

 

 

Unsere Kastanien-Tiere

Unsere Kastanien-Tiere

Herbstlager der Pfadfindersippen

Vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht wurden unsere Pfadfindersippen auf ihrem Herbstlager in Grunbach. Der Stimmung konnte dies nur zuträglich sein: Begeistert nutzten die Jugendlichen die im Herbst seltene Möglichkeit, sich mit Schneeballschlachten und Tütenrutschen im frischen Schnee zu vergnügen.

Aber auch das übrige Programm mit Basteln und Spielen kam nicht zu kurz. Nachdem am Sonntag der Schneefall vorüber war, konnten die Mädchen und Jungen die am Freitag gebastelten Drachen sogar noch steigen lassen.

Flugwettbewerb

Der Samstag wurde anderen Flugobjekten gewidmet: Das große Organisationsspiel, bei dem über 15 Mannschaften teilnahmen, war diesmal ein Flugwettbewerb. Für die unterschiedlichen Disziplinen Zielwurf, Weitwurf und Zeitflug sollte ein entsprechender Papierflieger gebaut werden. Dazu mussten die Jugendlichen zunächst verschiedene Aufgaben lösen, um die Materialien für den Bau sowie eine „Startlizenz“ zu erhalten.

Mit Feuereifer knobelten die Pfadfinder, um durch Lösen einiger Rätsel den Weg zum Flugplatz zu finden. Indem sie Fragen aus den Bereichen Naturkunde oder Geographie beantworteten, konnten sie Bastelanleitungen und Material für die Flieger erwerben. Bei anderen Aufgaben war Kreativität gefragt: So verkleideten die Jugendlichen ein Mannschaftmitglied als Pirat oder bastelten mit großer Sorgfalt Kastanientiere und Papierdrachen, um so eine Herbstdekoration zu gestalten.

Wer bastelt die schönsten Kastanientiere?

Einige Mannschaften hatten alles im Eiltempo erledigt und konnten so vor dem eigentlichen Wettbewerb eine ganze Reihe von Übungsflügen absolvieren. Die Begeisterung der Pfadfinder war groß, als sie die Flugweite der verschiedenen Modelle miteinander verglichen und mit Stoppuhren die Zeitflugeigenschaften ihrer Papierflieger testeten. Im ganzen Pfadfinderheim flogen kreuz und quer die unterschiedlichsten Flieger, und jede Mannschaft versuchte, das optimale Modell herauszufinden.

Schließlich trafen sich zur vereinbarten Zeit alle am Flugplatz, und der Wettbewerb konnte beginnen. Schnell zeigte sich, dass nicht jeder Flieger, der für einen Ziel- oder Weitwurf geeignet ist, auch ein guter Segler ist und möglichst lange in der Luft bleiben kann. Großen Applaus gab es von allen für einen Flieger, der einen Weitflugrekord aufstellte, mit dem er alle Konkurrenten weit hinter sich ließ.

 

Abends ließen die Jugendlichen gemeinsam den Tag mit Spielen und einer anschließenden Singerunde ausklingen.

Jagd auf Shir Khan

Kaum kann man das Fell sehen

Die Kinder der Meute Silberlöwe waren auf ihrem Herbstlager als Wölfe unterwegs. Im Spiel erlebten sie die berühmten Abenteuer aus dem “Dschungelbuch” mit Mowgli mit. Sie wollten in dieser Spielidee den gefährlichen Tiger Shir Khan jagen und aus dem Dschungel vertreiben.

Doch wo sollten sie nach dem Tiger suchen, der sich in letzter Zeit sehr versteckt hielt? Die Jungen und Mädchen begaben sich zur weisen Schlange Kaa, die immer einen Rat wußte. Bei ihr erfuhren die Wölfe, daß sie in das Waldstück nahe einer alten Burgruine gehen mußten. Dort lauschten sie und hörten ein kleines Vögelchen rufen – ein älterer Pfadfinder pfiff im Wald mit einer kleinen Pfeife, deren Ruf die Kinder folgten.

Bald fanden sie auch schon die ersten Abdrücke der großen Tatzen auf dem Waldboden und folgten dieser Spur. “Oh, da hinten sehe ich sein Fell!” rief eines der Kinder. So umzingelten die Wölfe den “Tiger” – der in ein schön präpariertes Fell gewickelt war – und griffen das scheinbar schlafende Tier an.

Der Tiger wird eingekreist…

…und der Kampf beginnt.

Mit lautem Geheul wurde Shir Khan unsanft aufgeweckt und mit einer brennenden Fackel erschreckt. Ein Wolf zündete dem Tiger den extra präparierten Schwanz an, worauf dieser jammernd die Flucht in eine andere Gegend ergriff. Stolz auf ihren gemeinsam errungenen Sieg, denn keiner der Wölfe hatte sich feige versteckt, zogen die Kinder zum Festmahl.

Da kommt schon die Fackel…

Mit brennendem Schwanz ergreift Shir Kahn die Flucht.