Pfadfinderbewegung

Elternnachmittag im Wimpinasaal

Am Sonntag, den 21.04.2013 führte der Pfadfinderstamm Wildenburg für die Eltern der Wölflinge und Pfadfinder einen Elternnachmittag durch.
Schon vor 15 Uhr waren die ersten Besucher da und der Saal füllte sich bald mehr und mehr.

Stammeschor des Stammes Wildenburg

Stammeschor des Stammes Wildenburg

Den Anfang machte der Stammeschor, der Volks- und Fahrtenlieder vortrug. Anschließend wurde die Entwicklung der Pfadfinderei in Deutschland in kleinen Spielszenen durch die Pfadfindersippen dargestellt, wozu Regina Gramlich einige Erläuterungen gab.

Auch die Luchse spielen Episoden aus der Pfadfindergeschichte vor...

Auch die Luchse spielen Episoden aus der Pfadfindergeschichte vor…

Nun kamen die  Gruppen an die Reihe: Jede Meute und jede Sippe hatte entweder kleine Theaterstückchen, Sketche oder Liedbeiträge vorbereitet, die dann den Eltern vorgespielt bzw. vorgesungen wurden. Trotz aller Aufregung vor dem ungewohnt großen Publikum hat das sehr gut geklappt und die Kinder freuten sich über den wohlverdienten Applaus.

Vorhang auf für das Theaterstückchen der Meute Waschbär!

Vorhang auf für das Theaterstückchen der Meute Waschbär!

Viele kleine Sängerinnen und Sänger der Meute Eichhörnchen

Viele kleine Sängerinnen und Sänger der Meute Eichhörnchen

Nach weiteren Liedern des Stammeschores war dann der offizielle Teil des Programms beendet und alle Anwesenden zu Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen eingeladen.
Viele Eltern nutzen die gute Gelegenheit, sich mit anderen Eltern und den Gruppenleitern auszutauschen.

Sie Sippe Leopard trägt ein Lied vor

Sie Sippe Leopard trägt ein Lied vor

Auch die kleine Ausstellung mit Bastelarbeiten, die die Wölflinge und Pfadfinder in der letzten Zeit angefertigt hatten, kam sehr gut an.

Eine Ausstellung zeigt Bastelarbeiten von Wölflingen und Pfadfindern

Eine Ausstellung zeigt Bastelarbeiten von Wölflingen und Pfadfindern

Schautafeln über die Geschichte und Grundlagen der Pfadfinderei, die Geschichte des Stammes Wildenburg und viele Bilder aus 50 Jahren Pfadfinderarbeit beim Stamm Wildenburg vermittelten viel Information und gaben Anlass zu vielen interessanten Gesprächen. Schnell war der Nachmittag vorbei und es galt für die Pfadfinder, den Saal aufzuräumen und das Geschirr zu spülen. Dank vieler fleißiger Hände unserer Sipplinge war das in kürzester Zeit geschehen – hierfür nochmal ein herzlicher Dank an die zahlreichen Helfer und Helferinnen! Den Eltern hat es – wie in vielen Gesprächen immer wieder geäußert wurde – sehr gut gefallen. Wir freuen uns daher schon auf das Schaulager nach den Sommerferien, wo wir unsere Pfadfinderarbeit dann nicht nur den Eltern, sondern auch der breiten Öffentlichkeit vorstellen werden.

Spiel und Spaß bei den Pfadfindern am Bahnhofsfest

Um eine Attraktion reicher war dieses Jahr das Bahnhofsfest: auf der Schweizer Wiese bauten wir eine kleine Zeltstadt auf und begeisterten mit Spaß und Abenteuern große wie kleine Kinder.

BadHerrenalb_Spieleolympiade_Eingang

Im Mittelpunkt stand unsere Jurte, ein Großzelt, in dem sogar ein kleines Feuer brannte und so Lagerfeueratmosphäre vermittelte. Drumherum waren Bilder und Gegenstände von unseren letzten Abenteuern unserer Pfadfindergruppen ausgestellt: Das Fell von Shir Khan, dem Tiger, der Hut von Robin Hood, eine indianische Friedenspfeife, ein Ritterschild, eine Landkarte ins ferne China sowie eine Schatzkarte aus Alaska… aus den Gruppen der Älteren waren Bastelarbeiten und Fahrtenberichte ausgestellt.

Viele Altpfadfinder gaben sich bei dieser Gelegenheit zu erkennen, erzählten von ihren früheren Lagern und Fahrten und freuten sich, dass der Gedanke des internationalen Pfadfindertums – Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu verantwortungsvollem Handeln in der Gesellschaft, geprägt durch Naturverbundenheit und die Gemeinschaft Gleichaltriger – auch in Bad Herrenalb Früchte trägt.

Gemeinsame Freude

Gemeinsame Freude

Hilfe beim Basteln für die Kleinen

Hilfe beim Basteln für die Kleinen

Große Attraktion

Große Attraktion

Draußen waren auf der Schweizer Wiese mehrere Spielestationen aufgebaut, bei denen alle Kinder ihr Geschick beweisen konnten -etwa beim Lanzenstechen, beim Fischefangen oder beim Tomahawkwerfen oder bei der kleinen Minigolfanlage. Auch der jüngste Teilnehmer konnte mit zwei Jahren einige Punkte erzielen, während die Großen Runde für Runde drehten, um abends bei der Siegerehrung ganz vorne dranzusein. Und wer ausruhen wollte, konnte im Bastelzelt Clowns, Raketen und Schmetterlinge basteln…

Geschicklichkeit beweisen - alleine...

Geschicklichkeit beweisen – alleine…

...oder mit freundlicher Hilfe der Pfadfinder

…oder mit freundlicher Hilfe der Pfadfinder

Gemeinsam statt einsam

Vielfach gibt es für die Kinder unserer heutigen Gesellschaft kein gemeinsames Spielen mehr. Video, Computerspiele und Internet müssen oft genug den richtigen Spielkameraden ersetzen. So können die Kinder meist besser mit dem Computer umgehen als mit Gleichaltrigen. Wo lernen sie noch, sich mit Freunden auszutauschen, auseinanderzusetzen und zum Schluß wieder zu vertragen? Außer dem Miteinander und der Konfliktfähigkeit leidet auch die Phantasie der Kinder und Jugendlichen darunter, genauso wie die Fähigkeit, schöpferisch eigene Gedanken zu entwickeln und zu verwirklichen.
Wie viele Kinder gehen heutzutage noch ins Freie und erleben ihre Abenteuer? Im Wald, beim Hüttebauen oder beim Übernachten unter freien Himmel, beim Indianerspielen und Feuermachen gibt es vieles zu entdecken. Dabei bringt das Erleben mit Gleichaltrigen grundlegende Erfahrungen mit sich, die mit zu den wichtigsten für das spätere Leben als Erwachsener zählen.

Gemeinsam macht es am meisten Freude

Gemeinsam macht es am meisten Freude

Die Stufen sind hoch. Aber so lernt man, wozu man fähig ist.

Die Stufen sind hoch. Aber so lernt man, wozu man fähig ist.

Hier werden Dinge gelernt wie Zusammenhalt, Freundschaft, Toleranz gegenüber Anderen, Schutz von Schwächeren und Vertreten der eigenen Meinung. Kinder, die in der Gemeinschaft mit anderen Mädchen und Jungen diese Werte gemacht haben, werden mit Sicherheit nicht zu Eigenbrötlern, wie wir sie heute schon zu viele haben: Egoisten, die ausschließlich ihren eigenen Erfolg im Auge haben und denen Werte wie Freundschaft oder Hilfsbereitschaft fremd sind.
Jeder, der nicht nur fordern, sondern selbst etwas tun möchte, hat bei uns die Möglichkeit, diese Erfahrungen in einer Gruppe von Freunden zu gewinnen.