Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Einsatz für Natur und Umwelt

Mit Eimer und Warnweste ausgerüstet zum Krötensammeln

Auch in diesem Frühjahr waren die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg wieder im Einsatz für die Natur und die Umwelt.

Zum einen haben die Pfadfinder in Rippberg die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit mit dem NABU bei der Aktion Krötenzaun fortgesetzt. Hier bauten die Pfadfinder den Hinwandererzaun für die Kröten am Sommerberg auf. Die einen rollten das Maschendrahtgeflecht aus, die nächsten formten hieraus ein liegendes „U“ und steckten dies mit Erdnägeln fest. Eine weitere Gruppe dichtete den Zaun dann noch nach unten ab. Da die meisten Helfer schon geübt im Zaunaufbau waren, ging der Arbeitseinsatz hierfür schnell vorbei.

Die Sammelausbeute

In der Folgezeit waren die Pfadfinder dann an 2 Tagen in der Woche abends unterwegs, um in der Dämmerung die Zäune abzugehen und die dort aufgehaltenen Kröten einzusammeln. Ausgerüstet mit Warnweste, Taschenlampe und Sammeleimer war das gerade für die Jüngeren eine spannende Sache. Denn auch ein paar Wölflinge waren ganz begeistert dabei und freuten sich über jede Kröte oder jeden Frosch, der gefunden wurde. Je nach Witterung waren das nur wenige, einmal aber auch über 200 Kröten am Abend. Insgesamt waren in diesem Jahr leider nur sehr wenige Kröten unterwegs, vielleicht lag das ja auch am letztjährigen „Jahrhundertsommer“? Mittlerweile ist der Zaun wieder abgebaut und wartet in seinem Lager auf den Einsatz im nächsten Jahr.

 

Ein Nistkasten wird aufgehängt

Zum anderen waren einige der vor Jahren aufgehängten Nistkästen für höhlenbrütende Singvögel rings um das Pfadfinderheim „in die Jahre gekommen“. In Absprache mit dem zuständigen Förster haben die Pfadfinder daher zunächst einmal die bestehenden Nistkästen gesäubert. Hier freuten sich die Kinder über jeden „benutzten“ Nistkasten. So manche „altgediente“ Nisthilfe wurde aber gleich abmontiert und durch neue selbstgebastelte Nistkästen ersetzt. Nun haben die Vögel wieder einige neue bzw. gereinigte Nisthilfen zur Verfügung.

Schon der Gründer der Pfadfinderbewegung, der englische Lord Robert Baden-Powell, trug den Pfadfindern die Achtung vor der Natur und der Schöpfung auf. Das brachte er mit dem Pfadfindergesetz: „Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere“ zum Ausdruck. Durch solche Aktionen lernen die Kinder bei den Pfadfindern, dass auch schon die Jüngeren etwas für die Natur und die Umwelt tun können.

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