Lager

Der große Trappermarkt

Die Kinder unserer Meuten erlebten den Höhepunkt der Spielidee Trapper auf ihrem Winterlager: Sie hatten über die Wintermonate durch Jagd und Fallenstellen einen großen Vorrat an Fellen angesammelt. Nun kamen sie aus ihren weit versteuten Jagdgebieten zusammen, um ihre Felle einzutauschen. Da gab es Werkzeuge fürs Überleben in der Wildnis, wie Kompasse oder Karabinerhaken. Die Kinder konnten sich aber auch schöne Steine oder Tierbilder erhandeln und nach Hause nehmen.

Um jedes Fell wird gefeilscht

Um jedes Fell wird gefeilscht

In Anschluß gab es noch ein großes Hundeschlittenrennen, für das alle geübt hatten. Die Kinder legten sich ins Zeug, um als erste am Ziel zu sein. Am Ende siegte die Meute Buntspecht knapp vor den Meuten Irbis und Sioniwölfe/Wiesel.

Voller Einsatz beim Hundeschlittenrennen

Voller Einsatz beim Hundeschlittenrennen

Winterlager der Stämme Cherusker und Wapiti

Großer Spaß...

Großer Spaß…

...und Schneeburg-Bauen

…und Schneeburg-Bauen

...und Schneeburg-Bauen

…und Schneeburg-Bauen

In den Weihnachtsferien trafen sich unsere Sippen, die Gruppen ab 10 Jahren, zu ihrem gemeinsamen Winterlager. Gleich am ersten Tag wurde das Wiedersehen mit den anderen Gruppen auf dem ortsnahen Skihang mit einer großen Schneeballschlacht gefeiert. Während die einen dann auf Schneerutschern oder einfachen Plastiktüten den Hang hinunter rodelten, bauten andere Gruppen ein paar große Schneeburgen. Diese waren oft über einen Meter hoch, sie mussten schließlich im folgenden Spiel als Schutz vor den Schneebällen der anderen Gruppen dienen. Zum Glück kosteten die Jungen und Mädchen den Schnee an diesem Tag gut aus, denn bereits ab dem zweiten Tag war das Rodeln wegen Schneemangels kaum noch möglich.

Das Transparentpapier wird ganz vorsichtig geklebt

Das Transparentpapier wird ganz vorsichtig geklebt

Ein Wattebausch mit Petroleum wird angezündet

Ein Wattebausch mit Petroleum wird angezündet

Mit Fackeln wird die Luft zusätzlich heiß gemacht

Mit Fackeln wird die Luft zusätzlich heiß gemacht

Doch spannend blieb es trotzdem für die Pfadfinder, denn nun gingen sie daran, Lochkameras, Morseapparate oder mannshohe Heißluftballons zu basteln. Die Heißluftballons waren aus Transparentpapier zusammengeklebt. Ein mit Spiritus getränkter Wattebausch, der angezündet wurde, sorgte für genügend Hitze, dass die Fluggeräte über die höchsten Baumwipfel hinwegschwebten. Dank der Drachenschnüre konnte jeder Ballon wieder zurück auf den Boden geholt werden. „Oh nein! Die Schnur hat sich gelöst!“ rief einer der Jüngeren. Erst in großer Entfernung landete der Ballon unsanft auf dem Boden. Natürlich waren die Pfadfinder in unbebautem Gelände unterwegs, so dass nichts passieren konnte.

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Heissluftballon Heissluftballon_in_Luft

Am letzten Tag des Lagers gab es einen „Bunten Abend“. Mit großem Eifer studierte jede Gruppe dafür etwas ein, so dass ein bunt gemischtes Programm entstand: Einige Sketche und lustige Lieder, aber auch die Gründungs-Sage Roms sowie physikalische Experimente wurden da zum Besten gegeben. In Sachen Schauspielkunst wurde dabei manch schlummerndes Talent entdeckt. Bald krümmte sich das Publikum vor Lachen, bald war es andächtig still und mit Applaus wurde nicht gespart.

Pfadfindersippen als Baumeister auf dem Sommerzeltlager 2014

Für das diesjährige Sommerlager hatten sich einige unserer Sippen – die Jungen und Mädchen von etwa 10 bis 15 Jahren – etwas besonders großes vorgenommen: Sie wollten einen Turm bauen, der das gesamte Lager überragen sollte. Der Turm sollte so stabil werden, dass er alle, die mitgearbeitet hatten, tragen konnte.

Jetzt ist das Loch schon einen Meter tief

Jetzt ist das Loch schon einen Meter tief

Die ersten Stangen werden zusammengebunden

Die ersten Stangen werden zusammengebunden

Die Besonderheit daran war, dass in dem Turm keine Schraube und kein Nagel verwendet, sondern alles nur mit Schnur gebunden wurde. Erfahrene Gruppenleiter planten das Aussehen und die Statik des Turms und verteilten die einzelnen Aufgaben. Manche Kinder begannen lange Stangen, die die Stützen bilden sollten, auf die richtige Länge zu sägen, andere fertigten die Leitern zum Besteigen an und wieder andere gruben Löcher, in die die senkrechten Stangen gesteckt wurden. So stand der Turm fest im Boden verankert. Mit den geeigneten Knoten wurden die Stangen miteinander verbunden, und wo jemand die Knoten noch nicht kannte, war gleich ein anderer zur Stelle um ihm zu helfen.
Alle die Jungen und Mädchen waren mit Feuereifer bei der Sache und so wuchs der Turm über einige Tage hinweg immer höher an. Dann war es endlich geschafft.
Die letzten Handgriffe wurden erledigt und nun kam der große Augenblick.
„Alle Mann auf den Turm!“ Die Erwartungen wurden noch übertroffen. „Seht mal, ich kann bis zum anderen Ende des Lagers sehen.“
Wer an diesem Turm mitgebaut hat, wird ihn bestimmt nicht wieder vergessen.

Eine Menge Holz...

Eine Menge Holz…

Die erste Seitenwand steht.

Die erste Seitenwand steht.

Mit den selbstgebauten Leitern geht es nach oben.

Mit den selbstgebauten Leitern geht es nach oben.

Man kann die Form schon erahnen

Man kann die Form schon erahnen

Letztendlich kehrte eine zwar müde, aber fröhliche Kinderschar nach 17 Tagen nach Hause zurück, gewachsen um die Erfahrung echter Kameradschaft fernab unserer digitalen Welt.

Eine Attraktion für Groß und Klein

Eine Attraktion für Groß und Klein