Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Lager

Abenteuerliche Wanderung im Nordschwarzwald

Unterwegs bei jedem Wetter

 

Typisches Aprilwetter herrschte am Ende der Osterferien, als sich die älteren Pfadfinder unserer Sippe Bataver mit befreundeten Pfadfindern zur gemeinsamen Wanderung trafen. Gestartet wurde am Freitagabend beim Dobler Wasserturm, von dort aus ging es bis zur Weithäusleshütte. Hier war das Feuermachen eine kleine Herausforderung, denn alles Holz war durch den Regen am Vormittag nass geworden. Doch schließlich brannte das Feuer und der verführerische Duft von Spaghetti Carbonara lockte alle zum Abendessen.

 

 

Nach dem Aufstehen ging es ans Rucksackpacken und danach zum Frühstück. Der Tee konnte noch in der Glut vom letzten Abend erwärmt werden und das war gut, denn in der Nacht hatte es um die Null Grad. Wieder gestärkt und munter zogen wir also einen Trampelpfad hinauf, auf dem es nicht sehr einfach war voranzukommen,

Abends am Lagerfeuer

da viele Tannen einfach den Weg verwucherten oder dicke Baumstämme darüber lagen. Kurz hielten wir an, setzten die Rucksäcke ab und genossen die Aussicht ins Tal. Bei dieser Gelegenheit gab es dann die erste Gummibärchenrunde.

Der Weg ging genauso weiter und er war wunderschön. An der Langmartskopfhütte, die wir gegen Mittag erreichten, sammelten wir gleich Holz, bevor wir uns zur Teufelsmühle aufmachten. Die Rucksäcke hatten wir an der Hütte regensicher verstaut, so ging es deutlich leichter zu Mühle. Leider konnten wir die schöne Aussicht ins Murg- und Rheintal nicht lange genießen, eine schwarze Gewitterfront kam aus dem Tal auf uns zu! Der riesige Gewitterguß mit Hagel und starkem Wind erwischte uns, bevor wir die rettende Hütte wieder erreichen konnten. Gut durchnässt waren wir dankbar, dass dort schon ein Feuer brannte.”   (Bericht eines Teilnehmers, 14 Jahre)

 

Bei der abendlichen Singerunde kam noch der Förster vorbei, er zeigte sich begeistert, dass wir uns durch den Regen und Schnee nicht abschrecken ließen und wünschte für den Rest der Wanderung besseres Wetter.

Erschöpft, aber voll neuer Eindrücke und Erfahrungen kehrten wir am Sonntagnachmittag nach Hause zurück.

Basteltreffen mit französischen Pfadfindern

Fröhliches Stimmgewirr, viel Lachen und Unterhaltungen „mit Händen und Füßen“ konnte man am vorletzten Märzwochenende in unserem Büchenbronner Pfadfinderheim „Blume“ erleben. Ab Freitagabend war eine Gruppe von 14 bis 17jährigen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus dem französische Saint-Dizier zu Gast, um mit gleichaltrigen Mitgliedern zu basteln, zu spielen, zu singen und sich zu unterhalten.

Der Kontakt war in der Pforzheimer Partnerstadt Saint-Maur entstanden, wo die Pfadfinder aus Saint-Dizier auf dem Weihnachtsmarkt unsere Holzarbeiten entdeckt und bewundert hatten und Interesse gezeigt hatten, eigene Kenntnisse zu erlangen. So vereinbarte man das gemeinsame Wochenende.

Die Grundform des Rennautos wird mit der Stichsäge ausgesägt.

War der Freitagabend noch dem Kennenlernen vorbehalten, ging es am Samstag gleich mit dem Werken los: Unter Anleitung bei nicht ganz einfacher Verständigung – wer kennt schließlich das französische Wort für „Raspel“ oder „Schleifpapier“ – entstanden so im Laufe des Tages Rennautos, Tischbasketbälle und Stifteständer. Dazwischen blieb genügend Zeit für Spiele aller Art. So lernten unsere Jugendlichen das Spiel balle au prisonnier – auf deutsch Gefangenenball – kennen, das entfernte Ähnlichkeit mit unserem Völkerball hat und auf große Begeisterung stieß.

Gelungener Abschluß des Tages war das Stockbrot am Feuer – hier sahen einige Pfadfinder zum ersten Mal, wie man Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug entfachen kann – und die anschließende Sing- und Spielrunde aus gemeinsam vorhandenen Repertoire.

Viel zu schnell war das Wochenende vorbei, doch freuen sich beide Pfadfindergruppen schon aufs Wiedersehen!

à la prochaine (Bis zum nächsten Mal)

 

Winterlager der Meuten vom Stamm Cherusker

Gemeinsam verbrachten alle Meuten unseres Stammes Cherusker am Ende der Faschingsferien ihr diesjähriges Winterlager. Das Lager war der Höhepunkt des letzten halben Jahres, in dem die Kinder Abenteuer als Wikinger erlebten. Im Vordergrund stand dabei das Leben von Leif Eriksson, der um das Jahr 1000 die Überfahrt in das bis dato noch unbekannte Amerika wagte. Die Kinder lernten dabei das Leben auf dem Land und auf den Schiffen kennen, übten Seemannsknoten und fanden heraus, wie man sich auf See mit und ohne Kompass orientieren konnte. Spannende Gefahren zu Land und auf See – Stürme, Schiffsbrüche und das Aufeinandertreffen mit wilden Tieren brachten dabei viel Kurzweil.

Nachdem die Überfahrt von Grönland über das felsige „Heluland“, das dicht bewaldete „Markland“ zu dem fruchtbaren „Vinland“ – so die von den Wikingern vergebenen Namen – geglückt war, wurde auf dem Winterlager das neu entdeckte Land erkundet und die ersten Siedlungen im Wald mit selbst gebastelten Hütten gegründet. Den Abschluß bildete ein großes Fest im Wikingerdorf!

Neben den Abenteuern als Wikinger war auch das Geschick beim Basteln gefragt. Einige bastelten sich ein eigenes Rennauto aus Holz. Nachdem die Autos fertig waren, wurde natürlich ein großes Wettrennen veranstaltet.