Büchenbronn

Briefmarkentauschtag

Vor kurzem traf sich wieder einmal eine größere Anzahl von briefmarkenbegeisterten Pfadfindern aller Altersstufen in unserem Grunbacher Pfadfinderheim. Eifrig versuchten die Sammler dort ihre unvollständigen Sätze durch Tausch mit anderen zu vervollständigen. Nebenbei erfuhren sie einiges über die Wertbestimmung und die Ausgabeanlässe der getauschten Marken.

Beim Tausch.

Beim Tausch.

Einige Jugendliche beschäftigten sich damit, mithilfe einer Wasserzeichenlampe die unterschiedlichen Wasserzeichen von Marken aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu erkennen. Andere versuchten, anhand der wenigen lesbaren Buchstaben die Herkunft von Briefmarken ferner Länder zu identifizieren.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Auch die Jüngsten waren eifrig dabei. Sie konnten bei dieser Gelegenheit lernen, sachgerecht Briefmarken abzulösen und zu trocknen. Und Material dafür gab es reichlich, da wir doch erfreulicherweise aus verschiedenen Quellen immer wieder die noch auf dem Papier klebenden ausgeschnittenen Briefmarken spendiert bekommen.

Auch wenn keine „Blaue Mauritius“ oder sonstige Raritäten auftauchten, hat es doch sehr viel Freude bereitet.

Als Wikinger in „Vinland“

Vinland! So hatten vor über 1000 Jahren die seefahrenden Wikinger die Küste Amerikas genannt, als sie dort landeten. Und dies war auch das Ziel, das unsere Wölflinge – Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren – in ihrem Spiel erreichten, das auf dem Winterlager im Odenwald stattgefunden hat.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Dort gab es zunächst abenteuerliche Kundschaften und Spurenverfolgungen, bei denen die Kinder die erworbenen Naturkenntnisse erproben konnten. Bei Begegnungen mit rothäutigen Eingeborenen zeigten sich unsere Wikinger als geschickte Händler. Und schließlich konnten sie in einem großen Wettspiel aus zahlreichen Hölzern eine ganze Siedlung mit kleinen wikingischen Langhäusern aufbauen.

Danach ging es zum Richtfest: Neben weiteren Spielen durften sich hier die Kinder über die Halstücher und Abzeichen freuen, die sie sich aufgrund ihrer Leistungen im letzten halben Jahr verdient hatten.

Kinder- und Jugendfest Büchenbronn

Großer Andrang an den Spielstationen.

Großer Andrang an den Spielstationen.

Zur Freude vieler Besucher hatten die Pfadfinder beim Kinder- und Jugendfest zahlreiche Spielstationen aufgebaut. Beim Angeln konnten die Kinder mit viel Geschick (Styropor-)Fische erwischen. Am Zitterdraht mußte eine Drahtschlaufe an einem anderen Draht entlanggeführt werden, ohne diesen anderen Draht jedoch zu berühren. Und wer es schaffte, drei Tennisbälle in den Eimer vor dem Burgtor zu werfen, für den öffnete sich das Tor.

Memory kann auch im Freien gespielt werden.

Memory kann auch im Freien gespielt werden.

Wann öffnet sich das Burgtor?

Wann öffnet sich das Burgtor?

Für jede erfolgreich gelöste Aufgabe gab es einen schönen Tierstempel auf der Teilnehmerurkunde, so daß die Kinder am Ende ihren Erfolg mit nach Hause tragen konnten.

Wer die Murmel fangen konnte, erhielt einen Stempel auf seine Urkunde.

Wer die Murmel fangen konnte, erhielt einen Stempel auf seine Urkunde.

Unser Dank geht hier besonders an unsere jungen Mitglieder, die – obwohl teilweise sogar jünger als die Teilnehmer selbst – die Spielstationen mit viel Engagement zuverlässig durchgeführt haben.