Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Yearly Archives: 2019

Hockeyturnier der Sippen

Für unsere Meutenhelfer war es ein intensives Wochenende: erst das Wölflingslager und im Anschluss das Hockeyturnier, bei dem fünf Mannschaften aus Buchen, Unterscheidental und Walldürn um den goldenen Wanderpokal kämpften. In den ersten Begegnungen wurde sich noch vorsichtig an den Gegner herangetastet oder mit dem eigenen Positionsspiel experimentiert, bis sich die Mannschaften warm gespielt hatten und das Turnier in seine heiße Phase überging.

Im vierten Spiel dann der Überraschungssieg des Tages: die bis dahin erfolglosen Delphine schlugen die bis dahin ungeschlagenen Wanderfalken mit 10:4 und bewiesen mal wieder, dass sich durchhalten lohnt: das gute Torverhältnis sicherte ihnen den Einzug ins furiose kleine Finale, das sie am Ende auf dem dritten Platz verließen.

Auch das Spiel um Platz 1 war an Spannung kaum zu überbieten. Die in der Vorrunde unbezwungenen Luchse II lagen schon bald 0:1 hinter den Wanderfalken zurück, bis ihnen der Ausgleich gelang. Ein zweites Mal rissen die Walldürner die Führung an sich, dann der Ausgleichstreffer der Buchener zum 2:2, nur um Sekunden später wieder 2:3 hinten zu liegen. Gegen Ende drehte sich das Spiel aber deutlich, sodass die Luchse II nach ihrem Sieg (11:6) den Wanderpokal für sich in Anspruch nehmen durften.

Den Schlusspunkt des Turniers bildete das große Abschlussspiel, zu dem noch einmal letzte Kräfte mobilisiert wurden. Die brauchte man auch, waren doch drei Bälle gleichzeitig im Spiel. Mit einem knappen Unentschieden ging dann auch das letzet Spiel des Tages zu Ende.

Der Pokal verbleibt jetzt ein Jahr bei der Buchener Mannschaft, bis im nächsten Jahr alle Mannschaften wieder die Chance haben, ihn den Titelverteidigern abzuluchsen – im wahrsten Sinne

Abenteuerliche Wanderung im Nordschwarzwald

Unterwegs bei jedem Wetter

 

Typisches Aprilwetter herrschte am Ende der Osterferien, als sich die älteren Pfadfinder unserer Sippe Bataver mit befreundeten Pfadfindern zur gemeinsamen Wanderung trafen. Gestartet wurde am Freitagabend beim Dobler Wasserturm, von dort aus ging es bis zur Weithäusleshütte. Hier war das Feuermachen eine kleine Herausforderung, denn alles Holz war durch den Regen am Vormittag nass geworden. Doch schließlich brannte das Feuer und der verführerische Duft von Spaghetti Carbonara lockte alle zum Abendessen.

 

 

Nach dem Aufstehen ging es ans Rucksackpacken und danach zum Frühstück. Der Tee konnte noch in der Glut vom letzten Abend erwärmt werden und das war gut, denn in der Nacht hatte es um die Null Grad. Wieder gestärkt und munter zogen wir also einen Trampelpfad hinauf, auf dem es nicht sehr einfach war voranzukommen,

Abends am Lagerfeuer

da viele Tannen einfach den Weg verwucherten oder dicke Baumstämme darüber lagen. Kurz hielten wir an, setzten die Rucksäcke ab und genossen die Aussicht ins Tal. Bei dieser Gelegenheit gab es dann die erste Gummibärchenrunde.

Der Weg ging genauso weiter und er war wunderschön. An der Langmartskopfhütte, die wir gegen Mittag erreichten, sammelten wir gleich Holz, bevor wir uns zur Teufelsmühle aufmachten. Die Rucksäcke hatten wir an der Hütte regensicher verstaut, so ging es deutlich leichter zu Mühle. Leider konnten wir die schöne Aussicht ins Murg- und Rheintal nicht lange genießen, eine schwarze Gewitterfront kam aus dem Tal auf uns zu! Der riesige Gewitterguß mit Hagel und starkem Wind erwischte uns, bevor wir die rettende Hütte wieder erreichen konnten. Gut durchnässt waren wir dankbar, dass dort schon ein Feuer brannte.”   (Bericht eines Teilnehmers, 14 Jahre)

 

Bei der abendlichen Singerunde kam noch der Förster vorbei, er zeigte sich begeistert, dass wir uns durch den Regen und Schnee nicht abschrecken ließen und wünschte für den Rest der Wanderung besseres Wetter.

Erschöpft, aber voll neuer Eindrücke und Erfahrungen kehrten wir am Sonntagnachmittag nach Hause zurück.

Einsatz für Natur und Umwelt

Mit Eimer und Warnweste ausgerüstet zum Krötensammeln

Auch in diesem Frühjahr waren die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg wieder im Einsatz für die Natur und die Umwelt.

Zum einen haben die Pfadfinder in Rippberg die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit mit dem NABU bei der Aktion Krötenzaun fortgesetzt. Hier bauten die Pfadfinder den Hinwandererzaun für die Kröten am Sommerberg auf. Die einen rollten das Maschendrahtgeflecht aus, die nächsten formten hieraus ein liegendes „U“ und steckten dies mit Erdnägeln fest. Eine weitere Gruppe dichtete den Zaun dann noch nach unten ab. Da die meisten Helfer schon geübt im Zaunaufbau waren, ging der Arbeitseinsatz hierfür schnell vorbei.

Die Sammelausbeute

In der Folgezeit waren die Pfadfinder dann an 2 Tagen in der Woche abends unterwegs, um in der Dämmerung die Zäune abzugehen und die dort aufgehaltenen Kröten einzusammeln. Ausgerüstet mit Warnweste, Taschenlampe und Sammeleimer war das gerade für die Jüngeren eine spannende Sache. Denn auch ein paar Wölflinge waren ganz begeistert dabei und freuten sich über jede Kröte oder jeden Frosch, der gefunden wurde. Je nach Witterung waren das nur wenige, einmal aber auch über 200 Kröten am Abend. Insgesamt waren in diesem Jahr leider nur sehr wenige Kröten unterwegs, vielleicht lag das ja auch am letztjährigen „Jahrhundertsommer“? Mittlerweile ist der Zaun wieder abgebaut und wartet in seinem Lager auf den Einsatz im nächsten Jahr.

 

Ein Nistkasten wird aufgehängt

Zum anderen waren einige der vor Jahren aufgehängten Nistkästen für höhlenbrütende Singvögel rings um das Pfadfinderheim „in die Jahre gekommen“. In Absprache mit dem zuständigen Förster haben die Pfadfinder daher zunächst einmal die bestehenden Nistkästen gesäubert. Hier freuten sich die Kinder über jeden „benutzten“ Nistkasten. So manche „altgediente“ Nisthilfe wurde aber gleich abmontiert und durch neue selbstgebastelte Nistkästen ersetzt. Nun haben die Vögel wieder einige neue bzw. gereinigte Nisthilfen zur Verfügung.

Schon der Gründer der Pfadfinderbewegung, der englische Lord Robert Baden-Powell, trug den Pfadfindern die Achtung vor der Natur und der Schöpfung auf. Das brachte er mit dem Pfadfindergesetz: „Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere“ zum Ausdruck. Durch solche Aktionen lernen die Kinder bei den Pfadfindern, dass auch schon die Jüngeren etwas für die Natur und die Umwelt tun können.